Geschichte

CHRONIK
WASSERSPORTVEREIN OTTENSHEIM
SEKTION KANU

Das Paddeljahr 1977, das mit Abstand erfolgreichste seit der Gründung unseres Vereines im Jahre 1971, neigt sich dem Ende zu. Mitglieder, die vom Anfang an dabei sind, werden bestätigen können, dass damals jeder, der von internationalen Regatten, Nationalkader oder Europameisterschaften träumte, mit Recht als Phantast bezeichnet wurde.

Im Jahre 1975, also erst vor zwei Jahren, beteiligten sich erstmals Paddler des WSV-Ottensheims an Regatten. Wie nicht anders zu erwarten war, schienen sie in den Klassements nur unter "ferner liefen" auf. Es fehlte uns ein Trainer, ein erfahrener Mann, der uns unsere Fehler zeigte und uns Anleitungen in Bezug auf Technik, Training und Regatten gab.

Dieser wurde in Herrn Werner Proyer gefunden, der heuer Mitglieder in unserem Verein wurde und bereits zum zweiten Mal das Konditionstraining in der Schulturnhalle leitete. Sein Idealismus ist nur zu bewundern, wenn man bedenkt, dass er, wie er einmal selbst sagte "nichts als ein Weihnachtsgeschenk von den Aktiven" für seine nun zweijährige Trainertätigkeit bekommt. Er baute bei uns eine kleine Jugendmannschaft auf, mit der er sein Ziel, die nationale Spitze zu erreichen, mit 18 Einzelsiegen im heurigen Jahr mehr als erreichte. Ich möchte ihm an dieser Stelle im Namen der gesamten Rennmannschaft, die ihm einen großen Teil ihrer Erfolge verdankt, meinen herzlichsten Dank aussprechen.

Am Materialsektor, der im Kanurennsport genau so wichtig, wie in vielen anderen Sportarten ist, wurden heuer mit der Bestellung eines K2 MAKKER Rennbootes in Dänemark und zwei K1 VKV Booten in Schweden entscheidende Aufholschritte gegenüber der Konkurrenz unternommen.

Als, bedingt durch die langen Lieferungszeiten, die Boote bei Saisonstart noch nicht zur Verfügung standen und Hartl Wolfgang durch die Aufnahme in den Juniorenrenn-Nationalkader am 8. März durch das Rennsportreferat dringend einen fahrbaren Untersatz benötigte, entschloss sich der Verein kurzfristig zum Kauf eines Rennbootes von einem Linzer Kajak-Verein. Dafür möchte ich dem Vorstand und besonders unserem Herrn Obmann Dr. Wolfgang Sittenberger meinen Dank aussprechen.

Durch Zufall erhielten wir am 17. Jänner einen Termin im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz zu einer Sportärztlichen Untersuchung, der sich die gesamte Rennmannschaft unterzog. Nachdem wir alle für gesund befunden wurden, nahmen wir das Training auf dem Wasser wieder auf. Unter anderem wurde auch folgende Trainingslehrgänge absolviert:

3.-8.04.77: ASKÖ-Trainingswoche in der Bundessportschule Obertraun (Hartl Wolfgang, wird dazu vom Kajakverein Donau-Linz eingeladen, wofür wir uns nochmals herzlich bedanken wollen.

21.-26.05.77: ASVÖ-Trainingswoche in Obertraun Teilnehmer: Brandstätter-Anselm E.-Hartl-Madlmayr-Pröll-Pollak

10.-16.07.77: ASVÖ-Trainingswoche in Obertraun Teilnehmer: Brandstätter-Hartl-Pröll-Pollak-Gruber-Hemmelmayr

25.-29.07.77: Vorbereitungstrainingslehrtage für die Europameisterschaften in Vichy in Losenstein Teilnehmer: Hartl Wolfgang

Neben dem Rennsport soll natürlich auch der Wandersport nicht zu kurz kommen. Das beweisen Fahrten, wie nach Krems (5 Mann), Passau (2 Mann) und auf der Traun.

Nach einem Eskomorollentraining vom LFC-Linz nahmen unsere Wildwasserfahrer im Sommer an den Int. Paddlertagen in Wildalpen und auf der Salza teil. Weiters wurden befahren: Große Rodl und Mühl, Enns Traun, Teichl, Steyr, Waldaist und am Inn die Imster Schlucht. Wer sich als mehr zum Wasserwandern berufen fühlt, möchte sich bitte mit Herrn Johann Pühringer in Verbindung setzen, der auch für nächstes Jahr schöne Wanderfahrten vor hat.

Im Jahr 1977 beteiligten sich die Ottensheimer Paddler an insgesamt 14 Regatten, wovon 6 eine internationale Besetzung aufwiesen. Viermal ging man im Ausland an den Start und zwar in Deutschland, Frankreich, Dänemark und der Schweiz.

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Anpaddeln am 17. April

Wie jedes Jahr, so eröffneten wir auch die heurige Saison mit einer gemeinsamen Fahrt nach Brandstatt, an der sich 8 Paddler beteiligten.

Linzer Stadtmeisterschaften am 07. Mai

1. Platz

Hartl Wolfgang

Jugend

K1

2000m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

2000m

4. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

2000m

4. Platz

Brandstätter Franz

Allgemein

K1

6000m

Linzer Frühjahrsregatta am 14. Mai

1. Platz

Hartl Wolfgang

Jugend

K1

4000m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

2000m

3. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

4000m

5. Platz

Brandstätter Franz

Allgemein

K1

6000m

Kurzstreckenregatta in Ottensheim 21.-22. Mai

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

500m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

300m

2. Platz

Madlmayr-Pröll

Jugend

K2

500m

5. Platz

Brandstätter-Anselm

Allgemein

K2

500m

5. Platz

Brandstätter-Anselm

Allgemein

K2

1000m

OÖ Landesmeisterschaften 11.-12. Juni

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

5000m

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

500m

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

2000m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

300m

2. Platz

Madlmayr-Pröll

Jugend

K2

500m

3. Platz

Pröll Christian

Jugend

K2

500m

3. Platz

Brandstätter Franz

Allgemein

K1

10000m

3. Platz

Hartl-Madlmayr-Anselm R.-Hahothy M.

Junioren

K4

500m

5. Platz

Brandstätter-Anselm E.

Allgemein

K2

500

Internationale Juniorenregatta in Bochum 18.-19. Juni

1. Platz (43 Boote)

Andis Engelis

UDSSR

K1

6000m

2. Platz

Jens Nordquist

Schweden

K1

6000m

3. Platz

Hartl Wolfgang

Österreich

K1

6000m

 

1. Platz (27 Boote)

Schweden

K2

500m

2. Platz

Polen

K2

500m

3. Platz

Dänemark

K2

500m

4. Platz

Österreich (Hartl-Renz)

K2

500m

 

1. Platz (18 Boote)

Schweden

K4

500m

2. Platz

Polen

K4

500m

3. Platz

Österreich (Renz-Fragner-Großfurtner-Hartl)

K4

500m

Mit diesen drei ausgezeichneten Plazierungen war Hartl Wolfgang der erfolgreichste Teilnehmer aus dem sechsköpfigen, österreichischen Juniorennationalkader.

               

Atterseeregatta Langstreckenregatta 25. Juni

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

3000m

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

3000m

1. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

3000m

2. Platz

Madlmayr-Hahothy

Jugend

K2

3000m

4. Platz

Pollak-Gruber Ch.

Schüler

K2

3000m

ASKÖ Bundessportfest in Ottensheim 16.-17. Juli

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

500m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

300m

2. Platz

Pollak-Gruber

Schüler

K2

300m

2. Platz

Madlmayr-Pröll

Jugend

K2

500m

3. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

500m

Österreichische Meisterschaften in Wien 8.-10. Juli

Da wir vom Veranstalter aus unerklärlichen Gründen keine Ausschreibung bekamen, konnten wir uns hier nicht beteiligen.

Österreichische Junioren und Schüler Meisterschaften

in Ottensheim 23.-24. Juli

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

5000m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

300m

3. Platz

Pollak-Gruber

Schüler

K2

300m

3. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

2000m

4. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

Hartl Wolfgang erreichte hier den 1. Juniorenstaatsmeistertitel für den WSV!!!

Ausscheidung für EM in Vichy in Ottensheim 2.-3. Juli

Es wurden 5 Rennen zu 500m gefahren, um den Kader für die Junioren-Europameisterschaft zu erstellen. Neun Fahrer waren am Start, aber nur 6 wurden nach Vichy mitgenommen.

Diese Ausscheidung stand ganz im Zeichen von Hartl Wolfgang, der alle 5 Rennen überlegen gewinnen konnte. Somit war es ihm möglich, zum ersten mal an einer Europameisterschaft teilzunehmen.

Junioren EM in Vichy 5.-7. August

4. Platz im Semifinale

Renz-Hartl

K2

500m

Im Endklassement belegten sie den 10. Rang von 26 Booten.

Für Hartl Wolfgang wird diese Reise per Flugzeug nach Südfrankreich und der einwöchige Aufenthalt in Vichy sicherlich ein unvergeßliches Erlebnis bleiben. Besonders erwähnenswert ist, daß Hartl erst vier Jahre den Kanurennsport betreibt und noch in der Jugendklasse fahren könnte.

Dreiländerkampf um die Alpentrophäe Österreich-Schweiz-Bayern

in Ottensheim 20. August

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

1. Platz

Hartl-Renz

Junioren

K2

500m

1. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

500m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

300m

5. Platz

Brandstätter Franz

Allgemein

K1

500m

5. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

500m

Internationale Regatta Rapperswil/Jona (Schweiz) 27.-28. August

2. Platz

Österreich (Moisl-Renz-Wohlgemuth-Madlmayr)

K4

500m

6. Platz

Madlmayr Albert

K1

500m

Von unserem Verein nahmen Madlmayr Albert und Pröll Christian, der sich leider nicht für einen Endlauf qualifizieren konnte, an dieser stark besetzten Ragatta teil. (Teilnehmer aus Südafrika, Italien, BRD, Belgien, usw.

Internationale Dr. Mahrle-Gedächtnisregatta in Linz 10. September

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

5000m

2. Platz

Madlmayr Albert

Jugend

K1

5000m

2. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

4000m

3. Platz

Brandstätter Franz

Rgb.

K1

10000m

Adi Kainz Gedächtnisregatta Linz-Brandstatt 18. September

1. Platz

Pollak Peter

Schüler

K1

9000m

4. Platz

Gruber Christian

Schüler

K1

9000m

4. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

9000m

10. Tour de Gudena (Dänemark) 17.-18.9.

1. Platz

Rosenquist-Bengtson

Schweden

K2

Jugend

57 km

2. Platz

Madlmayr-Hartl

Österreich

K2

Jugend

57 km

Zum 10-jährigen Jubiläum dieser längsten Kajakregatta Europas (120km) schickte unser Verein zwei Aktive und drei Begleiter. Dieses "Kajakfest" mit über 900 (!!!) Aktiven ließ uns alle Strapazen der über 1000 km langen Anreise vergessen.

Die dänische Begeisterung für den Kanusport übertrifft beiweitem das österreichische Interesse für den Fussball. Mit dem vereinseigenen Bus transportierten wir bei der Rückreise ein neues dänisches Rennboot der Type K2-Makker.

Bevor ich die diesjährigen Kilometerleistungen anführen möchte, noch eine kurze Zusammenfassung dieses Erfolgreichen Jahres:

18 Siege (1976 7 Siege)

16 zweite Plätze (9)

10 dritte Plätze (15)

 

Zum Schluß sei auch noch einer unserer größten Siege im abgelaufenen Jahr zu erwähnen. Das diesjährige Fussballfreundschaftsspiel zwischen den Ruderern und den Paddlern brachte nach der vorjährigen Niederlage heuer einen 3:1 Sieg der Paddler

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Kilometerleistungen 1977

1

Hartl Wolfgang

4284

24

Breitenberger Elfriede

48

2

Madlmayr Albert

2830

25

Steiner Ernst

34

3

Pollak Peter

2300

26

Mihlan Udo

32

4

Brandstätter Franz

2293

27

Reisinger Rudolf

30

5

Anselm Egon

1950

28

Ing. Mair Rudolf

28

6

Pröll Christian

1864

29

Wagner Wolfgang

20

7

Gruber Christian

1027

30

Scherer Conny

17

8

Karl Herbert

1018

 

Steiner Gerda

17

9

Hahothy Michael

1004

32

Hausknotz Elfriede

12

10

Anselm Rudolf

887

 

Haider Franziska

12

11

Weichhart Horst

382

34

Kraushofer Harald

10

12

Hemmelmayer Gottfried

249

 

Hofstadler Josef

10

13

Böck Gerhard

241

 

Eckerstorfer Andreas

10

14

Phüringer Johann

220

 

Hartl Johanna

10

15

Obermayer Andreas

116

38

Luger Bernhard

8

16

Legmaier Johann

112

39

Gruber Bettina

6

17

Hofinger Hans

103

40

Mikschl Gustav

5

18

Füreder Josef

99

 

Madlmayr Hildegard

5

19

Ammerer Johann

86

 

Preisser Gerald

5

20

Hagenauer Florian

78

 

Zoglauer Adolf

5

21

Kobler Rupert

65

44

Sittenberger Conrad

4

22

Reisinger Bernhard

54

45

Eder Bettina

3

23

Gattringer Wolfgang

50

 

Mayrhofer Gerlinde

3

GESAMTKILOMETER

21.674 km

Wie im vergangenen Jahr begannen wir das Paddeljahr 1978 mit unserem Wintertraining in der Turnhalle. Neben diesem Konditionstraining staubte es an so manchen Wochenenden auf der Gis, wenn die Ottensheim Wassersportler ihre Runden auf der Landlaufloipe zurücklegten.

Nach den körperlichen Strapazen des Trainings widmeten wir uns auch der leichten Muse. Erstmals versuchen wir dieses Jahr eine gesellige Veranstaltung mit vollem Erfolg. Mit dem "Piraten Gschnas" erfreuten wir Jung und Alt. Besonderer Dank gilt hier unserem Diskjockey "Rodrigues Campes" und unserer Wirtin Frau Hartl für das schmackhafte und schön servierte Buffet.

Nach dem Anpaddeln schickten wir unseren schnellen Brandi nach Schweden, wo er den schon bereitstehenden Renneiner Typ "VKV" abholte. Aus finanziellen Gründen ist es uns jedoch nicht möglich, nur solche Boote zu fahren. So wurden, wie schon im Vorjahr, in mühevoller Arbeit drei Einerkajake polyestert. Nachdem genügend Bootsmaterial vorhanden war, stand dem Training nichts mehr im Wege.

Unter der Leitung unseres, nun schon durch Trainererfolge in ganz Europa bekannten Werner Proyer paddelten unsere Kanuten von einem Erfolg zum anderen. Mit insgesamt 35 Einzelsiegen kann man dieses Jahr als das Erfolgreichste am Rennsportsektor seit Bestehen unseres Vereines bezeichnen.

Besonders hervorzuheben ist unser Junior Wolfgang Hartl, der heuer an den Senioren-Weltmeisterschaften teilnahm und seinen Mann stellte - 4. Platz im Semifinale (um 58 Hundertstel Sekunden verfehlte die Mannschaft das Finale!).

Auch eine Regatta wurde von uns durchgeführt. Mit der feierlichen Übergabe des Zielturmes wurden im Rahmen der 750-Jahrfeier des Marktes auf der Regattastrecke die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Kajak und Canadier veranstaltet, die ein voller Erfolg für unseren Verein wurden.

Gerne besucht von unseren Paddlern waren auch die beiden, vom ASVÖ veranstalteten Trainingslager in Obertraun.

Den Abschluss der Saison 1978 bildete neben dem Abpaddeln die Bootstaufe, bei der 10 Boote getauft wurden. Einen besonderen Dank möchte ich unserem Bundesfachwart des ASVÖ, Herrn Emil Pickl, aussprechen, der uns einen neuen Kajak-Einer schenkte.

Unserem Gründungsobmann, dem Präsidenten des OÖKV, Herrn Egon Anselm sen., wurde von der Marktgemeinde Ottensheim das Sportehrenabzeichen für Verdienste um das Sportgeschehen in Ottensheim verliehen. Wir gratulieren ihm dazu herzlichst und hoffen, dass er sich auch im nächsten Jahr für den guten Ablauf dieser Regatten einsetzt.

Am Ende dieses Berichts möchte ich allen recht herzlich danken, die mit beigetragen haben, das abgelaufene Vereinsjahr so erfolgreich zu gestalten.

Egon Anselm jun.

Paddelwart

 

 

Regattaergebnisse 1978

Im Jahr 1978 beteiligten sich die Ottensheimer Paddler an insgesamt 14 Regatten, wovon 8 eine internationale Besetzung aufwiesen. Sechsmal ging man im Ausland an den Start, und zwar in Deutschland, Schweiz, Italien, Jugoslawien und der Tschechoslowakei.

Linzer Stadtmeisterschaften am 22. April

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

6000m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

2000m

4. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

2000m

Linzer Frühjahrsregatta am 23. April

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

4000m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

4000m

4. Platz

Madlmayr Albert

Junioren

K1

4000m

4. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

4000m

Anpaddeln 23. April

Kurz- und Mittelstreckenregatta in Ottensheim 6.-7. Mai

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

1000m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

500m

1. Platz

Hartl-Madlmayr

Junioren

K2

1000m

1. Platz

Pollak-Pröll

Jugend

K2

500m

2. Platz

Hartl-Madlmayr

Junioren

K2

500m

5. Platz

Madlmayr Albert

Junioren

K1

1000m

Juniorenvergleichskampf in Bratislava 20.-21. Mai

Erstes internationales Kräftemessen im Ostblock. Dominierend Österreichs Zweier Hartl-Rauscher (WAT)

1. Platz (vor Polen und CSSR)

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

500m

4. Platz (hinter Polen, Ungarn, CSSR)

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

1000m

3. Platz (hinter Udssr und Polen)

Hartl Wolfgang

Österreich

K1

1000m

OÖ Landesmeisterschaften 3.-4. Juni

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

500m

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

1000m

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

5000m

1. Platz

Hartl-Madlmayr

Junioren

K2

1000m

1. Platz

Hartl-Madlmayr-Pollak-Pröll

Junioren

K4

1000m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

500m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

2000m

1. Platz

Pollak-Pröll

Jugend

K2

500m

2. Platz

Hartl-Madlmayr

Junioren

K2

500m

2. Platz

Madlmayr Albert

Junioren

K1

5000m

4. Platz

Pröll Christian

Jugend

K1

2000m

5. Platz

Madlmayr Albert

Junioren

K1

500m

Internationale Ruhrregatta in Bochum 17.-18. Juni

1. Platz (vor Ungarn, Polen, Udssr)

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

500m

1. Platz (vor Bulgarien, Ungarn)

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

6000m

3. Platz

Hartl-Rauscher-Fragner-Großfurthner

Österreich

K4

500m

 

2. Platz

Madlmayr Albert

Österreich

K1

500m

2. Platz

Madlmayr-Wohlgemuth

Österreich

K2

500m

Internationale Attersee Langstreckenregatta in Kammer 24.-25. Juni

1. Platz

Pollak Peter

K1

3000m

1. Platz

Pollak-Pröll

K2

3000m

3. Platz

Madlmayr Albert

K1

3000m

4. Platz

Pröll Christian

K1

3000m

4. Platz

Pargfrieder Christian

K1

2000m

Internationale Regatta am Albanosee (Rumänien) 24.-25. Juni

1. Platz

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

500m

3. Platz (Senioren!)

Havlik-Schlöglmann-Hartl-Rauscher

Österreich

K4

1000m

5. Platz

Hartl Wolfgang

Österreich

K1

6000m

Österreichische Meisterschaften in Ottensheim 1.-2. Juli

1. Platz

Hartl-Madlmayr

K2

1000m

1. Platz

Hartl-Madlmayr-Pollak-Pröll

K4

1000m

1. Platz

Pollak Peter

K1

2000m

1. Platz

Pollak-Pröll

K2

500m

2. Platz

Pollak Peter

K1

500m

2. Platz

Hartl Wolfgang

K1

1000m

2. Platz

Hartl-Madlmayr

K2

500m

2. Platz

Hartl-Madlmayr-Pollak-Pröll

K4

500m

3. Platz

Hartl Wolfgang

K1

500m

3. Platz

Hartl-Madlmayr

K2

500m

5. Platz

Gruber Bettina

K1

500m

Kajak WM in Belgrad 10.-14. August

Österreichs Vierer scheiterte um 58 Hunderstel Sekunden am Finale (Havlik-Schlöglmann-HARTL-Rauscher) 4. Platz im Semifinale.

Alpentrophäe in Zug 3. September

1. Platz

WM-Vierer

K4

500m

2. Platz

Hartl-Rauscher

K2

1000m

3. Platz

Hartl-Rauscher

K2

500m

Gesamtsieg der österreichischen Seniorenmannschaft, bei den Junioren belegte das österreischische Juniorenteam mit Pollak und Madlmayr den 2. Platz.

Ferdinand Mahrle-Gedächtnisregattain Linz 9. September

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

6000m

1. Platz

Gruber Bettina

Junioren

K1

5000m

1. Platz

Brandstätter Elfi

Schüler

K1

5000m

2. Platz

Hofinger Heidemarie

Junioren

K1

5000m

3. Platz

Madlmayr Albert

Junioren

K1

6000m

4. Platz

Pargfrieder Christian

Schüler

K1

5000m

5. Platz

Gruber Christian

Jugend

K1

6000m

5. Platz

Brandstätter Günter

Schüler

K1

5000m

Adi Kainz Gedächtnisregatta Ottensheim-Brandstatt 16. September

1. Platz

Hartl Wolfgang

Junioren

K1

9000m

1. Platz

Pollak Peter

Jugend

K1

9000m

Internationale Herbstregatta in München (Olympiastrecke) 23. September

1. Platz

Hartl Wolfgang

Österreich

K1

500 m

1. Platz

Hartl-Rauscher

Österreich

K2

500 m

 

Bevor ich die diesjährige Kilometerleistungan anführen möchte, noch eine kurze Zusammenfassung dieses erfolgreichen Jahres:

35 Siege (1977 18 Siege)

10 zweite Plätze (16)

7 dritte Plätze (10)

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Kilometerleistungen 1978

1

Hartl Wolfgang

4065

19

Brandstätter Elfi

202

2

Madlmayr Albert

2602

20

Obermayr Andreas

195

3

Pollak Peter

1846

21

Brandstätter Günther

185

4

Pröll Christian

1153

22

Madlmayr Hilde

158

5

Karl Herbert

922

23

Hahothy Michael

152

6

Böck Gerhard

803

24

Kovatschik Hubert

115

7

Gruber Christian

781

25

Fischer Heinz

95

8

Karl Ingeborg

600

26

Hinterstoisser Peter

82

9

Anselm Egon

596

27

Simml Gabriele

81

10

Brandstätter Franz

592

28

Frisch Siegried

75

11

Hofinger Hans

422

29

Schütz Michael

73

12

Anselm Klaus

342

30

Käferböck Gerlinde

44

13

Pargfrieder Christian

292

31

Furthner Ingrid

29

14

Gruber Bettina

262

32

Mihlan Udo

22

15

Pühringer Johann

260

33

Reisinger Bernhard

21

16

Hofinger Heidemarie

251

34

Luger Bernhard

17

17

Planer Gerhard

219

35

Hartmair Harald

15

18

Anselm Rudolf

202

36

Mihlan Robert

9

GESAMTKILOMETER

17.780 km

 

Bericht des Trainers

Trotz der angeführten Erfolge ist es notwendig, einige Mängel aufzuzeigen. Bei den wirklich guten Ergebnissen basieren 80 % der Leitung auf einem Mann. Bei der Berücksichtigung der Junioreneuropameisterschaft im nächsten Jahr ist es notwendig, dass besonders die jüngeren Fahrer das Training intensivieren, um in den Jugendkader zu kommen und an den EM teilzunehmen. Außerdem wird es notwendig sein, die Mannschaft zu vergrößern. Das heißt, jeder Jugendliche soll seine Freunde und Schulkollegen dazu anhalten, den Kajaksport auszuüben. Bei einer Mannschaft von maximal 4 Mann ist es schwer, einen Ausfall zu verkraften.

Da im nächsten Jahr mit Herrn Franz Brandstätter ein Jugendwart an bestimmten Tagen zur Verfügung steht, dürfte das Anfängertraining keine großen Probleme aufwerfen. Ich ersuche daher alle Freunde des Wassersportes, in Ottensheim verstärkt für den Kajaksport zu werden, denn nur dann werden wir auf die Dauer als Kajaksektion lebensfähig sein.

Werner Proyer

Kajaktrainer

 

Das Paddeljahr 1979 wurde genauso begonnen, wie wir die letzte Saison abgeschlossen haben: Nämlich mit Erfolgen am laufenden Band.

Schon im Februar machte unser Aushängeschild Wolfgang HARTL auf spektakuläre Weise auf sich aufmerksam: Bei der Sportlerwahl der "Oberösterreichischen Nachrichten" konnte er mit über 36.000 Stimmen den beachtlichen 3. Platz erreichen. Die nötigen Kraftreserven für die bevorstehende, harte Wettkampfperiode holte man sich einerseits beim Konditionstraining unter der Leitung unseres Trainers, Herrn Werner Proyer in der Turnhalle, andererseits beim Langlaufen auf der Gis.

Nach dem Anpaddeln am 22. April ging man voll Zuversicht an die schweren Aufgaben, die uns in diesem Jahr erwarten sollten. Während die Rennfahrer von einer Regatta zur anderen hetzten, befuhren die Wildwasser- und Wanderfahrer die herrlichsten Flüsse und Bäche. Unsere Kanuten gingen neben den Regatten in Österreich auch in Italien, CSSR, BRD, DDR, UdSSR, Finnland und Dänemark an den Start. Eine Gesamtaufstellung der Regattaergebnisse lesen Sie am Ende des Berichtes.

So wie im Vorjahr geht auch heuer wieder ein Großteil der Erfolge auf das Konto unseres Wolfgang Hartl. Ich möchte hier nur seine allerwichtigsten anführen:

April:

Römischer Stadtmeister

Linzer Stadtmeister

Mai:

1x 3. Platz

1x 4. Platz Int. Kajakregatta in Bratislava (CSSR)

Juni:

5facher OÖ. Landesmeister

2x Seminfinalqualifikation in Brandenburg (DDR)

Juli:

Bei der Olympia-Generalprobe der Sparakiade in Moskau belegte er mit seinem Partner Werner Bachmayr im K2 als bestes nicht russisches Boot den 8. Platz. Hier schlug er auch das französische Boot, das 1 Monat später bei der WM in Duisburg (BRD) die Bronzemedaille erringen konnte.

2. Platz im K1 in Kopenhagen (Dänemark).

August:

Bei der Junioren-EM in Tampere (Finnland) gab es die zweifellos knappste Entscheidung des Jahres: Um nur 0,07 sec. verfehlte er die Bronzemedaille und wurde hinter UdSSR, Ungarn und England Vierter.

4. Platz im Semifinale bei der Weltmeisterschaft in Duisburg (BRD)

September:

6facher Österreichischer Junioren-Staatsmeister in Wien.

In Heilbronn (BRD) gewinnt er mit er Österreichischen Nationalmannschaft den Dreiländerkampf um die Alpentrophäe.

Durch diese hervorragenden Ergebnisse qualifizierte sich Hartl Wolfgang mit seinem Zweierpartner Werner Bachmayr vom WAT (Wien) endgültig für den Olympia A-Kader und wird als erstes Mitglied des Wassersportvereines Ottensheim Österreich bei den Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau vertreten.

Obwohl unsere Sektion in letzter Zeit mit akuten Nachwuchsproblemen kämpft, konnte dieses Jahr ein hoffnungsvolles Talent auf sich aufmerksam machen: Christian Pargfrieder wurde in Wien unerwartet Staatsmeister der Klasse Schüler B.

Abgerundet wurde das heurige Jahr durch einige sehr interessante Wander- und Wildwasserfahrten. Im Frühjahr fuhren wir mit den Rennbooten auf der hochwasserführenden Traun vom Hallstättersee zum Traunsee.

Die weiteste Ausfahrt der heurigen Saison unternahmen die Familie Karl und Wolfgang Gattringer. In einer Kombinationsfahrt zwischen Wild- und Flachwasser fuhren sie von der Imster Schlucht nach Ottensheim.

Einen gemütlichen Ausklang fand das heurige Jahr mit wunderschönen Zweitagesfahrt nach Krems.

Für die Zukunft erhoffen wir uns eine Fortsetzung unserer derzeitigen Erfolgsserie und zahlreiche Verstärkung für unsere Rennmannschaft.

Die Bilanz des heurigen Jahres:

32 Siege (1978 35 Siege)

9 zweite Plätze (10)

7 dritte Plätze (7)

 

Kilometerleistung 1979

1

Hartl Wolfgang

4325

13

Hahothy Michael

333

2

Madlmayr Albert

2414

14

Anselm Rudolf

302

3

Pollak Peter

1804

15

Gruber Bettina

290

4

Pröll Christian

1076

16

Brandstätter Elfi

243

5

Karl Herbert

1017

17

Madlmayr Hildegard

211

6

Anselm Egon

830

18

Otasek Gabriele

126

7

Anselm Klaus

660

19

Hinterstoisser Peter

103

8

Planner Gerhard

652

20

Brandstätter Günther

89

9

Obermayr Andreas

600

 

Füreder Josef

89

10

Karl Ingeborg

570

22

Brandstätter Franz

49

11

Gattringer Wolfgang

550

23

Gruber Christian

38

12

Pargfrieder Christian

536

24

Mihlan Udo

17

GESAMTKILOMETER

16.924 km

Wenn wir uns den vorjährigen Jahresbericht des WSV Ottensheim zur Hand nehmen und unsere dort geäußerten Wünsche für die Saison 1980 in Erinnerung rufen, können wir im Großen und Ganzen recht zufrieden sein.

 

Was uns auch heuer wieder nicht gelungen ist, ist die quantitative Ausdehnung unserer Rennmannschaft, vor allem bei den Jugendlichen. Das große Ziel, die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Moskau, das unser Aushängeschild Wolfgang Hartl in der vorigen Saison ins Auge fasste, hat er für viele von uns fast selbstverständlich, erreicht. Niemand jedoch kann sich nur in etwa die Anstrengungen und Entbehrungen vorstellen, die notwendig waren, um es zu diesem Höhepunkt seiner noch so kurzen Karriere zu bringen. Um so weniger ist es zu verstehen, dass so mancher enttäuscht war, als es nicht ganz zum Einzug ins Final bei diesen Olympischen Bewerben reichte. Von seinen Siegen und hervorragenden Platzierungen bei den übrigen Regatten in Sophia, Rom, Bochum, München, Dänemark etc. wurde kaum ein Wort verloren (ganz nebenbei: Er wurde auch zweifacher Staats- und Landesmeister).

 

Sicherlich spornte diese großartige Serie auch unsere übrigen Rennfahrer zu außergewöhnlich guten Leistungen an. Bei den Staats- und Landesmeisterschaften in Ottensheim war in der Allgemeinen Klasse der WSV durch Albert Madlmayr tonangebend. Aber auch bei den Junioren trumpften Peter Pollak und Christian Pröll groß auf und holten je zwei Staats- und Landesmeistertitel für unseren Verein. Pollak ließ auch international in Würzburg und München mit Siegen und Spitzenplatzierungen aufhorchen. Sein großes Ziel für 1981, die Junioren-Europameisterschaften in Sofia, rückt in greifbare Nähe.

 

Durch den Ankauf eines neuen Renn-K4 am Ende der heurigen Saison wird unser Verein im kommenden Jahr auch in den Mannschaftsbewerben zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz werden. Nur kurz möchte ich unsere wichtigsten Erfolge des abgelaufenen Paddeljahres aufzählen:

 

Teilnahme an den olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau

2 Staatsmeistertitel + 2 Junioren-Staatsmeistertitel

2 Landesmeistertitel + 2 Junioren LM-Titel

Siege bei den internationalen Regatten in Sophia, München, Würzburg und Ottensheim.

Weitere Auslandsstarts mit hervorragenden Platzierungen in Rom, Bochum und Dänemark.

 

 

Bei den Wanderfahrten und Wildwasserpaddlern führten Fam. Karl und Wolfgang Gattringer wieder einige sehr schöne Touren durch (u.a. Große Mühl, Enns-Gesäuse, Salza usw.). Herbert Karl würde gerne mit einigen Anfängern, die sich für diesen Zweig unseres Sportes interessieren, Wanderfahrten und leichte Wildwasserpartien durchführen.

 

Für 1981 kann ich mir nur wieder eine solche Leistungssteigerung wie es in den vergangenen Jahren der Fall war, wünschen und mir mit allen Aktiven und Funktionären in unserem Verein eine weiterhin so gute Zusammenarbeit erhoffen.

 

Egon Anselm jun.

Fahrwart für Paddeln

 

 

TRAINERBERICHT:

 

Im Rückblick auf die abgelaufene Kajaksaison konnten wir wieder sehr schöne Erfolge erzielen, die eigentlich schon fast als selbst verständlich hingenommen werden. Unser bereits arrivierter Spitzensportler Wolfgang Hartl konnte sowohl bei den heimischen als auch bei internationalen Regatten Spitzenplätze verbuchen. Auch die Teilnahme in Moskau an den Olympischen Spielen schaffte er programmgemäß.

 

Angespornt durch diese Erfolge konnten einige Jugendliche zu größeren Hoffnungen Anlass geben. Unsere zahlenmäßig kleine Gruppe konnte unter anderem zwei Staatsmeistertitel erringen und auch internationale Erfolge buchen. Nebenbei wäre zu bemerken, dass bei etwas größerem Trainingseifer sicherlich noch eine Leistungssteigerung möglich wäre.

 

In der Vorschau auf das Jahr 1981 muss es unser Bestreben sein, die erreichten Leistungen zu festigen und, wenn möglich, zu steigern.

 

Werner Proyer

Trainer für Paddeln

 

 

Kilometerleistung 1980

1

Hartl Wolfgang

4427

12

Egon Anselm jun.

197

2

Madlmayr Albert

2461

13

Planer Gerhard

135

3

Pollak Peter

1863

14

Hahothy Michael

133

4

Pröll Christian

1740

15

Breitenberger Elfi

92

5

Karl Herbert

1166

16

Anselm Rudolf

71

6

Christian Pargfrieder

1072

17

Anselm Gerlinde

66

7

Karl Ingeborg

625

18

Brandstätter Elfi

57

8

Gattringer Wolfgang

543

19

Mihlan Udo

38

9

Ofner Walter

367

20

Brandstätter Franz

29

10

Klaus Anselm

360

21

Spielauer Leo

18

11

Bettina Gruber

255

 

 

 

GESAMTKILOMETER

15223 km

Auf Grund der guten Leistungen vom Vorjahr war unser Saisonziel für 1982 sehr hoch gesteckt, welches aber aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden konnte.

 

Durch verstärktes Langlauf- bzw. Konditionstraining in der Schulturnhalle unter der Leitung unseres Trainers Werner Proyer versuchten wir eine optimale Basis für die bevorstehende Wettkampfperiode zu schaffen.

 

Drei Mitglieder unserer Rennmannschaft wurden vom OKV zu zwei Wintertrainingswochen nach Sarleinsbach und Hintertux eingeladen. Bereits Mitte März fuhr Wolfgang Hartl mit seinem Zweierpartner Werner Bachmayr zu einem zweiwöchigen Trainingslager nach Bulgarien und anschließend eine Woche nach Jugoslawien.

 

Diese gute Aufbauarbeit machte sich bei den ersten nationalen und internationalen Regatten bezahlt. Der österreichische Paradezweier Hartl-Bachmayr konnte bei internationalen Regatten in Mechelen (Belgien), Ottensheim, Brandenburg (DDR), Rapperswill (Schweiz) und Duisburg (BRD) 5 Siege sowie 2 vierte Plätze erringen. Auch Madlmayr-Pollak ließen mit 2 zweiten Plätzen in Bamberg (BRD) aufhorchen. Albert Madlmayr stellte seine Klasse im K1 mit 2 zweiten Plätzen bei der internationalen Regatta um die Alpentrophäe in Rapperswill in der Schweiz unter Beweis. Er wurde auch Linzer Stadtmeister in der Meisterklasse.

 

Für den Rennsportreferenten des OKV, Herrn Alfred Falkner waren diese guten Leistungen Anlass, für die WM 82 in Belgrad neben unserem Fixstarter Wolfgang Hartl noch zwei weitere Mitglieder unseres Vereins in die Nationalmannschaft einzuberufen: Albert Madlmayr und Peter Pollak.

 

Damit wäre der WSV Ottensheim zum ersten Mal mit 3 Athleten in einem Weltmeisterschaftskader vertreten gewesen. Aber es sollte anders kommen.

Aus beruflichen Gründen musste Albert Madlmayr bei der oö. Landesmeisterschaft seinen WM-Startverzicht bekannt geben.

 

Durch den krankheitsbedingten Ausfall von Peter Pollak konnte unser Verein bei der oö. Landesmeisterschaft in Ottensheim die Erfolge des Vorjahres nicht ganz erreichen. Trotzdem kann man mit den 5 Titeln von Hartl und Madlmayr recht zufrieden sein. (Hartl K1 500 m und 1000 m; Hartl-Madlmayr K2 500 m, 1000 m und 10000 m).

 

Pollak konnte sich von seiner Angina nicht mehr rechtzeitig erholen und wurde deshalb aus dem WM-Kader entlassen.

 

Nach einem 14tägigen Trainingslager in Ottensheim fuhr Wolfgang Hartl als einziger Vertreter unseres Vereins zur Kanu WM 82 nach Belgrad. Aber auch er blieb  vom Unglück nicht verschont. Eine schmerzhafte Schulterverletzung verhinderte den geplanten Einzug in den Finallauf des K2 über 500 m. Der hervorragende 7.  Finalplatz im Rennen über 1000 m konnte Hartl dann doch noch etwas über die Enttäuschung hinwegtrösten.

 

Da seien Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt war und ein Start bei den Staatsmeisterschaften in Ottensheim zu riskant gewesen wäre, stand der WSV vor einem neuen, großen Problem: Hartl war in sämtlichen Mannschaftsbooten gemeldet und ein Ersatz für ihn konnte verständlicherweise nicht gefunden werden.

 

Dass bei der heurigen Österreichischen Meisterschaft zum ersten Mal seit fünf Jahren kein einziger Titel errungen werden konnte weist auf das größte Handikap unserer Sektion hin: eine Rennmannschaft aus 3 bis 4 Spitzenleuten ist nicht schlagkräftig genug. So mussten wir uns mit den zwei zweiten Plätzen von Madlmayr und Pollak im K2 begnügen.

 

Zum Saisonende gab es noch zwei Siege und einen zweiten Platz bei zwei Langstreckenbewerben auf der Donau.

 

Unsere Wanderfahrer, die sich glücklich schätzen, vom Erfolgszwang der Rennsportler nicht betroffen zu sein, unternahmen heuer unter anderem eine wunderschöne Wanderfahrt vom Donauursprung bis Ottensheim. Herr Karl hat für die nächste Saison schon wieder eine interessante Tour in Aussicht (von Ottensheim zum Hallstättersee und weiter).

 

Mehr Mitglieder, vor allem junge Menschen, für unseren schönen Sport, egal ob auf der Donau oder im Wildwasser zu gewinnen, muss unser Ziel für die kommende Saison sein.

 

Egon Anselm

Fahrwart für Paddeln

 

 

Kilometerleistung 1982

1

Hartl Wolfgang

4753

11

Anselm Egon

91

2

Madlmayr Albert

3221

12

Füreder Josef

47

3

Pollak Peter

2812

13

Kaltenbrunner Margit

46

4

Ofner Walter

1332

14

Gumpelmayr Markus

34

5

Karl Herbert

1320

15

Anselm Rudolf

28

6

Karl Ingeborg

824

16

Anselm Gerlinde

24

7

Planer Gerhard

612

17

Pargfrieder Christian

16

8

Pröll Christian

499

18

Anselm Klaus

10

9

Hemmelmayr Gerhard

177

19

Stummer Markus

8

10

Breitenberger Gernot

114

 

 

 

GESAMTKILOMETER

15968 km

Ich glaube fast, wir haben uns die Wirtschaft zum Vorbild gemacht - mit weniger Leuten die gleich Leistung oder besser noch Leistungssteigerung - wenn das gut geht?

 

Waren es 1976 noch 78 Aktive, die im Jahresbericht aufschienen, so muss ich mit Bedauern einen merklichen Rückgang in der Paddelfreudigkeit der Ottensheimer feststellen. Natürlich wirkt sich dieser Rückgang auch negativ auf die Kilometerleistungen aus.

 

Umso überraschender ist es, dass mit einer so kleinen Rennmannschaft (34 Leute) solche Leistungen erzielt werden konnten, die ich hier nur kurz anführen möchte.

 

Im vergangenen Jahr beteiligten wir uns an insgesamt 15 Regatten, wovon 8 eine internationale Beteiligung aufwiesen. 7x gingen wir im Ausland an den Start und zwar in Belgien, BRD, DDR, Finnland, CSSR und USA.

 

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Regattaergebnisse 1983

 

Regatta USA im Jänner

2. Platz

Hartl-Bachmayr

Österreich

K2

 

WAT Regatta im April

2. Platz

Madlmayr Albert

K1

1000m

5. Platz

Pollak Peter

K1

500m

6. Platz

Madlmayr Albert

K1

500m

 

Anpaddeln am 24. April mit 8 Teilnehmern

 

Linzer Stadtregatta am 30. April

Sieger: Albert Madlmayr

 

 

Internationale Regatta in Mechelen im Mai - 17 Nationen

2., 3., 7. Platz Hartl-Bachayr

 

 

Internationale Regatta in Ottensheim im Mai - 8 Nationen

1. Platz

Hartl-Bachmayr

Österreich

K2

500m

1. Platz

Hartl-Bachmayr

Österreich

K2

1000m

 

Internationale Regatta in Brandenburg im Mai - 13 Nationen

6. Platz

Hartl-Bachmayr

Österreich

K2

1000m

 

Alpentrophäe in Stuttgart im Juni

Sieg der Österreichischen Nationalmanschaft mit Madlmayr und Hartl

 

 

Internationale Regatta in Duisburg im Juni - 28 Nationen

4. Platz

Hartl-Bachmayr

Österreich

K2

500m

 

Attersee Langstreckenregatta im Juli

3. Platz

Madlmayr Albert

Meisterklasse

3. Platz

Pollak Peter

Allgemeine Klasse

 

Oberöstereichische Landesmeisterschaft im Juli

4 Landesmeistertitel und 4 Vizelandesmeister für Ottensheim

 

Schüler und Jugendtrainingslager des OKV in Ottensheim (Breitenberger Gernot, Pühringer Andreas, Hemmelmayr Gerhard)

 

KANU-WM in Tampere von 29. - 31. Juli 1983

Wolfgang Hartl erringt als erster Ottensheimer mit seinem 2er Kollegen Werner Bachmayr unter Leitung unseres Trainers Werner Proyer eine BRONZEMEDAILLE bei einer Weltmeisterschaft!!!!!!!!

 

 

Österreichische Meisterschaften in Ottensheim im August

Einmal Gold, zweimal Silber, einmal Bronze für Hartl-Madlmayr

 

 

Adi Kainz Regatta Linz-Brandstatt im August

2. Platz für Albert Madlmayr

 

 

Dr. Ferdinand Mahrle Regatta im September

1. Platz für Hartl-Madlmayr / 2. Platz für Proyer-Madlmayr

 

 

Vorolympische Spiele in Los Angeles (USA) im September

5. Platz

Hartl-Bachmayr

K2

500m

7. Platz

Hartl-Bachmayr

K2

1000m

 

 

Auch wandergepaddelt wird beim WSV noch!!!

 

Es sind zwar auch nur noch einige wenige, aber das wird verständlich, wenn man die heutigen Verhältnisse mit denen von früher vergleicht: Einst fließende Donau, der Kampf gegen den Fluss, gegen Naturkräfte, heute in endlos wirkenden Stauseen nur noch ein Kampf mit dem Schlamm.

 

Darum versuchen die Wanderpaddler von heute, noch unversehrte Flusslandschaften zu entdecken und schnell noch zu befahren, bevor auch diese verbaut und kanalisiert sind.

 

So führte unser Vereinskamerad Herbert Karl wieder ein Erstbefahrung durch. Er fuhr mit dem Kajak von Ottensheim donauabwärts zur Traunmündung. Von dort ging es flussaufwärts über den Traunsee und Hallstättersee nach Obertraun und retour. Ein Flußkrimi - man sieht wie ein Fluss ermordet.

 

Weiter Wanderfahrten:

 

Drau

Lienz - Lavamünd

Donau

Ottensheim - Krems

Passau - Ottensheim

Schärding Ottensheim

 

Die zwei letzt genannten Wanderfahrten wurden mit einem Kanu durchgeführt, was zur Nachahmung empfohlen wird!

 

Besonderen Augenmerk sollte man auch unserem Gründungsmitglied und Fahrwart Ernst Steiner schenken, er fuhr heuer Große Mühl, Steyr und Teichl.

 

Weitere Flüsse, die noch befahren wurden: Isel, Salza, Enns, Rodl, Kamp, Möll, Inn.

 

Ich hoffe, dass ich im Jahresbericht 1984 von einer größeren Mitgliederaktivität berichten kann und würde mich freuen, wenn das neues Bootshaus im nächsten Jahr von möglichst vielen Paddlern häufig als Ausgangspunkt für sportliche Betätigung genützt wurde.

 

 

Kilometerleistung 1983

1

Hartl Wolfgang

5513

13

Huber Thomas

99

2

Madlmayr Albert

3570

14

Planer Gerhard

86

3

Pollak Peter

1540

15

Anselm Egon

77

4

Ofner Walter

1286

16

Steiner Ernst

43

5

Karl Herbert

1104

17

Brandstätter Franz

35

6

Proyer Dagmar

508

 

Pargfrieder Christian

35

7

Steiner Gerda

248

19

Hofmann Isabella

30

8

Füreder Josef

177

20

Schuster Marlies

28

9

Breitenberger Gernot

156

21

Madlmayr Hilde

26

10

Hemmelmayr Gerhard

152

22

Casagrande Maria

22

11

Pühringer Andreas

136

23

Lackner Doris

20

12

Rathner Manuela

116

24

Anselm Rudolf

10

GESAMTKILOMETER

15036 km

 

Was war los im Paddeljahr 1984? Wie alljährlich ist es wieder einmal so weit , Bilanz über ein abgeschlossenes Vereinsjahr zu ziehen.

 

Im Brennpunkt dieses Paddeljahres standen sicherlich die olympischen Sommerspiele in Los Angeles, wo alles gebannt auf ein gutes, viele sogar auf ein sehr gutes Abschneiden des Ottensheimer Paddlers Hartl Wolfgang gewartet haben. Nach jahrelangem, harten Training, guten internationalen Saisonergebnissen und vorbelastet durch den vorjährigen Spitzenplatz bei den Kanuweltmeisterschaften in Finnland, sollte dieses Großereignis zu einer Krönung seiner sportlichen Karriere werden. Das schlechte Abschneiden (Platz 9) war daher für den Sportler und den Verein gleichermaßen ernüchternd.

Ein Mann sollte in diesem Bericht besonders hervorgehoben werden. Werner Proyer, Olympiabetreuer und Vereinstrainer, hat als Trainer seine Rennkanuten seit beinahe 10 Jahren beraten und betreut. Es ist auch für die Zukunft wünschenswert, dass er den Verein weiter mit Rat und Tat unterstützt.

 

Besonders bedanken möchten wir uns auch für den persönlichen Einsatz unseres Präsidenten und Ehrenmitgliedes Anselm Egon sen., der sehr viel dazu beigetragen hat, dass der langjährige Betreuer des österreichischen Spitzenzweiers Hartl-Bachmayr, Werner Proyer im letzten Augenblick noch in die österreichische Olympiamannschaft aufgenommen und auch akkreditiert wurde.

 

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Im abgelaufenen Paddeljahr beteiligten sich Ottensheimer Paddler an folgenden nationalen und internationalen Bewerben:

 

Regattaergebnisse 1984

Linzer Stadtmeisterschaft

Madlmayr Albert

2. Platz

WAT Regatta Wien

Hartl Wolfgang

3. Platz

Internationale Regatta in Ottensheim

Hartl-Bachmayr

1. Platz

 

 

1. Platz

 

 

1. Platz

 

 

2. Platz

Internationale Regatta in Brandenburg

Hartl-Bachmayr

3. Platz

Internationale Regatta in Nottingham

Hartl-Bachmayr

3. Platz

Atterseeregatta

Madlmayr Albert

3. Platz

Alpentrophäe in München

Madlmayr Albert

4. Platz

Internationale Regatta in Duisburg

Hartl-Bachmayr

4. Platz

oö. Landesmeisterschaft

Hartl Wolfgang

1. Platz

 

Hartl Wolfgang

2. Platz

 

Madlmayr Albert

3. Platz

 

Hartl-Madlmayr

1. Platz

Olympische Spiele Los Angeles

Hartl-Bachmayr

9. Platz

Österreichische Meisterschaft

Hartl Wolfgang

3. Platz

 

Madlmayr Albert

4. Platz

 

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

Hartl-Madlmayr

2. Platz

Adi Kainz Gedächtnis-Regatta

Madlmayr Albert

1. Platz

Mahrle Gedächtnis-Regatta

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

 

Kilometerleistung 1984

1

Hartl Wolfgang

5000

24

Paschl Gerald

38

2

Madlmayr Albert

2741

25

Neumüller Christian

32

3

Karl Herbert

1527

26

Schuster Marlies

30

4

Karl Bernhard

987

27

Rathner Manuela

28

5

Proyer Dagmar

597

28

Madlmayr Hildegard

25

6

Karl Ingeborg

581

 

Wolfmayr Thorsten

25

7

Ofner Walter

526

29

Mader Franz

23

8

Urmann Alfred

480

30

Brandstätter Günther

16

9

Hofstadler Martin

335

31

Fernbach Michael

15

10

Steiner Gerda

297

32

Huber Thomas

12

11

Füreder Josef

234

 

Wagner Wolfgang

12

12

Anselm Egon sen.

218

34

Höchtl Wolfgang

11

13

Lackner Kurt

190

35

Pulker Peter

9

14

Pühringer Andreas

176

 

Radler Thomas

9

15

Gastinger Josef

167

37

Madlmayr Manuela

8

16

Paschl Markus

107

 

Plakolm Susanne

8

17

Grünberger Thomas

103

 

Stockinger Klaus

8

18

Prischl Dieter

90

40

Allerstorfer Harald

6

19

Anselm Egon jun.

68

 

Haselsteiner Günther

6

20

Hörletseder Christian

55

 

Heller Wolfgang

6

21

Paschl Cornelia

54

43

Müller Michael

5

22

Hofstadler Stefan

43

 

Winkler Jürgen

5

GESAMTKILOMETER

14912 km

 

Diese teils guten, teils weniger guten Erfolge des Ottensheimer 2-Mann-Teams Hartl und Madlmayr können jedoch keineswegs über den Rückschritt im Kanurennsport hinwegtäuschen.

Gesamtkilometer unter 15.000 (so wenig Kilometer wie schon lange nicht mehr) - Nachwuchs von Rennkanuten gleich Null (kein einziger Jugendliche konnte 1984 an den Start geschickt werden.)

Vielleicht und das ist die große Hoffnung der Sektion Paddeln, können einige, der am Saisonende so fleißig gewesenen Schüler und Jugendlichen langsam aber sicher an die Leistungen und Erfolge unserer 2 Spitzenpaddler anschließen.

Diese Jugendlichen möchten wir in unserem Verein recht herzlich begrüßen. Wir hoffen, dass sie weiter so viel Interesse am Kanusport zeigen werden.

Die Sektion Paddeln hofft, dass der Zustrom und das Interesse weiter gesteigert wird, das Vereinsleben weiter verbessert wird und dass die durch Fleiß und Ausdauer verdienten Erfolge nicht ausbleiben werden.

Hervorgehoben sollen aber auch die wenigen Wanderpaddler in unseren Reihen werden.

Besonders Herbert Karl machte alleine, oder mit seiner Familie zahlreiche Flussbefahrungen (March, Salzach, Inn, Enns,...). Erwähnenswert auch die Wanderfahrt unseres Gründungsobmannes Anselm Egon sen., der von Kehlheim nach Ottensheim mit dem Faltboot paddelte.

Es wäre wünschenswert, wenn sich im neuen Paddeljahr wieder etwas mehr Paddler an den Schönheiten dieses Sportes erfreuen würden

 

1985, ein Jahr der Zukunft?

Stolz können wir Paddler vom Wassersportverein Ottensheim auf die vergangene Saison zurückblicken, denn die begonnene Jugendarbeit trug bereits Früchte.

Aus dem langjährigen 2 beziehungsweise 3 Mann Team (Hartl-Madlmayr und Pollak, der jedoch seine Karriere bereits beendet hat) wurde in diesem Jahr eine Mannschaft, die in ganz Österreich Aufsehen erregt hat.

So beteiligten sich etwa 20 Paddler aus unserem Verein an den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Wien und bei der Alpentrophäe in Ottensheim. Erstmals landete unser Verein bei den Österreichischen Meisterschaften in der Vereinswertung unter den ersten drei Plätzen. Und noch nie konnte unser Verein Siege und Titel in den Nachwuchsklassen der Schüler und Schülerinnen erringen.

Die alles war heuer der Fall.

Und so hoffen wir alle, dass unsere Jungpaddler (in vielen von ihnen steckt Talent, Ehrgeiz und Ausdauer) auch im nächsten Jahr schöne sportliche Erlebnisse haben werden.

Großen Anteil an diesen Erfolgen hat aber auch unser "Betreuerkollektiv", welches sich in diesem Jahr ausgezeichnet bewährt hat.

Kein Verein in ganz Österreich hat ein so erfahrenes Betreuerteam, wie wir es haben. Diesen sei besonders gedankt, für die zahllosen Stunden, die sie für Training, Wettkämpfe und Reparaturen an den Booten geopfert haben.

 

Proyer Werner:

OÖ Landes- und Ö. Staatsmeister, WM Teilnehmer 1970

Trainer der Österr. Junioren Nationalmannschaft bei der WM 1981.

Trainer der Österr. Nationalmannschaft bei der WM 1982

Olympiabetreuer 1984 bei den Olympischen Spielen in L.A.

Schlöglmann Dieter:

OÖ Landes- und Ö. Staatsmeister, Jun.WM Teilnehmer,

Weltmeisterschaftsteilnehmer 1977/1978/1979

Olympiateilnehmer 1980 in Moskau

Madlmayr Albert:

OÖ Landes- und Staatsmeister,

Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft

Hartl Wolfgang:

OÖ Landes- und Staatsmeister,

WM Teilnehmer der Junioren 1977/1979

WM Teilnehmer der Senioren 1978/1979/1981/1982/1983

Olympiateilnehmer 1980 und 1984

Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft

Proyer Dagmar:

unbezahlbare rechte Hand unseres Cheftrainers Werner Proyer

Füreder Josef:

unser Bootswart, der in unermüdlicher Arbeit die vielen Boote, die heuer beschädigt wurden, "zusammengeflickt" hat.

Wir alle hoffen, dass im nächsten Jahr dieses eam der aktiven Rennpaddler und deren Betreuer weiter so verstärkt miteinander arbeitet, dass es mit unserem Verein weiter so aufwärts geht, damit wir in den nächsten Jahren wieder zu einer Hochburg des österreichischen Wassersportes werden. Da wir doch in den letzten Jahren einiges nachgelassen haben, ist es ohnedies Zeit, wiederum verstärkt Aktionen zu setzen, um dem Namen Ottensheim in der internationalen Paddelwelt weiterhin Ehre zu machen.

Ein Dankeschön allen unseren aktiven und passiven Mitgliedern, die uns geholfen haben, dass wieder etwas Schwung in unsere Reihen gekommen ist.

 

Wandersport

Leider gab es auch heuer wieder viel zu wenige Wanderfahrten. Das Wandersportinteresse ist scheinbar noch nicht so groß, wie wir es uns wünschen würden.

Ein Beispiel für alle ist die gigantische Gesamtkilometerleistung der Familie Karl, die zu viert über 4100 Kilometer auf den verschiedensten Bächen und Flüssen Oberösterreichs gepaddelt ist und die auf diese Weise versucht, die Schönheiten die die Natur bietet, zu ergründen.

Auch mit unseren Jungpaddlern wurden kleinere Wanderfahrten unternommen. Eine Wanderfahrt von Aschach nach Ottensheim, mit anschließendem, gemütlichen Beisammensein beim Bootshaus.

Eine zweite Wanderfahrt Ottensheim stromabwärts nach Abwinden/Asten. Diese Wanderfahrt wurde für einige zu einem kleinen Abenteuer. Schiffe auf der Donau, Baumstämme im Überfluter zwischen Steyregg und Abwinden, niedrige, schmale Durchlässe und ein kleines Gefälle am Ende dieser Wanderfahrt sorgten für einige brisante Situationen und für kleinere oder größere Mutproben.

 

Auch das Abpaddeln nach Brandstatt wurde zu einer sehr schönen Ausfahrt, weil sich, wie seit Jahren schon nicht mehr, zahlreiche Paddler an dieser letzten gemeinsamen Ausfahrt im Paddeljahr 1985 beteiligt haben.

 

Wir, von der Sektion Paddeln, wünschen allen unseren Paddlern, ob alt oder jung, ob Rennpaddler oder Wandersportler, ob aktiver Paddler oder Betreuer, viele schöne Stunden auf dem Wasser und viel Erfolg für das Paddeljahr 1986.

 

 

Regattaergebnisse 1985

Linzer Stadtmeisterschaft

Madlmayr Albert

3. Platz

Internationale Kurzstreckenregatta

Madlmayr Albert

6. Platz

 

Hofstadler Martin

6. Platz

Atterseeregatta

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

Hartl Wolfgang

5. Platz

 

Madlmayr Albert

7. Platz

oö. Landesmeisterschaften

Hofstadler Sonja

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler-Madlmayr

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler Martin

3. Platz

 

Hofstadler Stefan

3. Platz

 

Paschl Cornelia

2. Platz

 

Madlmayr Manuela

3. Platz

 

Hofstadler-Hörletzeder

2. Platz

 

Hofstadler-Urmann

2. Platz

 

Gastinger-Hörletzeder

2. Platz

 

Hartl Wolfgang

2. Platz

 

Madlmayr Albert

3. Platz

 

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

Hartl-Madlmayr

2. Platz

 

Madlmayr-Hofstadler

3. Platz

 

Hartl Wolfgang

2. Platz

 

Hartl Wolfgang

3. Platz

 

Madlmayr Albert

4. Platz

Österreichische Meisterschaften

Hartl Wolfgang

1. Platz

 

Hartl Wolfgang

3. Platz

 

Hofstadler Sonja

1. Platz (Schüler)

 

Paschl Cornelia

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler-Madlmayr

1. Platz (Schüler)

 

Lang-Paschl

2. Platz

 

Hofstadler-Paschl

2. Platz

 

Hofstadler-Paschl

2. Platz

 

Höchtl Wolfgang

3. Platz

 

Janisch Markus

3. Platz

 

Paschl Markus

3. Platz

 

Paschl Cornelia

2. Platz

 

Hofstadler Sonja

2. Platz

Viele Zweite und Dritte Plätze in den K2 und K4 Bewerben der Schüler und Jugendlichen (Gastinger, Hörletzeder, Hofstadler Stefan, Hofstadler Martin, Paschl Markus, Janisch Markus, Höchtl Wolfgang, Janisch Daniel, Riedl Martin, ...).

Alpentrophäe

Nationalmannschaft (Hartl, Madlmayr)

1. Platz

 

Höchtl Wolfgang

1. Platz

 

Höchtl-Janisch

1. Platz

 

Lang Alexandra

2. Platz

 

Paschl Cornelia

3. Platz

 

Riedl Martin

4. Platz

 

Madlmayr Manuela

4. Platz

 

Plakolm Susi

5. Platz

 

Paschl Markus

2. Platz

 

Hofstadler Stefan

3. Platz

Viele weitere Spitzenplätze in den Mannschaftsbewerben

 

 

Kilometerleistung 1985

1

Hartl Wolfgang

4220

 

Prischl Dieter

26

2

Hofstadler Martin

3141

 

Planer Gerhard

26

3

Madlmayr Albert

2009

56

Atzlesberger Christian

23

4

Gastinger Josef

1520

 

Wagner Christa

23

5

Karl Herbert

1504

58

Hemmelmayr Gottfried

20

6

Karl Bernhard

1481

 

Schöppl Michaela

20

7

Hofstadler Stefan

1384

 

Peinbauer Doris

20

8

Riedl Martin

1078

61

Schuster Marlies

18

9

Paschl Markus

987

62

Rechberger Klaus

17

10

Karl Ingeborg

869

 

Huemer Ernst

17

11

Urmann Alfred

847

64

Burgstaller Gerhard

15

12

Hörletseder Christian

822

65

Rechberger Ernst

14

13

Madlmayr Manuela

748

66

Hofer Andreas

13

14

Hofstadler Sonja

722

 

Größmann

13

15

Proyer Dagmar

560

68

Lackner Kurt

12

16

Janisch Markus

453

 

Pichler Gerlinde

12

17

Höchtl Wolfgang

433

70

Schöppl Elisabeth

10

18

Paschl Claudia

426

71

Mader Franz

9

19

Janisch Daniel

373

 

Deutschbauer Jochen

9

20

Karl Wolfgang

301

73

Pühringer Andreas

8

21

Allerstorfer Franz

293

74

Stockinger Leo

7

22

Lang Alexandra

278

 

Müller Michael

7

23

Plakolm Susanne

272

 

Landskron Claudia

7

24

Ofner Walter

260

77

Radler Thomas

6

25

Paschl Gerald

240

 

Langeder Helmut

6

26

Feizlmayr Reinhold

211

 

Pommer Heidi

6

27

Pötscher Michael

184

 

Kandler

6

28

Pötscher Karl

174

 

Kerschner Martin

6

29

Rathner Manuela

130

82

Hofstadler Klaus

5

30

Pulker Peter

128

 

Horner Stefan

5

31

Anselm Egon

94

84

Kaffenda Birgit

4

32

Pichler Helmut

92

 

Stadler Günther

4

33

Pulker Erich

87

 

Sigl Luggi

4

34

Pollak Peter

77

87

Heid Mario

3

35

Gschwendtner Christoph

75

 

Pröll Markus

3

36

Kaimberger Günter

68

 

Deutschbauer Dieter

3

 

Pichler Michael

68

 

Kubisz Rafael

3

38

Gschwendtner Gregor

61

 

Schnedt Alexander

3

39

Stelzmüller Ernst

53

92

Höller Ilse

2

40

Huber Thomas

51

 

Rabeder Johann

2

 

Neumüller Christian

51

 

Gastinger Karin

2

42

Hinterleitner Armin

42

 

Haudum Daniela

2

 

Keplinger Christoph

42

 

Weixlbaumer Gerald

2

44

Füreder Josef

41

 

Weixlbaumer Daniela

2

45

Wagner Wolfgang

36

 

Laub Gerhard

2

46

Schinkinger Klaus

34

99

Grünberger Thomas

1

47

Arnold Elke

33

 

Pargfrieder Christian

1

48

Hofstadler Josef

32

 

Gierlinger Thomas

1

49

Lackner Markus

29

 

Mahringer Erwin

1

 

Allerstorfer Harald

29

 

Weixlbaumer Johannes

1

51

Wolfmayr Thorsten

26

 

Weixlbaumer Jochen

1

 

Furtner Hubert

26

 

Engelbrecht Alexander

1

 

Stelzmüller Petra

26

 

 

 

GESAMTKILOMETER

27.652 km

 

1985, ein Jahr der Zukunft?

Stolz können wir Paddler vom Wassersportverein Ottensheim auf die vergangene Saison zurückblicken, denn die begonnene Jugendarbeit trug bereits Früchte.

Aus dem langjährigen 2 beziehungsweise 3 Mann Team (Hartl-Madlmayr und Pollak, der jedoch seine Karriere bereits beendet hat) wurde in diesem Jahr eine Mannschaft, die in ganz Österreich Aufsehen erregt hat.

So beteiligten sich etwa 20 Paddler aus unserem Verein an den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Wien und bei der Alpentrophäe in Ottensheim. Erstmals landete unser Verein bei den Österreichischen Meisterschaften in der Vereinswertung unter den ersten drei Plätzen. Und noch nie konnte unser Verein Siege und Titel in den Nachwuchsklassen der Schüler und Schülerinnen erringen. 

Die alles war heuer der Fall.

Und so hoffen wir alle, dass unsere Jungpaddler (in vielen von ihnen steckt Talent, Ehrgeiz und Ausdauer) auch im nächsten Jahr schöne sportliche Erlebnisse haben werden.

Großen Anteil an diesen Erfolgen hat aber auch unser "Betreuerkollektiv", welches sich in diesem Jahr ausgezeichnet bewährt hat.

Kein Verein in ganz Österreich hat ein so erfahrenes Betreuerteam, wie wir es haben. Diesen sei besonders gedankt, für die zahllosen Stunden, die sie für Training, Wettkämpfe und Reparaturen an den Booten geopfert haben.

 

Proyer Werner:

OÖ Landes- und Ö. Staatsmeister, WM Teilnehmer 1970

Trainer der Österr. Junioren Nationalmannschaft bei der WM 1981.

Trainer der Österr. Nationalmannschaft bei der WM 1982

Olympiabetreuer 1984 bei den Olympischen Spielen in L.A.

Schlöglmann Dieter:

OÖ Landes- und Ö. Staatsmeister, Jun.WM Teilnehmer,

Weltmeisterschaftsteilnehmer 1977/1978/1979

Olympiateilnehmer 1980 in Moskau

Madlmayr Albert:

OÖ Landes- und Staatsmeister, 

Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft

Hartl Wolfgang:

OÖ Landes- und Staatsmeister,

WM Teilnehmer der Junioren 1977/1979

WM Teilnehmer der Senioren 1978/1979/1981/1982/1983

Olympiateilnehmer 1980 und 1984

Mitglied der Österreichischen Nationalmannschaft

Proyer Dagmar:

unbezahlbare rechte Hand unseres Cheftrainers Werner Proyer

Füreder Josef:

unser Bootswart, der in unermüdlicher Arbeit die vielen Boote, die heuer beschädigt wurden, "zusammengeflickt" hat.

Wir alle hoffen, dass im nächsten Jahr dieses eam der aktiven Rennpaddler und deren Betreuer weiter so verstärkt miteinander arbeitet, dass es mit unserem Verein weiter so aufwärts geht, damit wir in den nächsten Jahren wieder zu einer Hochburg des österreichischen Wassersportes werden. Da wir doch in den letzten Jahren einiges nachgelassen haben, ist es ohnedies Zeit, wiederum verstärkt Aktionen zu setzen, um dem Namen Ottensheim in der internationalen Paddelwelt weiterhin Ehre zu machen.

Ein Dankeschön allen unseren aktiven und passiven Mitgliedern, die uns geholfen haben, dass wieder etwas Schwung in unsere Reihen gekommen ist.

 

Wandersport

Leider gab es auch heuer wieder viel zu wenige Wanderfahrten. Das Wandersportinteresse ist scheinbar noch nicht so groß, wie wir es uns wünschen würden.

Ein Beispiel für alle ist die gigantische Gesamtkilometerleistung der Familie Karl, die zu viert über 4100 Kilometer auf den verschiedensten Bächen und Flüssen Oberösterreichs gepaddelt ist und die auf diese Weise versucht, die Schönheiten die die Natur bietet, zu ergründen. 

Auch mit unseren Jungpaddlern wurden kleinere Wanderfahrten unternommen. Eine Wanderfahrt von Aschach nach Ottensheim, mit anschließendem, gemütlichen Beisammensein beim Bootshaus.

Eine zweite Wanderfahrt Ottensheim stromabwärts nach Abwinden/Asten. Diese Wanderfahrt wurde für einige zu einem kleinen Abenteuer. Schiffe auf der Donau, Baumstämme im Überfluter zwischen Steyregg und Abwinden, niedrige, schmale Durchlässe und ein kleines Gefälle am Ende dieser Wanderfahrt sorgten für einige brisante Situationen und für kleinere oder größere Mutproben.

 

Auch das Abpaddeln nach Brandstatt wurde zu einer sehr schönen Ausfahrt, weil sich, wie seit Jahren schon nicht mehr, zahlreiche Paddler an dieser letzten gemeinsamen Ausfahrt im Paddeljahr 1985 beteiligt haben.

 

Wir, von der Sektion Paddeln, wünschen allen unseren Paddlern, ob alt oder jung, ob Rennpaddler oder Wandersportler, ob aktiver Paddler oder Betreuer, viele schöne Stunden auf dem Wasser und viel Erfolg für das Paddeljahr 1986.

 

 

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Regattaergebnisse 1985

Linzer Stadtmeisterschaft

Madlmayr Albert

3. Platz

Internationale Kurzstreckenregatta

Madlmayr Albert

6. Platz

 

Hofstadler Martin

6. Platz

Atterseeregatta

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

Hartl Wolfgang

5. Platz

 

Madlmayr Albert

7. Platz

oö. Landesmeisterschaften

Hofstadler Sonja

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler-Madlmayr

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler Martin

3. Platz

 

Hofstadler Stefan

3. Platz

 

Paschl Cornelia

2. Platz

 

Madlmayr Manuela

3. Platz

 

Hofstadler-Hörletzeder

2. Platz

 

Hofstadler-Urmann

2. Platz

 

Gastinger-Hörletzeder

2. Platz

 

Hartl Wolfgang

2. Platz

 

Madlmayr Albert

3. Platz

 

Hartl-Madlmayr

1. Platz

 

Hartl-Madlmayr

2. Platz

 

Madlmayr-Hofstadler

3. Platz

 

Hartl Wolfgang

2. Platz

 

Hartl Wolfgang

3. Platz

 

Madlmayr Albert

4. Platz

Österreichische Meisterschaften

Hartl Wolfgang

1. Platz

 

Hartl Wolfgang

3. Platz

 

Hofstadler Sonja

1. Platz (Schüler)

 

Paschl Cornelia

1. Platz (Schüler)

 

Hofstadler-Madlmayr

1. Platz (Schüler)

 

Lang-Paschl

2. Platz

 

Hofstadler-Paschl

2. Platz

 

Hofstadler-Paschl

2. Platz

 

Höchtl Wolfgang

3. Platz

 

Janisch Markus

3. Platz

 

Paschl Markus

3. Platz

 

Paschl Cornelia

2. Platz

 

Hofstadler Sonja

2. Platz

Viele Zweite und Dritte Plätze in den K2 und K4 Bewerben der Schüler und Jugendlichen (Gastinger, Hörletzeder, Hofstadler Stefan, Hofstadler Martin, Paschl Markus, Janisch Markus, Höchtl Wolfgang, Janisch Daniel, Riedl Martin, ...).

Alpentrophäe

Nationalmannschaft (Hartl, Madlmayr)

1. Platz

 

Höchtl Wolfgang

1. Platz

 

Höchtl-Janisch

1. Platz

 

Lang Alexandra

2. Platz

 

Paschl Cornelia

3. Platz

 

Riedl Martin

4. Platz

 

Madlmayr Manuela

4. Platz

 

Plakolm Susi

5. Platz

 

Paschl Markus

2. Platz

 

Hofstadler Stefan

3. Platz

Viele weitere Spitzenplätze in den Mannschaftsbewerben

 

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Kilometerleistung 1985

1

Hartl Wolfgang

4220

 

Prischl Dieter

26

2

Hofstadler Martin

3141

 

Planer Gerhard

26

3

Madlmayr Albert

2009

56

Atzlesberger Christian

23

4

Gastinger Josef

1520

 

Wagner Christa

23

5

Karl Herbert

1504

58

Hemmelmayr Gottfried

20

6

Karl Bernhard

1481

 

Schöppl Michaela

20

7

Hofstadler Stefan

1384

 

Peinbauer Doris

20

8

Riedl Martin

1078

61

Schuster Marlies

18

9

Paschl Markus

987

62

Rechberger Klaus

17

10

Karl Ingeborg

869

 

Huemer Ernst

17

11

Urmann Alfred

847

64

Burgstaller Gerhard

15

12

Hörletseder Christian

822

65

Rechberger Ernst

14

13

Madlmayr Manuela

748

66

Hofer Andreas

13

14

Hofstadler Sonja

722

 

Größmann

13

15

Proyer Dagmar

560

68

Lackner Kurt

12

16

Janisch Markus

453

 

Pichler Gerlinde

12

17

Höchtl Wolfgang

433

70

Schöppl Elisabeth

10

18

Paschl Claudia

426

71

Mader Franz

9

19

Janisch Daniel

373

 

Deutschbauer Jochen

9

20

Karl Wolfgang

301

73

Pühringer Andreas

8

21

Allerstorfer Franz

293

74

Stockinger Leo

7

22

Lang Alexandra

278

 

Müller Michael

7

23

Plakolm Susanne

272

 

Landskron Claudia

7

24

Ofner Walter

260

77

Radler Thomas

6

25

Paschl Gerald

240

 

Langeder Helmut

6

26

Feizlmayr Reinhold

211

 

Pommer Heidi

6

27

Pötscher Michael

184

 

Kandler

6

28

Pötscher Karl

174

 

Kerschner Martin

6

29

Rathner Manuela

130

82

Hofstadler Klaus

5

30

Pulker Peter

128

 

Horner Stefan

5

31

Anselm Egon

94

84

Kaffenda Birgit

4

32

Pichler Helmut

92

 

Stadler Günther

4

33

Pulker Erich

87

 

Sigl Luggi

4

34

Pollak Peter

77

87

Heid Mario

3

35

Gschwendtner Christoph

75

 

Pröll Markus

3

36

Kaimberger Günter 

68

 

Deutschbauer Dieter

3

 

Pichler Michael

68

 

Kubisz Rafael

3

38

Gschwendtner Gregor

61

 

Schnedt Alexander

3

39

Stelzmüller Ernst

53

92

Höller Ilse

2

40

Huber Thomas

51

 

Rabeder Johann

2

 

Neumüller Christian

51

 

Gastinger Karin

2

42

Hinterleitner Armin

42

 

Haudum Daniela

2

 

Keplinger Christoph

42

 

Weixlbaumer Gerald

2

44

Füreder Josef

41

 

Weixlbaumer Daniela

2

45

Wagner Wolfgang

36

 

Laub Gerhard

2

46

Schinkinger Klaus

34

99

Grünberger Thomas

1

47

Arnold Elke

33

 

Pargfrieder Christian

1

48

Hofstadler Josef

32

 

Gierlinger Thomas

1

49

Lackner Markus

29

 

Mahringer Erwin

1

 

Allerstorfer Harald

29

 

Weixlbaumer Johannes

1

51

Wolfmayr Thorsten

26

 

Weixlbaumer Jochen

1

 

Furtner Hubert

26

 

Engelbrecht Alexander

1

 

Stelzmüller Petra

26

 

 

 

GESAMTKILOMETER

27.652 km

Die Richtung stimmt

Die Aufbauarbeit machte sich bereits bezahlt. Viele nationale und internationale Spitzenergebnisse rückten unsere Paddler in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

Der WSV Ottensheim Sektion Paddeln wurde 1986 Österreichischer Vereinsmeister über die Kurz- und Langstrecke und wird in dem Km-Leistungen des österreichischen Kanuverbandes mit über 42.000 km im Spitzenfeld landen.

Dies ist nur möglich, durch die Zusammenarbeit in der Sektion und im Verein. Wir danken allen, die an den Erfolgen direkt oder indirekt beteiligt sind.

 

Herrn Obmann Dr. Rudolf Schachner

als scheidenden Obmann für die langjährige, gute Zusammenarbeit und Unterstützung

Anselm Egon

für seine schöne Wanderfahrt mit unseren Nachwuchspaddlern und sein Interesse an der Jugendarbeit

ASVOÖ

für die finanziellen Unterstützungen

Bgm. Florian Hagenauer

dem Regattaverein und der Gemeinde Ottensheim

Feuerwehr Höflein und der Rettung Walding

 

Füreder Josef

unserem unermütlichen Bootswart

Hartl Wolfgang

eine der großen Stützen der Sektion und des WSV

Mack Angelika

für die Schreibarbeiten

Madlmayr Albert

der Kämpfer mit dem großen Herz

Proyer Dagmar

für die Betreuung der Regatten

Proyer Werner

unserem verantwortlichen Trainer und Rennsportreferanten des OÖKV der trotz seiner vielen Verpflichtungen immer wieder Zeit für seine Paddler findet

Schlöglmann Dieter

Unser Langstreckenspezialist und ruhender Pool bei Regatten

Hofer Friedl, Steiner Ernst, Hemmelmayr Gerhard, Aichhorn Adolf

Streckenaufbau

Und allen verständnisvollen Eltern und Gönnern unseres Vereins

 

Wandersport

Egon Anselm, Fahrwart der Sektion Paddeln und seine Crew erlebten abenteuerliche Erlebnisse bei ihrer Wanderfahrt von Ingolstadt nach Ottensheim.

Eine Heranführung der Schüler, der Jugend und der Erwachsenen unseres Heimatortes zu diesem schönen, naturbelassenen Sport sollte unser aller Ziel sein.

 

 

Regattaergebnisse 1986

Spitzenleistungen unserer Sektion im abgelaufenen Vereinsjahr:

Österreichische Meisterschaften

12 Schülertitel

 

Höchtl Wolfgang

K1

2000m

 

Höchtl Wolfgang

K1

500m

 

Lang Alexandra

K1 / K2

2000m

 

 

K1/K2/K4

500m

 

Plakolm Susi

K2

2000m

 

 

K2/K4

500m

 

Madlmayr Manuela

K4

500m

 

Paschl Cornelia

K4

500m

oö. Landesmeisterschaften

8 Landesmeistertitel bei den Herren

 

Hartl Wolfgang

K1/K2

500m

 

 

K1/K2

1000m

 

Madlmayr Albert

K2

500m

 

 

K2

2000m

 

 

K2

10000m

 

Schlöglmann Dieter

K2

1000m

 

1 OÖ. Juniorentitel

 

Riedl-Gastinger-Hörletzeder-Paschl

K4

500m

 

12 OÖ. Schülertitel

 

Lang Alexandra

K1

500m

 

 

K1

2000m

 

 

K2

500m

 

 

K2

2000m

 

Madlmayr Manuela

K2

500m

 

Plakolm Susi

K2

2000m

 

Höchtl Wolfgang

K1

500m

 

 

K1

2000m

 

 

K2

500m

 

 

K2

1000m

 

Pötscher Michael

K2

2000m

 

Janisch Daniel

K2

500m

 

Insgesamt belegte der WSV Ottensheim Sektion Paddeln:

67 Erste Plätze

50 Zweite Plätze

46 Dritte Plätze

Wolfgang Hartl nahm zum 6ten mal an Kanuweltmeisterschaften teil. Bei der WM in Montreal 1986 erreichte er über 1000m und über 500m mit seinem langjährigen PArtner Werner Bachmayer vom WAT Wien das Semifinale

 

 

Kilometerleistung 1986

1

Hartl Wolfgang (Vereinsmeister)

4030

55

Plakolm Fritz

25

2

Riedl Martin (Juniorenmeister)

3611

56

Scheiblhuber Peter

22

3

Madlmayr Albert

3217

 

Sammer Christian

22

4

Madlmayr Manuela (Damenmeisterin)

2228

58

Sammer Manfred

20

5

Gastinger Josef

1983

59

Weinzierl Stefan

19

6

Karl Herbert

1940

60

Sammer Harald

16

7

Paschl Markus

1896

 

Schwandtner Manfred

16

8

Höchtl Wolfgang (Schülermeister)

1863

 

Pröll Markus

16

9

Proyer Werner

1800

63

Wolfmayr Markus

14

10

Lang Alexandra

1744

64

Steiner Ernst

12

11

Karl Bernhard

1607

 

Kaimberger Gerhard

12

12

Hofstadler Martin

1593

 

Camaigner Christian

12

13

Hörletzeder Christian

1545

 

Schimpelsberger Ronald

12

14

Plakolm Susi

1264

68

Arnold Elke

11

15

Schlöglmann Dieter

1150

69

Eichinger Gerald

10

16

Janisch Markus

1115

70

Breinfalk Martin

8

17

Ofner Walter

1079

 

Hofer Andreas

8

18

Schinkinger Klaus

1047

 

Grabinger Thomas

8

19

Pötscher Karl

1007

 

Schöppl Elisabeth

8

20

Karl Inge

703

 

Grünberger Werner

8

21

Urmann Alfred

687

75

Wenzlhumer Joachim

7

22

Pötscher Michael

652

 

Kuttner Paula

7

23

Anselm Egon jun.

535

77

Stummer Markus

6

24

Janisch Daniel

529

 

Keplinger Manfred

6

25

Allersdorfer Franz

452

 

Enzenhofer Peter

6

26

Karl Wolfgang

442

 

Hemmelmayer Gerhard

6

27

Hofstadler Stefan

408

 

Haider Andreas

6

28

Paschl Cornelia

377

 

Lackner Markus

6

29

Hofstadler Sonja

373

 

Rechberger Stefan

6

30

Füreder Josef

201

 

Horner Stefan

6

31

Feizlmayr Reinhold

180

85

Höller Wolfgang

5

32

Skos Georg

99

 

Pühringer Andreas

5

33

Keplinger Christoph

96

 

Leitner Holger

5

34

Plöckinger Markus

70

 

Deutschbauer Jochen

5

35

Schlöglmann Gerda

69

 

Grilberger Gerald

5

36

Schöppl Michaela

60

 

Feizlmayer Andreas

5

37

Stummer Thomas

54

 

Schmiedeberg Britta

5

38

Burgstaller Helmut

52

 

Hochgatterer Irmgard

5

39

Höchtl Katharina

47

 

Grillnberger Josef

5

 

Lackner Doris

47

 

Kropf Eva

5

 

Weigl Christian

47

 

Mack Silvia

5

42

Kaimberger Günther

45

 

Schwarzenbrunner Roland

5

43

Tmoczak Michael

41

 

Hadolt Thomas

5

44

Bamschoria Uwe

40

98

Hackl Linda

4

45

Heidegger Martin

39

 

Schuster Marlies

4

46

Lauß Andreas

38

 

Schnedt Alexander

4

47

Fraundorfer Paul

37

 

Ruhmer Daniel

4

48

Peinbauer Doris

35

102

Schauer Peter

3

49

Landskron Claudia

30

 

Scheiblmayr Jürgen

3

 

Füreder Hilde

30

 

Kerschner Martin

3

51

Kneidinger Jürgen

28

105

Kaffenda Birgit

2

52

Paschl Gerald

27

 

Huber Waltraud

2

 

Stelzmüller Petra

27

 

Aichhorn Alexander

1

54

Pichler Stefan

26

108

Bachmayer Daniela (Gast)

103

GESAMTKILOMETER

42.891 km

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Was, Wann, Wo?

Vereinsmeisterschaft des Wassersportvereins Ottensheim

Samstag, 4. Juli 1987

 

Teilnahmeberechtigt:

Alle Mitglieder der Sektionen Kajak und Rudern des WSV Ottensheim

 

Austragungsmodus:

Nach Eingang der Meldungen werden Staffeln gebildet. Jede Staffel besteht aus 8 Personen (2 männl. und 1 weibl. Kajakfahrer sowie 2 männl. und 2 weibl. Ruderer sowie Steuermann).

Gefahren wird über eine Distanz von 3 km pro Bootsklasse in folgenden Bootsklassen:

Kajak Einer (männlich), Kajak Zweier (männlich/weiblich), Doppelvierer m. Stm Gig Art C und zum Abschluss der Kajak Zweier.

Die Auslosung der Staffeln erfolgt bei Meldeschluss im Rahmen eines Clubabends. Sämtliche Teilnehmer die 1987 bei einer Regatta starten, werden gesetzt, sodass eine Staffel aus lauter Rennruderern bzw. -kanuten nicht zustande kommen wird.

 

Preise:

Je nach Spende

 

Preisverleihung:

Sofort anschließend beim Bootshaus mit Grillerei und Bier vom Fass.

 

Meldungen und Meldeschluss:

Meldungen nur bei Horst Anselm bis längstens bei der Sonnwendfeier des WSV Ottensheim.

 

BETEILIGT EUCH RECHT ZAHLREICH UND BEREITET EUCH ENTSPRECHEND VOR!!

 

Man sagt, die Zeit vergeht schnell, sie verfliegt - und trotzdem schafft sie so im Vorüberfliegen unentwegt Wandel und tiefgreifende Veränderungen. All das, was eingebettet in diesem sausenden Zeitbegriff, ist genauso atemlos im Wachsen, Blühen und Vergehen.

Dies trifft auch sinngemäß für unseren Verein, den WSV, zu. Der stete Wandel, wenn auch nicht immer sofort als Fortschritt zu erkennen, hält die Sektion am Leben, hält sie jung und lässt alles pulsieren.

Um aber im Winter zu beginnen. Schon in der Halle, dankenswerterweise wieder zur Verfügung gestellt, konnte man die jungen Löwen und Löwinnen des WSV bei der Arbeit beobachten. Geführt von den immer jungen, begeisterten und die Jugend motivierenden Trainern Dietmar Schlöglmann, Wolfgang Hartl und Albert Madlmayr.

Ausschlaggebend konnte für gute Leistungen, neben dem Wintertraining in der Halle, auf der Loipe und im Bad, nur ein gezieltes Wassertraining im Frühjahr sein. Dieses fand in Zusammenarbeit mit den oberösterreichischen Vereinen in den Osterferien in Medulin/Jugoslawien statt. Unser Verein beschickte dieses Trainingslager mit 7 Sportlern, die damit eine ideale Vorbereitung hatten.

Dieses Jahr, wieder mit größtem Elan angegangen, war sicher ein sehr schwieriges, denn Wolfgang Hartl, unser Aushängeschild, und das seit "zehn Jahren", konnte heuer, da er sich erstmals in der Schule mehr engagierte als im Sport, keine nationalen Rennen bestreiten. Eine internationale Regatta und zwar die "Universade" in Zagreb, sollte für ihn der einzige und für ihn sportlich befriedigende Start sein.

1987, also das Jahr Null nach Hartl

 

Es kämpften auch zwei andere Sportler, Martin Riedl bei den Junioren und Albert Madlmayr in der Meisterklasse um zu der Junioren-WM in Belgrad bzw. zur Senioren-WM nach Duisburg zu kommen, an vorderster Front. Das beiden das nötige Glück nicht hold war, mag zwar traurig stimmen, doch wer diese beiden Sportler kennt, wird wissen, dass dieses Scheitern, war es doch nicht aus eigener Schuld, sicher den Leistungswillen beider noch stärken wird. Aber auch die anderen, jungen leistungswilligen Sportler schlugen sich bei den Rennen, mit sicher noch steigerungsfähigen, aber ganz beachtlichen Leistungen. So konnten die Sportlerinnen und Sportler insgesamt nicht weniger als 5 Siege, 16 zweite Plätze und 17 dritte Plätze, darunter ein Schüler- und ein Juniorenmeister, erringen.

Dabei konnte, und auch das soll nicht verschwiegen werden, das phänomenale vorjährige Abschneiden nicht ganz erreicht werden. Im Grunde sollte das zwar eher nachdenklich stimmen, doch muss man auch sehen, dass ein Großteil der jungen Sportler mit einem neuen Lebensabschnitt begann. Sei es Arbeit oder weiterführende Schule, eine gediegene Ausbildung kommt - besonders in Österreich - sicherlich vor einer sportlichen Karriere. Dennoch werden sich Trainer und Funktionäre wieder verstärkt der Talentefindung und der Jugendarbeit widmen müssen.

 

Wandersport

Wie der Leistungssport ein Bein des WSV ist, so steht es sich auf diesem einen erst dann gut, wenn auch das zweite, bei uns leider etwas verkürzte Bein, auf dem Boden steht. Als zweites Bein dem im nächsten Jahr und den nächsten Jahren besonderes Augenmerk geschenkt werden sollte, steht der Wandersport. Er führt, wie schon in den vergangenen 12 Jahren, ein wahres Stiefmütterchendasein. Einzig und allein Herbert Karl und seine Familie konnte dieses wunderschöne Paddeln, abseits von der Hektik, dem Getriebe, in dem wir uns leider alle befinden, einigermaßen hochhalten. Bei einem Verein nur fünf wirkliche Wanderfahrer zu haben, stimmt wirklich traurig. Auch hier wird die Sektion verstärkt an die "mittlere Generation" herantreten müssen, um das Vereinsleben auch auf diesem Sektor anzukurbeln, denn außer Herbert Karls Fahrten gab es in diesem Jahr nur eine Wanderfahrt und diese hatte auch schon eher Leistungscharakter.

Die Sektion Rudern, uns in diesem Bereich voraus, führte eine Dreitagefahrt nach Krems durch. So schön so gut, vier Sportler konnten es nicht verwinden und wollten partout, obwohl eineinhalb Tage später um 23 Uhr abends eingestiegen, noch vor den Ruderern in Krems sein. Es sollte eine Non-Stop-Fahrt werden, die man schon mit der der Titanic vergleichen könnte. Fast gleichzeitig, nach 13 Stunden Fahrt, wurde mit den Ruderern ausgestiegen. Dass dieses Abenteuer nicht spurlos an den Vieren vorübergegangen ist, wird man nach der folgenden Schilderung des Zustandes einer Hand ersehen:

Den Handrücken betrachtet, normal, vielleicht etwas weißlich, doch umgedreht, in Farbskala aufgelistet, von den Fingerspitzen an, weiß, in Falten gelegt, aufgeschwemmt, grobporig, um am Ende des zweiten Fingergliedes, noch immer in Falten gelegt, in einen Farbton sanften Rosas tauchend, um dann am Anfang des dritten Fingergliedes in ein kräftiger werdendes Rot zu wandeln, welches plötzlich durch einen Fetzen weißer Haut unterbrochen, halb dunkelrotes Fleisch  überdeckend, in einen fast schwarzen Punkt endete, um dann in der Farbskala abwärts, gleichmäßig wieder in die weiße runzelige Haut überzugehen. Die Vier, sie lachten darüber, das Sitzfleisch wollten sie aber nicht zeigen, doch hielt sich erstaunlich lange das Gerücht, dass sie in den nächsten Tagen nicht sehr viel vom Sitzen hielten.

 

Wechsel in der Sektion Paddeln

Auch ein weiterer Wechsel fand in der Sektion Paddeln statt. Aus beruflichen und familiären Gründen, legten Werner Proyer, unser langjähriger und verdienter Trainer und Kurt Mack, man braucht über seine Leistungen kein Wort verlieren - wer ihn kennt wird seine rauhe, aber herzliche Art schätzen - ihr Amt zurück.

In dieser führungslosen Zeit machte sich besonders Egon Anselm jun. verdient. Er hat so der Sektion in einer schweren Zeit verdienstvoll geholfen und wir freuen uns alle, unter seiner Führung wieder ein gutes, sportlich und kameradschaftlich faires Klima in die Sektion einfließen zu lassen.

 

Die Sportler die heuer erfolgreich an Regatten teilnahmen:

Madlmayr Albert

Meisterklasse

Riedl Martin

Junioren

Hörletzeder Christian

Junioren

Gastinger Josef

Junioren

Paschl Markus

Jugend

Pötscher Karl

Jugend

Schinkinger Klaus

Jugend

Janisch Markus

Jugend

Plakolm Susanne

Jugend

Madlmayr Manuela

Jugend

Lang Alexandra

Jugend

Janisch Daniel

Schüler A

Pötscher Michael

Schüler A

Höchtl Wolfgang

Schüler A

 

Siege errangen:

Riedl-Hörletzeder

Junioren

Wolfgang Höchtl

Schüler A

Markus Janisch 2x

Jugend

Daniel Janisch

Schüler A

Kadermitglieder: MArtin Riedl (Junioren) und Albert Madlmayr (Meisterklasse)

 

 

Kilometerleistung 1987

1

Riedl Martin (Vereins-/Juniorenmeister)

4201

20

Anselm Egon

225

2

Hartl Wolfgang

3358

21

Paschl Markus

178

3

Madlmayr Albert

3118

22

Schlöglmann Dietmar

164

4

Hörletzeder Christian

2523

23

Steinberger Brigitte

125

5

Gastinger Josef

2459

24

Urmann Alfred

121

6

Höchtl Wolfgang (Schülermeister)

2322

25

Steinberger Andreas

119

7

Karl Herbert

1545

26

Allerstorfer Franz

118

8

Janisch Markus

1515

27

Lauß Andreas

66

9

Karl Bernhard

1184

28

Hofstadler Martin

60

10

Ofner Walter

1016

29

Keplinger Christoph

59

11

Schinkinger Klaus

930

30

Pichler Michael

50

12

Pötscher Karl

680

31

Füreder Josef

40

13

Lang Alexandra (Juniorinnenmeisterin)

589

 

Pichler Georg

40

14

Plakolm Susi

452

33

Feizlmayr Reinhard

35

15

Janisch Daniel

446

34

Pichler Stefan

31

16

Madlmayr Manuela

433

35

Kreuzer Manfred

25

17

Lackner Doris

369

36

Paschl Cornelia

25

18

Pollak Peter

305

37

Schöbinger Herbert

25

19

Pötscher Michael

243

 

 

 

Weitere 37 Kanuten paddelten unter 20 km und werden daher namentlich nicht angeführt.

GESAMTKILOMETER

29.459 km

 

Jahresbericht Paddeln

1988, das Olympiajahr. Die Vorzeichen standen auf Sturm! Alle Sportler die in der Lage waren, oder glaubten es zu sein, kämpften schon im Winter mit aller Härte um einen Platz in der Nationalmannschaft.

Dass das bei unseren Sportlern nicht so war, liegt in der Tatsache begründet, dass unser Nachwuchs noch zu jung und Albert Madlmayr als Amateur keinen Platz im Team bekam. Es konnte also nach anfänglichen Schwierigkeiten eine ruhige Vorbereitungsphase beginnen. In der Halle, beim Langlaufen und in der Kraftkammer wurde deshalb hart gearbeitet, um im Sommer die Früchte zu ernten.

Auch stellte sich mit Wolfgang Hartl ein ambitionierter Trainer zur Verfügung, der mit seinen neuen Ideen sehr viel Terrain, welches in den letzten Jahren verloren wurde, wieder gutmachte. Endlich ist für die Sportler in Ottensheim und auch für Oberösterreich wieder ein Trainingskonzept vorhanden. So manche Sportler sahen nun auch wieder einen Sinn im Training und so nimmt es nicht Wunder, dass sich Erfolg nach Erfolg einstellte.

Unter seinen Fittichen wuchsen Nachwuchssportler, allen voran Martin Riedl, Christian Hörletseder, Markus Janisch und Wolfgang Höchtl über sich hinaus, fassten in Auswahlmannschaften Fuß und lassen die Paddelwelt in Ottensheim für die nächste Saison rosig aussehen.

Das große Problem, nur eine kleine Rennmannschaft zu haben, konnte auch in diesem Jahr nicht gelöst werden. Es wird eine vorrangige Aufgabe für das nächste Jahr sein, dem Spitzensport den Breitensport gegenüberzustellen. Es sei daher an dieser Stelle an alle Mitglieder der Sektion Paddeln appelliert, Freunde und Bekannte für den Wassersport zu begeistern.

Ottensheim ist doch "das" Wassersportparadies schlechthin!

Patsch naß!

Sektion Paddeln

 

 

 

Kilometerleistung 1988

1

Riedl Martin (Vereins-/Juniorenmeister)

4288

20

Pötscher Karl

77

2

Hörletzeder Christian

3067

21

Krenmaier Robert

60

3

Janisch Markus

3006

22

Grünberger Edda

55

4

Hartl Wolfgang

2710

23

Gastinger Josef

49

5

Madlmayr Albert

2659

24

Madlmayer Manuela

43

6

Höchtl Wolfgang (Schülermeister)

1724

 

Wolf Christoph

43

7

Karl Herbert

1651

26

Kaffenda Birgit

42

8

Ofner Walter

1084

27

Krenmayer Johann

37

9

Karl Bernhard

590

 

Planer Gerhard

37

10

Karl Ingeborg (Damenmeisterin)

400

29

Burgstaller Helmut

34

11

Janisch Daniel

235

30

Casagrande Maria

33

12

Anselm Egon

226

31

Kerschner Martin

31

13

Füreder Josef

210

 

Sturm Günter

31

14

Karl Wolfgang

190

33

Stummer Thomas

28

15

Füreder Martin

162

34

Schlöglmann Michaela

27

16

Füreder Hilde

152

35

Schinkinger Klaus

25

17

Jungreuthmayer Elke

137

36

Schöppl Elisabeth

24

18

Schlöglmann Dietmar

129

37

Schlöglmann Gerda

21

19

Lackner Doris

80

 

 

 

37 Paddler erreichten unter 20 km

GESAMTKILOMETER

23.684 km

 

Was, Wann, Wo?

Vereinsmeisterschaft des Wassersportvereins Ottensheim

Samstag, 4. Juli 1987

... so wurde unsere Vereinsmeisterschaft 1987 angekündigt. Wegen akutem Teilnehmermangel (keine Meldungen) wurde sie jedoch abgeblasen.

Trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) versuchte es eine Gruppe von 3 Idealisten in unserem Verein - Doris Lackner, Wolfgang Hartl und Horst Anselm - durch neue Durchführungsideen vielleicht doch im Jahr der Olympischen Spiele Vereinsmitglieder zur Teilnahme an so einer Veranstaltung zu motivieren.

Es sei gleich vorweggenommen, es gelang!

In drei Bewerben - Laufen, Radfahren und "Indianer-Kanufahren" - kämpften die paarweise in Teams zusammengelosten Teilnehmer um den WSV-Meistertitel 1988. Wesentlich dabei war nicht die Leistung eines einzelnen Sportlers sondern die Gesamtzeit des Teams. Durch geschicktes Taktieren konnte so ein (-e) Bessere(r) den Schwächeren mitreißen.

 

Nun zu den einzelnen Bewerben:

1. Laufen:

Schon bei der Zusammenlosung der Paare musste das Team bekannt geben, wer die längere (1000m) und wer die kürzere (500m) Strecke lief. Tageslaufbestzeit auf der Langstrecke erreichte Janisch Markus, auf der Kurzstrecke Hartl Wolfgang. Da beide Läufer zufällig in einem Team waren, gingen sie auch schon nach dem ersten Bewerb überlegen in Führung.

Doch auch unser Nachwuchs beteiligte sich beim Laufen. Doch bei unseren jüngsten Teilnehmern herrschte noch mehr Teamgeist. Man wartete sich bei jedem Bewerb regelrecht zusammen. So wurden dann alle drei Teilnehmer - Julia Kerschner, Michaela Schlöglmann und Füreder Martin - mit Siegespreisen bedacht.

2. Radfahren:

Es war hier keine bestimmte Radsorte vorgegeben. Jeder konnte mit dem Rad fahren, mit dem er kam. Start war beim Zielturm der Regattastrecke. Die Streckenlänge war ca. 4 km, sämtliche Radfahrer erreichten wieder unverletzt das Ziel. Die beste Zeit erreichte hier Egon Anselm jun. der jedoch nur knapp Gustl Demuth schlagen konnte. Beide Einlaufzeiten hatten jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis und so wartete alles gespannt auf den Endbewerb.

3. "Indianer-Kanufahrten":

Hier mussten alle Teilnehmer mit dem selben Kanu fahren. Außerdem war aus Sicherheitsgründen das Tragen von Schwimmwesten vorgeschrieben - was sich als weise Voraussicht herausstellte. Jedes Team musste mit dem Kanu vom Zielturmfloß weg eine Boje umwenden und wieder zum Floß zurückfahren. Die beste Zeit erreichte bei diesem Bewerb das Team Martin Riedl/Gert Kerschner. Für den Gesamtsieg reichte jedoch diese Zeit nicht mehr aus. Mit Spannung und viel Anfeuerungsrufen vom Ufer wurden die Kanufahrten der beiden führenden Teams verfolgt. Nach den ersten beiden Bewerben führte das Team mit Horst Anselm/Wolfgang Sigl knapp mit 4 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplazierten Wolfgang Hartl/Markus Janisch. Wie werden sich jedoch die beiden Ruderer gegen das PAddlerteam durchsetzen können?

Als erste Crew starteten Anselm/Sigl und legten eine Zeit von 1:49 vor. Wird das reichen? Endlich musste auch das Team Hartl/Janisch an den Start. Von beiden Paddlern erwartete man sich doch, dass sie mit dem Kanu besser umgehen können als die beiden Ruderer. Und so war es auch. Das Team Hartl/Janisch war zwar im Kanubewerb schneller, doch mit der Zeit von 1:46 blieben sie im Gesamtergebnis mit nur 1 Sekunde Rückstand auf Platz zwei.

Vereinsmeister 1988

Horst Anselm / Wolfgang Sigl jun.

Bei der abschließenden Siegeehrung wurde an alle Teilnehmer ein Sachpreis vergeben. Die Sieger erhielten darüber hinaus noch den vom GERLING-KONZERN gespendeten

WSV-VEREINSMEISTERSCHAFTS-HERAUSFORDERUNGSPREIS

Die Organisatoren wollen sich bei dieser Gelegenheit noch bei allen Teilnehmern sehr herzlich für Ihr mitmachen bedanken und hoffen, dass es allen entsprechend Spaß gemacht hat.

Im besonderen bedanken wir uns für die Mithilfe bei Ernst Steiner, Frau Janisch, Fam. Kaffenda und Fam. Füreder.

Für die Sach- und Pokalspenden bedanken wir uns bei den Firmen GERLING-KONZERN Linz, Donauhof Ottensheim, Gasthof Hartl, Konsum, Marktplatzapotheke Linz, Raiffeisenkasse Walding-Ottensheim, Allgemeine Sparkasse Ottensheim.

Gesamtergebnis:

1.

Horst Anselm/Wolfgang Sigl jun.

2.

Wolfgang Hartl/Markus Janisch

3.

Martin Kerschner/Josef Füreder

4.

Alexander Schnedt/Moritz

5.

Gert Kerschner/Martin Riedl

6.

Dietmar Schlöglmann/Maria Casagrande

7.

Lisi Schöppl/Jochen Deutschbauer

8.

Gustl Demuth/Silvia Mack

9.

Josef Gastinger/Margit Müller

10.

Egon Anselm/Hilde Füreder

11.

Wolfgang Höchtl/Eva Mittermayr

 

Das Ende einer Saison lässt uns zurückblicken, zurückblicken auf die gesetzten Ziele, die Erfolge. Und - besonders wichtig - haben wir das erreicht, was wir uns alle gemeinsam vorgenommen haben?

Vorweggenommen: Sportlich haben wir viel geschafft.

Aber es ist nicht nur an der Zeit, über die sportlichen Erfolge zu berichten. Wir müssen auch tiefer blicken: Konnten wir ein Umfeld schaffen, welches Sportlern, Funktionären und Besuchern des Bootshauses in eindrücklicher Weise zeigt, dass "Wasser Leben" bedeutet?

Der sportliche Aufwärtstrend, der sich bereits im Vorjahr abgezeichnet hat, Madlmayr-Riedl wurden Landesmeister über 500m, wurde verstärkt durch Volker Eberle, WM-Siebenter 1985 über 10.000m. Er war es auch, der mit Martin Riedl bei der Langstreckenstaatsmeisterschaft den ersten Staatsmeistertitel seit 1985 nach Ottensheim holte. Diese starke Mannschaft, ihr gehören die Meisterklassefahrer Albert Madlmayr, Martin Riedl, Markus Janisch, Christian Hörletseder und Volker Eberle (Volker Eberle wird uns leider verlassen, um in Südafrika einer neuen Herausforderung entgegenzusehen), die Jugend- und Juniorenfahrer Wolfgang Höchtl und Daniel Janisch an. Diese Unentwegten bewiesen bei 14 Regatten, dass sie "ein" Team sind. Neben dem Staatsmeistertitel, 4 Meisterklasse Landesmeister und 3 Junioren Landesmeistertitel wurden noch 24 1. Plätze, 20. 2. Plätze und 14 3. Plätze erkämpft.

Diese Leistungen wurden auch vom ASVÖ und dem Land Oberösterreich honoriert. Diese Sportförderer ermöglichten es, Rennbetrieb und Wandersport zu finanzieren.

Wurde das erste Ziel, Staatsmeistertitel, erreicht, so konnte ein weiteres, die Teilnahme eines Ottensheimers bei der Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) nicht erreicht werden. Dieses Zielsteckt sich Martin Riedl in der kommenden Saison. Er hat auch alle Chancen dazu, denn er ist ab 1. November in Wien bei der HSNS. Viel Glück!

Unser junger Tiger, Carl Lagerfeld jun., Wolfgang Höchtl, konnte in der Juniorenklasse, obwohl noch Jugendlicher, auf sich aufmerksam machen. So war er mit der österreichischen Junioren-Nationalmannschaft beim Europacup, wo er im K4 mit zehntbester Zeit im Semifinale ausschied. Wolfgang Höchtl wird, außer eine Verletzung wirft den ehrgeizigen Sportler zurück, Österreichs Farben bei der nächstjährigen Junioren-WM in Wien vertreten.

 

Die sportlichen Ziele für 1991 sind hoch gesteckt, doch sie sind zu erreichen. Ein Problem das dennoch drückt: Am sportlichen Sektor wusste das Kajakteam unter Wolfgang Hartl zu gefallen, das Problem, eine große Spitze, aber keinen Breitensport zu haben, schlägt sich dann aber doch auf die sonst so starken Leistungen. Um hier Abhilfe zu schaffen bedarf es mehr als nur Worte!

 

Die Gedanken, die ansatzweise vorhanden sind, müssen weitergesponnen und von der Gesamtheit getragen werden. Es gilt ein Umfeld zu schaffen, welches Sportlern, Funktionären und Freunden des Wassersports gleichermaßen gefällt. Der Begriff "Wasser - Leben" muss mehr als nur ein geschriebenes Wort sein!

Mit diesem zum Nachdenken anregenden Worten wünscht die Sektion Paddeln des Wassersportvereins Ottensheim mit einem "Patsch nass" viel Erfolg für die Saison 1991.

 

 

Regattaergebnisse 1990

 

Linzer Stadtregatta 29. April

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

Junioren

1. Platz

Eberle Volker

K1

Senioren

3. Platz

Riedl Martin

K1

Senioren

 

Urfahrmarktregatta 4. Mai

1. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch M.

K4

Senioren

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

Junioren

2. Platz

Janisch Daniel

K1

Junioren

 

Staatsmeisterschaft Langstrecke 12. u. 13. Mai

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

10.000m

Senioren

3. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch M.

K4

10.000m

Senioren

3. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

5.000m

Junioren

3. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

5.000m

Junioren

 

Bratislava 19. u. 20. Mai

9. Platz

Höchtl Wolfgang

K4

 

Mühlhausen 2. u. 3. Juni

Teilnehmer: Riedl, Madlmayr, Eberle, Janisch

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Jugend

 

Atterseeregatta 10. Juni

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

3.000m

Jugend

1. Platz

Höchtl - Janisch D.

K2

3.000m

Jugend

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

3.000m

Senioren

2. Platz

Janisch Markus

K1

3.000m

Allg. Klasse

3. Platz

Eberle Volker

K1

3.000m

Senior

 

Neuburg 16. u. 17. Juli

Teilnehmer: Janisch M., Madlmayr, Janisch D.

1. Platz

Janisch Daniel

K2

6.000m

Jugend

1. Platz

Janisch Daniel

K1

1.500m

Jugend

1. Platz

Janisch Daniel

K1

500m

Jugend

 

Budweis 30. Juni - 1. Juli

1. Platz

Riedl Martin

K1

500m

Senioren

1. Platz

Madlmayr

K1

4.000m

Senioren

1. Platz

Eberle-Riedl

K2

500m

Senioren

1. Platz

Madlmayr-Janisch

K2

4.000m

Senioren

3. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

500m

Junioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K2

2.000m

Junioren

 

Landesmeisterschaft 7. u. 8. Juli

1. Platz

Riedl Martin

K1

1.000m

Senioren

1. Platz

Riedl Martin

K1

10.000m

Senioren

1. Platz

Madlmayr-Eberle

K2

10.000m

Senioren

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

500m

Senioren

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

5.000m

Junioren

1. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

1.000m

Junioren

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

5.000m

Junioren

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

1.000m

Senioren

2. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch

K4

1.000m

Senioren

2. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch

K4

500m

Senioren

2. Platz

Madlmayr Albert

K1

1.000m

Senioren

2. Platz

Riedl Martin

K1

500m

Senioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Junioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

500m

Junioren

3. Platz

Madlmayr Albert

K1

500m

Senioren

3. Platz

Janisch Markus

K1

10.000m

Senioren

3. Platz

Eberle Volker

K1

1.000m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Janisch M.

K2

1.000m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Janisch M.

K2

500m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Riedl-Hörletzeder-Janisch M.

K4

10.000m

Senioren

 

Junioren Europacup 31. Juli - 6. August

Teilnehmer: Höchtl Wolfgang

Höchtl Wolfgang schied mit dem österreichischen Junioren-Vierer mit zehntbester Zeit im Semifinale aus.

 

Internationale Regatta Wien 1. - 2. September

Teilnehmer: Höchtl Wolfgang und Janisch Daniel

Höchtl erreichte mit dem österreichischen Junioren-Vierer im Finale den ausgezeichneten 9. Platz

 

Österreichische Meisterschaften (Kurzstrecke) 8. - 9. September

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Jugend

1. Platz

Janisch Markus

K1

500m

Allg. Klasse

1. Platz

Janisch Markus

K1

1.000m

Allg. Klasse

2. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

500m

Jugend

2. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

1.000m

Jugend

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

1.000m

Senioren

2. Platz

Riedl-Madlmayr-Eberle-Janisch M.

K4

1.000m

Senioren

3. Platz

Riedl-Madlmayr-Eberle-Janisch M.

K4

500m

Senioren

 

Alpentrophäe September

Teilnehmer: Riedl Martin, Janisch Markus, Höchtl Wolfgang, Janisch Daniel

 

Urfahrmarktregatta Oktober

2. Platz

Höchtl-Hörletzeder-Hartl-Janisch

K4

5.000m

Senioren

 

Bei den beschickten Regatten in diesem Jahr, 14 an der Zahl, konnten von unseren Sportlern neben einem Staatsmeistertitel und vier Landesmeistertiteln in der Meisterklasse, drei Juniorenmeistertitel noch 24 1. Plätze, 20 2. Plätze und 14 3. Plätze errungen werden. Wiederum eine Steigerung zum Vorjahr. - Und ein Auftrag an die Zukunft! "Wir werden größer, stärker und schneller."

               

 

Kilometerleistung 1990

1

Riedl Martin

4004

31

Schlöglmann Dieter

59

2

Hartl Wolfgang

3600

32

Sturm Albert

58

3

Höchtl Wolfgang

3052

33

Sturm Günther

58

4

Eberle Volker

2800

34

Füreder Hildegard

57

5

Janisch Markus

2610

35

Kerschner Gerd

55

6

Madlmayr Albert

2567

36

Kerschner Rosi

55

7

Janisch Daniel

2308

37

Lackner Doris

54

8

Hörletzeder Christian

2147

38

Stütz Roman

51

9

Wimmer Wolfgang

888

39

Karl Gerhard

49

10

Pollak Peter

700

40

Niedersüß Peter

47

11

Ofner Walter

604

41

Ansel Michael

43

12

Zechmeister Alfred

385

42

Straßer Christoph

43

13

Karl Bernhard

351

43

Straßer Elfriede

43

14

Schatzl Ferdinand

244

44

Straßer Stefan

43

15

Kroiss Andreas

213

45

Straßer Wolfgang

43

16

Groß Hans

132

46

Hauck Christian

42

17

Stadlbauer Alfred

90

47

Hauck Thomas

42

 

Stadlbauer Christoph

90

48

Gaith Andreas

41

 

Stadlbauer Dagmar

90

49

Luger Edeltraud

41

 

Stadlbauer Judith

90

50

Broser Roland

40

21

Luger Robert

78

51

Casagrande Maria

40

22

Anselm Rudi

74

52

Schlöglmann Gerda

40

 

Füreder Josef

74

53

Herndler Ferdinand

37

24

Moritz Joachim

71

54

Anselm Egon sen.

35

25

Anselm Gerlinde

69

55

Füreder Martin

33

 

Anselm Karin

69

56

Allerstorfer Franz

26

27

Salzer Sascha

65

57

Heller Wolfgang

25

28

Rodinger Heinz

64

58

Krenn Helga

24

29

Kaffenda Birgit

61

59

Hemmelmayr Gerhard

21

 

Kovaritk Harald

61

 

 

 

71 weitere Kanuten fuhren weniger als 20 km - insgesamt 519 km

Gesamtkilometer

29.544 km

 

3. Ottensheimer Vereinsmeisterschaft, 13. Oktober 1990

Kombination: Lauf, Radfahren, Kanufahrt für zusammengeloste Paare.

 

 

1.

Sigl jun. - Wimmer Wolfgang

WSV + Donau

24.34

2.

Ebner Ger. - Zeintl Wolfgang

Ister + Marathon

25.28

3.

Kerschner M. - Haider Ignaz

WSV + Wiking

25.30

4.

Karl Bernhard - Madlmayr Albert

WSV

25.48

5.

Riedl Martin - Polony H.

WSV + Marathon

26.00

6.

Karl W. - Mayer P.

WSV + Marathon

26.01

7.

Schnedt - Hörletzeder Chr.

WSV

26.48

8.

Wagner W. - Eberle Volker

WSV

27.20

9.

Hartl W. - Janisch Daniel

WSV

27.41

10.

Kaffenda B. - Schramm A.

WSV

27.51

11.

Schöppl L. - Höchtl Wolfgang

WSV

28.17

12.

Sames Gun. - Nöbauer F.

Ister + Marathon

28.50

13.

Jungreuthmayer - Janisch M.

WSV

31.04

14.

Mayer A. - Heller W.

WSV

34.52

 

 

Kerschner Julia

WSV

3.29

 

Schlöglmann Michaela

WSV

4.39

 

Diese offene Vereinsmeisterschaft war für die wassersportbegeisterten Ottensheimer ein absolutes Muss. Das zeigt auch die starke Beteiligung. Diese Veranstaltung kommt auch dem neuen Konzept "Vom Leistungssport zum Gesundheits-Genuss-Sport" sehr nahe. Neben dem sportlichen Aspekt kommt der gesellschaftliche mehr in den Vordergrund

Das Ende einer Saison lässt uns zurückblicken, zurückblicken auf die gesetzten Ziele, die Erfolge. Und - besonders wichtig - haben wir das erreicht, was wir uns alle gemeinsam vorgenommen haben?

Vorweggenommen: Sportlich haben wir viel geschafft.

Aber es ist nicht nur an der Zeit, über die sportlichen Erfolge zu berichten. Wir müssen auch tiefer blicken: Konnten wir ein Umfeld schaffen, welches Sportlern, Funktionären und Besuchern des Bootshauses in eindrücklicher Weise zeigt, dass "Wasser Leben" bedeutet?

Der sportliche Aufwärtstrend, der sich bereits im Vorjahr abgezeichnet hat, Madlmayr-Riedl wurden Landesmeister über 500m, wurde verstärkt durch Volker Eberle, WM-Siebenter 1985 über 10.000m. Er war es auch, der mit Martin Riedl bei der Langstreckenstaatsmeisterschaft den ersten Staatsmeistertitel seit 1985 nach Ottensheim holte. Diese starke Mannschaft, ihr gehören die Meisterklassefahrer Albert Madlmayr, Martin Riedl, Markus Janisch, Christian Hörletseder und Volker Eberle (Volker Eberle wird uns leider verlassen, um in Südafrika einer neuen Herausforderung entgegenzusehen), die Jugend- und Juniorenfahrer Wolfgang Höchtl und Daniel Janisch an. Diese Unentwegten bewiesen bei 14 Regatten, dass sie "ein" Team sind. Neben dem Staatsmeistertitel, 4 Meisterklasse Landesmeister und 3 Junioren Landesmeistertitel wurden noch 24 1. Plätze, 20. 2. Plätze und 14 3. Plätze erkämpft.

Diese Leistungen wurden auch vom ASVÖ und dem Land Oberösterreich honoriert. Diese Sportförderer ermöglichten es, Rennbetrieb und Wandersport zu finanzieren.

Wurde das erste Ziel, Staatsmeistertitel, erreicht, so konnte ein weiteres, die Teilnahme eines Ottensheimers bei der Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) nicht erreicht werden. Dieses Zielsteckt sich Martin Riedl in der kommenden Saison. Er hat auch alle Chancen dazu, denn er ist ab 1. November in Wien bei der HSNS. Viel Glück!

Unser junger Tiger, Carl Lagerfeld jun., Wolfgang Höchtl, konnte in der Juniorenklasse, obwohl noch Jugendlicher, auf sich aufmerksam machen. So war er mit der österreichischen Junioren-Nationalmannschaft beim Europacup, wo er im K4 mit zehntbester Zeit im Semifinale ausschied. Wolfgang Höchtl wird, außer eine Verletzung wirft den ehrgeizigen Sportler zurück, Österreichs Farben bei der nächstjährigen Junioren-WM in Wien vertreten.

 

Die sportlichen Ziele für 1991 sind hoch gesteckt, doch sie sind zu erreichen. Ein Problem das dennoch drückt: Am sportlichen Sektor wusste das Kajakteam unter Wolfgang Hartl zu gefallen, das Problem, eine große Spitze, aber keinen Breitensport zu haben, schlägt sich dann aber doch auf die sonst so starken Leistungen. Um hier Abhilfe zu schaffen bedarf es mehr als nur Worte!

 

Die Gedanken, die ansatzweise vorhanden sind, müssen weitergesponnen und von der Gesamtheit getragen werden. Es gilt ein Umfeld zu schaffen, welches Sportlern, Funktionären und Freunden des Wassersports gleichermaßen gefällt. Der Begriff "Wasser - Leben" muss mehr als nur ein geschriebenes Wort sein!

Mit diesem zum Nachdenken anregenden Worten wünscht die Sektion Paddeln des Wassersportvereins Ottensheim mit einem "Patsch nass" viel Erfolg für die Saison 1991.

 

 

Regattaergebnisse 1990

 

Linzer Stadtregatta 29. April

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

Junioren

1. Platz

Eberle Volker

K1

Senioren

3. Platz

Riedl Martin

K1

Senioren

 

Urfahrmarktregatta 4. Mai

1. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch M.

K4

Senioren

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

Junioren

2. Platz

Janisch Daniel

K1

Junioren

 

Staatsmeisterschaft Langstrecke 12. u. 13. Mai

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

10.000m

Senioren

3. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch M.

K4

10.000m

Senioren

3. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

5.000m

Junioren

3. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

5.000m

Junioren

 

Bratislava 19. u. 20. Mai

9. Platz

Höchtl Wolfgang

K4

 

Mühlhausen 2. u. 3. Juni

Teilnehmer: Riedl, Madlmayr, Eberle, Janisch

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Jugend

 

Atterseeregatta 10. Juni

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

3.000m

Jugend

1. Platz

Höchtl - Janisch D.

K2

3.000m

Jugend

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

3.000m

Senioren

2. Platz

Janisch Markus

K1

3.000m

Allg. Klasse

3. Platz

Eberle Volker

K1

3.000m

Senior

 

Neuburg 16. u. 17. Juli

Teilnehmer: Janisch M., Madlmayr, Janisch D.

1. Platz

Janisch Daniel

K2

6.000m

Jugend

1. Platz

Janisch Daniel

K1

1.500m

Jugend

1. Platz

Janisch Daniel

K1

500m

Jugend

 

Budweis 30. Juni - 1. Juli

1. Platz

Riedl Martin

K1

500m

Senioren

1. Platz

Madlmayr

K1

4.000m

Senioren

1. Platz

Eberle-Riedl

K2

500m

Senioren

1. Platz

Madlmayr-Janisch

K2

4.000m

Senioren

3. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

500m

Junioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K2

2.000m

Junioren

 

Landesmeisterschaft 7. u. 8. Juli

1. Platz

Riedl Martin

K1

1.000m

Senioren

1. Platz

Riedl Martin

K1

10.000m

Senioren

1. Platz

Madlmayr-Eberle

K2

10.000m

Senioren

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

500m

Senioren

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

5.000m

Junioren

1. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

1.000m

Junioren

1. Platz

Riedl-Eberle

K2

5.000m

Junioren

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

1.000m

Senioren

2. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch

K4

1.000m

Senioren

2. Platz

Eberle-Riedl-Madlmayr-Janisch

K4

500m

Senioren

2. Platz

Madlmayr Albert

K1

1.000m

Senioren

2. Platz

Riedl Martin

K1

500m

Senioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Junioren

2. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

500m

Junioren

3. Platz

Madlmayr Albert

K1

500m

Senioren

3. Platz

Janisch Markus

K1

10.000m

Senioren

3. Platz

Eberle Volker

K1

1.000m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Janisch M.

K2

1.000m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Janisch M.

K2

500m

Senioren

3. Platz

Madlmayr-Riedl-Hörletzeder-Janisch M.

K4

10.000m

Senioren

 

Junioren Europacup 31. Juli - 6. August

Teilnehmer: Höchtl Wolfgang

Höchtl Wolfgang schied mit dem österreichischen Junioren-Vierer mit zehntbester Zeit im Semifinale aus.

 

Internationale Regatta Wien 1. - 2. September

Teilnehmer: Höchtl Wolfgang und Janisch Daniel

Höchtl erreichte mit dem österreichischen Junioren-Vierer im Finale den ausgezeichneten 9. Platz

 

Österreichische Meisterschaften (Kurzstrecke) 8. - 9. September

1. Platz

Höchtl Wolfgang

K1

1.000m

Jugend

1. Platz

Janisch Markus

K1

500m

Allg. Klasse

1. Platz

Janisch Markus

K1

1.000m

Allg. Klasse

2. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

500m

Jugend

2. Platz

Höchtl-Janisch D.

K2

1.000m

Jugend

2. Platz

Riedl-Eberle

K2

1.000m

Senioren

2. Platz

Riedl-Madlmayr-Eberle-Janisch M.

K4

1.000m

Senioren

3. Platz

Riedl-Madlmayr-Eberle-Janisch M.

K4

500m

Senioren

 

Alpentrophäe September

Teilnehmer: Riedl Martin, Janisch Markus, Höchtl Wolfgang, Janisch Daniel

 

Urfahrmarktregatta Oktober

2. Platz

Höchtl-Hörletzeder-Hartl-Janisch

K4

5.000m

Senioren

 

Bei den beschickten Regatten in diesem Jahr, 14 an der Zahl, konnten von unseren Sportlern neben einem Staatsmeistertitel und vier Landesmeistertiteln in der Meisterklasse, drei Juniorenmeistertitel noch 24 1. Plätze, 20 2. Plätze und 14 3. Plätze errungen werden. Wiederum eine Steigerung zum Vorjahr. - Und ein Auftrag an die Zukunft! "Wir werden größer, stärker und schneller."

               

 

Kilometerleistung 1990

1

Riedl Martin

4004

31

Schlöglmann Dieter

59

2

Hartl Wolfgang

3600

32

Sturm Albert

58

3

Höchtl Wolfgang

3052

33

Sturm Günther

58

4

Eberle Volker

2800

34

Füreder Hildegard

57

5

Janisch Markus

2610

35

Kerschner Gerd

55

6

Madlmayr Albert

2567

36

Kerschner Rosi

55

7

Janisch Daniel

2308

37

Lackner Doris

54

8

Hörletzeder Christian

2147

38

Stütz Roman

51

9

Wimmer Wolfgang

888

39

Karl Gerhard

49

10

Pollak Peter

700

40

Niedersüß Peter

47

11

Ofner Walter

604

41

Ansel Michael

43

12

Zechmeister Alfred

385

42

Straßer Christoph

43

13

Karl Bernhard

351

43

Straßer Elfriede

43

14

Schatzl Ferdinand

244

44

Straßer Stefan

43

15

Kroiss Andreas

213

45

Straßer Wolfgang

43

16

Groß Hans

132

46

Hauck Christian

42

17

Stadlbauer Alfred

90

47

Hauck Thomas

42

 

Stadlbauer Christoph

90

48

Gaith Andreas

41

 

Stadlbauer Dagmar

90

49

Luger Edeltraud

41

 

Stadlbauer Judith

90

50

Broser Roland

40

21

Luger Robert

78

51

Casagrande Maria

40

22

Anselm Rudi

74

52

Schlöglmann Gerda

40

 

Füreder Josef

74

53

Herndler Ferdinand

37

24

Moritz Joachim

71

54

Anselm Egon sen.

35

25

Anselm Gerlinde

69

55

Füreder Martin

33

 

Anselm Karin

69

56

Allerstorfer Franz

26

27

Salzer Sascha

65

57

Heller Wolfgang

25

28

Rodinger Heinz

64

58

Krenn Helga

24

29

Kaffenda Birgit

61

59

Hemmelmayr Gerhard

21

 

Kovaritk Harald

61

 

 

 

71 weitere Kanuten fuhren weniger als 20 km - insgesamt 519 km

Gesamtkilometer

29.544 km

 

3. Ottensheimer Vereinsmeisterschaft, 13. Oktober 1990

Kombination: Lauf, Radfahren, Kanufahrt für zusammengeloste Paare.

 

 

1.

Sigl jun. - Wimmer Wolfgang

WSV + Donau

24.34

2.

Ebner Ger. - Zeintl Wolfgang

Ister + Marathon

25.28

3.

Kerschner M. - Haider Ignaz

WSV + Wiking

25.30

4.

Karl Bernhard - Madlmayr Albert

WSV

25.48

5.

Riedl Martin - Polony H.

WSV + Marathon

26.00

6.

Karl W. - Mayer P.

WSV + Marathon

26.01

7.

Schnedt - Hörletzeder Chr.

WSV

26.48

8.

Wagner W. - Eberle Volker

WSV

27.20

9.

Hartl W. - Janisch Daniel

WSV

27.41

10.

Kaffenda B. - Schramm A.

WSV

27.51

11.

Schöppl L. - Höchtl Wolfgang

WSV

28.17

12.

Sames Gun. - Nöbauer F.

Ister + Marathon

28.50

13.

Jungreuthmayer - Janisch M.

WSV

31.04

14.

Mayer A. - Heller W.

WSV

34.52

 

 

Kerschner Julia

WSV

3.29

 

Schlöglmann Michaela

WSV

4.39

 

Diese offene Vereinsmeisterschaft war für die wassersportbegeisterten Ottensheimer ein absolutes Muss. Das zeigt auch die starke Beteiligung. Diese Veranstaltung kommt auch dem neuen Konzept "Vom Leistungssport zum Gesundheits-Genuss-Sport" sehr nahe. Neben dem sportlichen Aspekt kommt der gesellschaftliche mehr in den Vordergrund

 

Kanusport. Die einen mögen sich mit ihrem kleinen Boot auf einem Fluss treiben lassen und ab und zu auch ein Stück weit geruhsam paddeln, um sich in einer unvertellten Natur zu entspannen. Sicherlich nicht wenige betreiben Kanusport, um sich körperlich anzustrengen, um Muskulatur, Herz und Kreislauf zu belasten, in der Absicht, etwas für die Gesundheit zu tun. Manche wiederum reizt Kanufahren als Wettkampfsportart.

Die Attraktivität des Kanusports liegt also darin begründet, dass man vielfältige und ganz unterschiedliche Erlebnisse und Erfahrungen vermitteln und erfahren kann, einen Sport also, der seinen individuellen Neigungen und Interessen entgegenkommt.

Wir - vom WSV Ottensheim - haben uns zu 90 % dem Rennsport verschrieben. Man kann dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge deuten. Fakt ist aber, dass wir durch unseren Wettkampfsport eine gute Gemeinschaft geworden sind.

Das findet sich auch in allen Aktivitäten, die im abgelaufen Vereinsjahr getätigt wurden, wieder. In vielen konstruktiven Gesprächen wurden das Konzept "WSV Kanu 92" erarbeitet. Ziel war es in möglichst allen Bootsklassen und Altersklassen, männlich wie weiblich, eine gesamte Mannschaft zu stellen. Es ist uns fast gelungen.

Besonderen Anteil daran hatte das mit den Vereinen Schnecke Linz und Donau Linz gemeinsam abgehaltene Jugendlager in Ottensheim. Die Regattastrecke bildete den richtigen Rahmen um Sportler und Sportlerinnen für den Wassersport zu begeistern. Unser Dank geht an alle, die unbürokratisch dieses Jugendfest organisierten und leiteten.

Unter Jugendbetreuer Janisch Daniel trainierten Jürgen Lauß, Johannes Schöppl, Christian Gratt, Robert Erlinger, Peter Knollmüller, Schöppl Peter, Ingo Windhager, Thomas Schmäl und Phillip Hofstätter. So mancher aus der Umgebung kam, um zu schnuppern und probierte am "Surfer" die ersten Paddelbewegungen.

Die Schüler waren es auch, die mit überragenden Leistungen bei Landes- und Staatsmeisterschaften, es wurden alle Titel nach Ottensheim geholt, maßgeblich am Aufschwung der Sektion beteiligt waren. Die Rennmannschaft war mit insgesamt 26 Aktiven bei diversen Bewerben vertreten.

Auch Junior Wolfgang Höchtl hatte ein aufregendes Jahr. Sein Trainingsfleiß wurde mit zahlreichen guten Leistungen belohnt. Er erreichte einige seiner gesteckten Ziele, obwohl sie sehr hoch waren. So vertrat er Österreich als einziger Junior beim Weltcup in Hamburg Allermöhe. Bei nationalen Titelkämpfen gewann er 9 von 11 möglichen Juniorentitel. Wolfgang Höchtl studiert nun in Wien und trainiert mit der österreichischen Nationalmannschaft unter dem Bundestrainer. Wir wünschen ihm weiterhin viel Erfolg im Sport und beim Studium.

Besonders hervorzuheben ist der Einsatz und der Wille der Meisterklassefahrer Martin Riedl, Christian Hörletzeder, Markus Janisch und Albert Madlmayr, die nicht nur beim Training und bei den Wettkämpfen hervorzuhebendes leisteten, sondern auch bei diversen Arbeiten sich freiwillig zur Verfügung stellten. Am meisten oder am knappesten belohnt wurde Martin Riedl, der im bisher knappesten Rennen auf der Ottensheimer Regattastrecke den Steyrer WM Starter Kurt Lindlgruber um eine Hundertstelsekunde niederrang. Lohn - der Landesmeistertitel. Der Kajak Vierer mit Hörletzeder-Madlmayr-Janisch-Riedl haderte allerdings mit dem Glück. Zwei Zehntel Sekunden hinter Donau Linz konnte nur der Vizemeistertitel errungen werden.

War es der kämpferische Einsatz, das gute Trainingsklima oder die Kameradschaft, die den Steyrer Kurt Lindlgruber - heuer WM 13. der Marathon Weltmeisterschaft in Australien nach Ottensheim trieb? Wir freuen uns über das Vertrauen, das er uns gibt.

Wirk konnten erstmalig die Gesamtkilometerleistung der Sektion auf über 50.000 km in einem Jahr steigern. Auch bei den Meistertitel wurde eine magische Zahl überschritten. Jetzt über 150 nationale Meistertitel in 20 Jahren WSV, das ist schon einiges. Diesen Einsatz zeigten wir auch als Veranstalter der Landesmeisterschaft, als Mitveranstalter der int. Regatta im Mai und bei der Vereinsmeisterschaft.

Die Paddler unserer Sektion nahmen an insgesamt 17 Bewerben in In- und Ausland als Vereinsfahrer oder als Mitglied der Nationalmannschaft teil.

Nun, dies käme aber alles nicht zustande, wenn wir nicht die vielen Helfer und Helferinnen, die im Hintergrund arbeiten, hätten. Stellvertretend möchten wir uns bei Johanna Janisch - als Privatperson und der Firma Franz Schinkinger - als Unternehmer recht herzlich bedanken.

"Wo gehobelt wird, fliegen Späne", sagt ein altes Sprichwort. Und schon sind wir bei der nächsten Herausforderung. Das Bootsmaterial, einige Paddel und der Bootsanhänger müssen erneuert werden. Wir hoffen, dieser Herausforderung gewachsen zu sein.

Mit Hilfe aller und unserem guten Teamgeist hoffen wir einer guten und erfolgreichen Saison 1993 zusteuern zu können.

Ein Patsch nass für die neue Saison

Die Sektionsverantwortlichen

 

 

Regattaergebnisse 1992

Oö Landesmeister

Riedl Martin

K1

10000m

Oö Juniorenmeister

Höchtl Wolfgang

K1

500/1000/5000m

Oö Juniorenmeister

Höchtl - Gschwendtner

K2

500/1000/5000m

Oö Schülermeister

Lauß Jürgen

K1

500/2000m

Oö Schülermeister

Lauß - Schöppl

K2

500m

Oö Schülermeister

Schöppl - Gratt

K2

2000m

Oö Schülermeister

Schöppl-Lauß-Gratt-Erlinger

K4

500m/2000m

 

Ö Juniorenmeister

Höchtl Wolfgang

K1

1000/5000m

Ö Juniorenmeister

Höchtl - Gschwendtner

K2

1000/5000m

Ö Schülermeister

Lauß Jürgen

K1

500/2000m

Ö Schülermeister

Schöppl - Lauß

K2

500/2000m

Ö Schülermeister

Schöppl J. - Lauß - Gratt - Erlinger

K4

500 m

Ö Schülermeister

Lauß - Gratt - Erlinger - Schüppl Peter

K4

2000m

Kinderkajak

Schöppl Peter

K1

500m

 

Weiters wurden mit Mühlhausen (Frankreich), Florenz (Italien), Hamburg (Deutschland, Weltcup der Junioren), Bochum, Neuburg (Deutschland), Internationale Regatta in Ottensheim und Internationale Regatta in Wien, 7 internationale Regatten mit größeren und kleineren Erfolgen von Mitgliedern unseres Vereines bestritten.

Kurt Lindlgruber - ehemals Forelle Steyr, jetzt WSV Ottensheim, vertrat Österreich bei der Marathon WM in Australien und belegte den 13. Platz im Kajak Zweier.

 

Kilometerleistungen 1992

1.

Riedl Martin

5287

24.

Ofner Walter

251

2.

Höchtl Wolfgang

5202

25.

Geisriegler Gerhard

214

3.

Lindlgruber Kurt

4100

26.

Schöppl Peter

193

4.

Madlmayr Albert

3142

27.

Knollmüller Peter

173

5.

Hörletzeder Christian

2887

28.

Kandler Andreas

163

6.

Lauß Jürgen

2843

29.

Gschwendtner Gregor

158

7.

Reiter Christian

2815

30.

Wundsam Bernhard

142

8.

Janisch Markus

2593

31.

Ingo Windhager

134

9.

Gschwendtner Christoph

2232

32.

Lackner Doris

116

10.

Gratt Christian

2083

33.

Voglmayr Karin

114

11.

Hartl Wolfgang

2064

 

Kuttelwascher Dagmar

114

12.

Schöppl Johannes

1996

35.

Knollmüller Birgit

108

13.

Janisch Daniel

1975

36.

Meisinger Markus

101

14.

Erlinger Robert

1258

37.

Moschnitschka Gabriele

98

15.

Zechmeister Alfred

811

38.

Hofstätter Phillip

97

16.

Kaffenda Birgit

668

39.

Preinfalk Thomas

95

17.

Pichler Helmut

595

40.

Deinhammer Christian

94

18.

Hofer Silke

494

41.

Ebner Gerald

67

19.

Schmäl Thomas

424

42.

Füreder Martin

60

20.

Voglmayr Sandra

420

43.

Schlöglmann Dietmar

57

21.

Pollak Peter

400

44.

Karl Gerhard

55

22.

Wundsam Helwig

319

45.

Hofer Katja

53

23.

Kössler Phillip

279

46.

Lauß Andreas

52

Gäste 193 km und Mitglieder 6874 km

Gesamtkilometer

54.490 km

 

5. Ottensheimer Vereinsmeisterschaft 1992

Krönender Abschluss einer überaus erfolgreichen Saison war die diesjährige Vereinsmeisterschaft.

Selbst das nicht gerade einladende Wtter hinderte 19 Paare nicht daran, an den Start zu gehen. Die neue Organisationsform als Er und Sie Triathlon mit Geländelauf, Mountainbiking und Kanufahrt um die Ökoinsel stellte hohe Anforderungen an die Teilnehmer.

Glücklich ohne Verletzungen über die Runden und dem Wetter getrotzt zu haben, wurde bei der Siegeehrung über die vielen Erlebnisse geplaudert. Dabei kam die Gemeinschaft des Wassersportvereins so richtig zum tragen.

 

1.

Schöppl E. - Hofmann H.

15.19 min.

2.

Rauch - Sigl W. jun.

16.28

3.

Lichtenegger I. - Gutmann

16.41

4.

Jamnig T. - Madlmayr A.

16.55

5.

Füreder - Schramm A.

17.01

6.

Hofer K. - Pichler H.

17.13

7.

Sigl E. - Haider I.

17.24

8.

Schnürzler A. - Ebner G.

17.29

9.

Klug M. - Rauch A.

17.39

10.

Kaczirek K. - Kerschner M.

18.05

11.

Nowak - Riedl M.

18.09

12.

Kerschner J. - Hartl W.

18.31

13.

Moll M. - Gschwendtner Chr.

18.32

14.

Steidl M. - Schöppl J.

18.37

15.

Mair G. - Reiter Chr.

18.47

16.

Pfaller R. - Janisch M.

18.51

17.

Hofer D. - Schmäl Th.

19.11

18.

Steidl D. - Hinterer H.

20.15

19.

Schlöglmann M. - Schöppl P.

24.38

 

Es ging "Schlag auf Schlag", um ein im Kanusport geläufiges Sprichwort zu gebrauchen. Im Mai Qualifikationsregatta für die Nationalmannschaft in Ottensheim, Int. Regatta Linz-Ottensheim, Dijon (Frankreich); im Juni Österreichische Meisterschaft Langstrecke in Wien, Bochum und Duisburg (BRD), Österreichische Meisterschaft Kurzstrecken; und im August die Weltmeisterschaft in Kopenhagen und die Landesmeisterschaften in Ottensheim.

Die Erfolgreichsten waren in der Meisterklasse Christian Hörletzeder, Daniel und Markus Janisch, Martin Ried, Wolfgang Höchtl und Albert Madlmayr, bei den Jugendlichen Jürgen Lauß, Christian Reiter, Hannes Schöppl, Robert Erlinger, Thomas Schmäl und Christian Gratt, unsere Schüler Peter Schöppl, Mario Pühringer, Jürgen Pichler, Peter Sandhöfner und die Damen Birgit Kaffenda, Silke Hofer, Karin und Sandra Voglmayr.

Herausragendste Sportlerpersönlichkeit war Martin Riedl, der bereits bei der Qualifikationsregatta auf der Regattabahn in Ottensheim seine Anwartschaft fürs österreichische Team herausstrich. Er, als einziger Nicht-HSNS-Sportler, qualifizierte sich für die Weltmeisterschaft in Kopenhagen. Er ging im Kajak-Vierer und -Zweier an den Start.

Auf nationaler Ebene ist vor allem der dritte Rang von Wolfgang Höchtl bei den Langstreckenmeisterschaften und der Landesmeistertitel im Kajak-Vierer (Höchtl, Hörletzeder, Markus Janisch, Riedl) zu erwähnen. Über die Kurzstrecken musste sich unser Team leider mit den Ehrenplätzen zufrieden geben.

Im Nachwuchsbereich ist es vor allem Daniel Janisch zu verdanken, dass tolle Erfolge gefeiert werden konnten. Sechs Titel zeugen vom Einsatzwillen unserer Jungrecken. Unser Organisationsteam leistete Gewaltiges: Das Jugendlager, Jugendregatten, Österreichische Meisterschaft Kurzstrecke, Int. Regatta Linz-Ottensheim (als Mitorganisator) wurden zur Freude aller mustergültig organisiert.

Auch der Wandersport kam zu seinen Ehren. So wurde die Moldau, der Inn und die Donau bei ausgedehnten Streifzügen erkundet.

Unsere Jahreskilometerleistung von 43.873, von über 50 Aktiven erpaddelt, ließ auch bestes Material ermüden. "Wo gehobelt wird, fliegen Späne", und darum danken wir Werner Proyer für seine Bemühungen um das Team und für die Reparatur des Kajak-Vierers.

Natürlich wäre auch der finanzielle Gewinn bei den Österreichischen Meisterschaften nicht so gut ausgefallen, wenn wir nicht die Inserenten gehabt hätten. Unser Dank geht an Kfz. Alfred Furtner, PSK, Friseursalon Himsl (Zach), Gerlindes Blumenstube, OÖ. Versicherung, Fa. Schrei, Wiener Allianz, Sparkasse, Lavazza, Pokale Humer, Fa. Schinkinger, Bäckerei Haider, Raika.

Unsere Vorschau auf die Saison 1994: Die Zeichen stehen gut, denn mit Martin Riedl, Wolfgang Höchtl und Markus Janisch werden drei Sportler in die HSNS einberufen. Vielleicht kann der eine oder andere in der Nationalmannschaft Fuß fassen. Im Jugend- und Juniorenbereich stehen die Zeichen, sich ins Österreichische Team zu qualifizieren, gut.

Mit einem kräftigen "Patsch nass" für 1994 schließt dieser Bericht. Auf in die nächsten Abenteuer!

Sektion Paddeln

 

 

Kilometerleistung 1993

1

Riedl Martin (Vereinsmeister)

4798

 

Füreder Josef

242

2

Höchtl Wolfgang

4638

 

Füreder Martin

242

3

Reiter Christian (Jugendkilometermeister)

3128

27

Pichler Jürgen

230

4

Schmäl Thomas (Juniorenkilometermeister)

2958

28

Knollmüller Peter

220

5

Gratt Christian

2951

29

Pühringer Mario

219

6

Hörletzeder Christian

2769

30

Pichler Helmut

209

7

Lauß Jürgen

2519

31

Stelzmüller Karin

120

8

Schöppl Johannes

2321

 

Stelzmüller Kathrin

120

9

Janisch Daniel

2078

33

Wundsam Bernhard

94

10

Janisch Markus

2064

34

Gschwendtner Gregor

93

11

Hartl Wolfgang

2022

35

Wasicek Artur

81

12

Madlmayr Albert jun.

1855

36

Karl Gerhard

73

13

Erlinger Robert

1831

37

Ebner Gerald

57

14

Pollak Peter

460

38

Stadlbauer Alfred

55

15

Schöppl Peter (Schülermeister)

452

39

Meier Margarethe

40

16

Hofer Silke (Juniorenmeisterin)

418

40

Wundsam Helwig

38

17

Kaffenda Birgit (Damenmeisterin)

342

41

Haider Ignaz

36

18

Voglmayr Karin

319

42

Schwendtner Ursula

34

19

Gschwendtner Christoph

313

43

Hofer Katja

33

20

Jungreuthmayr Elke

306

 

Stadlbauer Christoph

33

21

Madlmayr Albert sen.

290

45

Klug Monika

32

22

Voglmayr Sandra

266

46

Knollmüller Birgit

31

23

Sandhöfner Peter

260

47

Moschnitschka Gabriele

30

24

Füreder Hilde

242

 

Schlöglmann Michaela

30

Gäste und Vereinsmitglieder mit weniger als 30 km - insgesamt 1.881 km

Gesamtkilometer

43.873 km

Die Donau gilt zu Recht als einer der bedeutendsten Flüsse Europas. Wir wissen das und darum ist uns unser Sport ein großes Anliegen. Nicht nur um Erfolg zu haben, nein, sondern um doch noch einen Teil der uns übriggebliebenen Natur zu genießen. Darum stand das Jahr 1994 unter einer verstärkten Wandertätigkeit. Meinen Bericht möchte ich aber doch mit dem Rennsport beginnen, denn er ist nach wie vor das Aushängeschild.

Nachdem drei Sportler, Wolfgang Höchtl, Markus Janisch und Martin Riedl Mitglieder der Heeres-, Sport- und Nahkampfschule (HSNS) waren, wurde mit besonderem Optimismus in die Saison gegangen. Der Mannschaft gehörten weiters Daniel Janisch, Christian Hörletzeder (Meisterklasse), Thomas Schmäl (Junioren), Christian Reiter, Jürgen Lauß und Christian Gratt (Jugend) an. Unsere Mädchen, Silke Hofer, Birgit Kaffenda, Karin und Sandra Voglmayr und Doris Lackner mischten zwar mit, konnten sich aber nicht durchsetzen.

Den ersten Ottensheimer Sieg errang Wolfgang Höchtl. Er wurde Linzer Stadtmeister. Diese Art Rennen liegen ihm, wie er auch noch beim Ottensheimer Inselrace bewies. Auch hier siegte er. Im Herbst holte er auch noch in Spanien bei der Riba da Sella zum Schag aus. Der ging aber ins Wasser.

Bei den Oberösterreichischen Landesmeisterschaften siegen im K1 über 500 m Martin Riedl und im K2 über 500 m Daniel Janisch - Martin Riedl. Christian Gratt wurde Jugendsieger im K1. Die übrigen Sportler belegten in den Mannschaftsbooten die Ehrenränge.

Die Österreichischen Staatsmeisterschaften brachten endlich wieder einen Titel nach Ottensheim. Daniel Janisch, Christian Hörletzeder, Markus Janisch und Wolfgang Höchtl siegten im K4 über 1000 m. Jürgen Lauß als Jugendmeister rundete das erfreuliche Ergebnis ab.

Die herausragende Leistung aber erbrachte Alfred Zechmeister bei den Mastergames in Brisbane, Australien. Er wurde über den Marathon und über 5000 m Master-Games-Sieger, holte über 500 Bronze und wurde über 1000 m Vierter. Unsere besondere Gratulation an Alfred Zechmeister.

An internationalen Regatten wurden heuer die Int. Regatta Ottensheim, Int. Koper (Kroatien), Riba da Sella (Spanien) und die Regatta in Hof (BRD) beschickt.

 

Wandersport

Unter Wanderwart Josef Füreder pilgerten wassersportbegeisterte Ottensheimer einige Male nach Tschechien, um auf der Moldau ihr Unwesen zu treiben. So manche Anekdote wäre hier zu erzählen. So etwa von der deutschen Bootsbesatzung, die betont hochdeutsch, der gemütlichen Mühlviertler Seele zuwider war. Sie wurde kurzerhand so über eine Floßgasse geleitet, so dass sie mit Mann und Maus versank. "Na und da war..."

Thomas Schmäl, Elke, Manuela, Albert jun. und Albert sen. Madlmayr, Hildegard, Martin und Josef Füreder, Eva-Maria Rathner, Karin und Kathrin Stelzmüller, Wolfgang Hartl, Alfred und Chris Stadlbauer, Michaela, Andrea, Gerda und Dietmar Schlöglmann nahmen an Wanderfahrten teil.

Alfred und Chris Stadlbauer vertraten uns sogar in Russland auf der Biryuwaya. Besonders die Fahrt mit dem Kanu von Greifenstein nach Hainburg, 70 km, wird den Akteuren noch lange in Erinnerung bleiben. Wurde doch neben der Hainburger Auauch die Stopfenreuther Au befahren. Auch die Wachaufahrt darf nicht vergessen werden, denn neben der Kultur wurde der Natur und hier wieder dem Weinbau besondere Beachtung geschenkt.

Die letzten warmen Augusttage wurden genutzt, um leichtes Wildwasser auf der Enns von Schladming bis Trautenfels zu erkunden. Auf den 40 km mussten zum Spaß aller die Boote mehrmals ausgeleert werden.

Dem Fass den Boten ausgeschlagen haben aber Wolfgang Hartl und Albert Madlmayr. Denn sie fuhren in vier Etappen, 81 km, 83 km, 111 km, 70 km in 26 Stunden und 54 Minuten 345 km von Passau nach Hainburg.

"Patsch nass" und viel Erfolg fürs Jahr 1995, Wassersportverein Ottensheim.

 

 

Kilometerleistung 1994

1

Riedl Martin (Vereinsmeister)

4135

 

Schlöglmann Dietmar

154

2

Höchtl Wolfgang

3924

26

Schlöglmann Michaela

144

3

Janisch Markus

3606

27

Voglmayr Sandra

132

4

Schmäl Thomas

2700

28

Pichler Jürgen

118

5

Hartl Wolfgang

2633

29

Hofer Silke

113

6

Hörletzeder Christian

2558

30

Madlmayr Albert sen.

105

7

Zechmeister Alfred

2421

 

Stelzmüller Karin

105

8

Janisch Daniel

1991

 

Stelzmüller Kathrin

105

9

Lauß Jürgen

1529

33

Rathner Eva-Maria

97

10

Gratt Christian

1463

34

Madlmayr Elke

92

11

Reiter Christian

1248

35

Kneidinger Sabine

87

12

Schöppl Johannes

1040

36

Schlöglmann Gerda

72

13

Pollak Peter

635

37

Madlmayr Manuela

70

14

Voglmayr Karin

622

38

Luger Bernhard

60

15

Madlmayr Albert

471

39

Schlöglmann Andrea

58

16

Kaffenda Birgit

281

40

Erlinger Robert

50

17

Pfeiffer Astrid

239

41

Schöppl Peter

46

18

Huss Barbara

214

42

Wundsam Bernhard

39

19

Stadlbauer Christoph

188

43

Fischer Michaela

35

20

Stadlbauer Alfred

180

44

Knollmüller Peter

31

21

Füreder Hildegard

166

45

Knollmüller Birgit

27

22

Sandhöfner Peter

164

 

Proyer Werner

27

23

Füreder Martin

159

 

Wasicek Arthur

27

24

Füreder Josef

154

48

Broser Roland

22

Gäste und Vereinsmitglieder mit weniger als 20 km - insgesamt 1.895 km

Gesamtkilometer

36.432 km

 

Jänner

WSV Gschnas (Leitung und Organisation Albert Madlmayr)

Motto: Steinzeit, "Das" Fest für die Ottensheimer Jugend fand besten Anklang, nicht nur bei WSV Mitgliedern, Musik: Bratwürstel

 

Februar

Kinderfasching (Leitung und Organisation Karin & Sandra Voglmayr)

Unsere Kinde hatten beste Unterhaltung bei Sport und Spiel

Trainingslager Südafrika

Teilnehmer: Hörletzeder, Höchtl, Riedl;

Dieses "Experiment" trug wesentlich zur Motivations- und Leistungssteigerung bei.

 

März

Trainingslager Grado / ITA (Leitung Werner Proyer)

Teilnehmer: Hörletzeder, Höchtl, Schmäl, Janisch Daniel und Markus, Riedl;

Erstes Mannschaftsboot-Training. Das Basistraining in Südafrika wirkte sich sehr positiv aus.

Trainingslager Ungarn

Teilnehmer: Jürgen Lauß;

Nach den hervorragenden Leistungen des Vorjahres ist Jürgen Lauß ein ganz heißes Eisen für kommende internationale Ereignisse.

 

April

Qualifikationsregatta Ottensheim

Markus Janisch und Martin Riedl qualifizieren sich für die Nationalmannschaft. Wolfgang Höchtl wird trotz eines zweiten Platzes über 1000 m nicht berücksichtigt. Jürgen Lauß fährt sich in Österreichs Junioren-Spitze

Wanderfahrt auf der oberen Moldau

Teilnehmer: Die Familien Proyer und Schlöglmann

In einer Traumlandschaft überrascht der sehr gewundene Verlauf und die hohe Strömungsgeschwindigkeit. Ein gelungenes "Fast"-Abenteuer auf das sich nur geübte Kanuten einlassen sollten.

 

Mai

17. Internationale Regatta in Ottensheim

16 Nationen beteiligten sich. Markus Janisch und Martin Riedl legen mit Siegen im Kajak-Vierer den Grundstein für eine Teilnahme bei den Weltmeisterschaften in Duisburg. Jürgen Lauß belegt ebenfalls im Vierer Spitzenplätze und ist erstmals auch als Sportler für die Junioren-WM in Kyoto /Jap, im Gespräch.

Internationale Junioren Regatta in Bratislava

Jürgen Lauß bestätigt mit dem österreichischen Vierer, dass Ottensheim keine Eintagsfliege war.

WAT Regatta in Wien

Wolfgang Höchtl belegte im K1 500m den 1. Platz

Internationale Regatta in Kopenhagen

Markus Janisch und Martin Riedl qualifizieren sich im Kajak Vierer für die WM in Duisburg

 

Juni

Internationale Junioren Regatta in Bochum

Jürgen Lauß bestätigt sich im Junioren Team. Mit Siegen im Kajak-Vierer über 500 und 1000 Meter qualifiziert er sich für die Junioren WM in Kyoto.

Atterseeregatta

Albert Madlmayr belegt den 2. Platz im Sprint

 

Juli

Landesmeisterschaften in Ottensheim

1. Platz

Martin Riedl

500m

K1

1. Platz

Martin Riedl

1000m

K1

3. Platz

Martin Riedl

200m

K1

2. Platz

Janisch M.-Höchtl

1000m

K2

3. Platz

Janisch M.-Höchtl

500m

K2

1. Platz

Riedl-Janisch M.-Hörletzeder-Höchtl

1000m

K4

2. Platz

Riedl-Janisch M.-Hörletzeder-Höchtl

500m

K4

2. Platz

Riedl-Janisch M.-Hörletzeder-Höchtl

200m

K4

1. Platz

Lauß Jürgen (Junioren)

500m

K1

1. Platz

Lauß Jürgen (Junioren)

200m

K1

2. Platz

Lauß Jürgen (Junioren)

1000m

K1

3. Platz

Schlöglmann Michaela

200m

K1

Jugendlager Ottensheim mit Lampionsfahrt

Leitung: Wolfgang Hartl, Fam. Proyer, Schlöglmann

Mit viel Spiel und Spaß wird den Kindern der Wassersport in allen Varianten nähergebracht.

Internationale Regatta Posen/Polen

Markus Janisch und Martin Riedl qualifizieren sich mit dem Kajak-Vierer fix für die WM in Duisburg

Junioren-Weltmeisterschaften in Kyoto, Japan

Jürgen Lauß scheidet mit dem Österreich-Vierer in den Hoffnungsläufen aus.

Kanufahrt auf der Salzach

Teilnehmer: Familien Proyer, Schlöglmann, Füreder, Albert Madlmayr sen.;

Start beim Höllerer See, Berg bei Sbg., St. Pantaleon, leichtes Wasser in herrlicher Aulandschaft, Übernachtungen beim KC Wildshut. Baden im herrlich warmen Höllerer See. Der letzte Abschnitt St. Pantaleon-Burghausen brachte den Teilnehmern die Salzach sehr nahe. Zu nahe, denn Hildegard Füreder musste schwimmend das Ufer erreichen, Albert Madlmayr sen. "badete" beim Verlassen des Kanus.

Marathon Staatsmeisterschaften in Steyr

Wolfgang Höchtl erreicht den 3. Rang

Internationale Regatta Kleinheubach

Teilnehmer: Markus und Daniel Janisch, Christian Hörletzeder, Thomas Schmäl, Martin Riedl und Werner Proyer

 

August

Sprint Staatsmeisterschaften in Wien

2. Platz

Jürgen Lauß (Junioren)

200m

2. Platz

2. Platz

Lauß-Erlinger (Junioren)

200m

2. Platz

2. Platz

Riedl-Janisch M.

200m

2. Platz

3. Platz

Riedl-Janisch-Janisch-Hörletzeder

200m

3. Platz

2. Platz

Schmäl-Madlmayr (Allg. Klasse)

200m

2. Platz

2. Platz

Michi Schlöglmann (Kinderboot)

200m

2. Platz

WM-Verabschiedung für Markus Janisch und Martin Riedl

Weltmeisterschaft in Duisburg

Markus Janisch und Martin Riedl scheiden mit dem Österreich-Vierer in den Hoffnungsläufen aus.

WM-Empfang für Weltmeister Wolfgang "Luggi" Sigl, Bootshaus

Kanufahrt auf der Unteren Moldau

Teilnehmer: Familien Proyer, Schlöglmann, Füreder, Albert Madlmayr sen.;

Die Strecke von Vyssibrod (Hohenfurt) bis kurz vor Krumau führte durch teilweiseschwieriges Wildwasser (Wehranlagen). Keine Kenterungen doch bei jedem Schwall großes Schöpfkommando.

 

September

Staatsmeisterschaften in Ottensheim

3. Platz

Daniel Janisch

K1

500m

2. Platz

Martin Riedl

K1

1000m

3. Platz

Riedl-Höletzeder

K2

500m

2. Platz

Jürgen Lauß (Junioren)

K1

500m

2. Platz

Michaela Schlöglmann

K1

500m

2. Platz

Riedl-Janisch-Janisch-Höchtl

K4

1000m

2. Platz

Riedl-Janisch-Janisch-Höchtl

K4

500m

2. Platz

Schmäl-Madlmayr (Allg. Klasse)

K2

500m

2. Platz

Jürgen Lauß (Junioren)

K1

1000m

Alpentrophäe in der Schweiz

Teilnehmer: Markus und Daniel Janisch, Martin Riedl, Jürgen Lauß

Linzer Stadtmeisterschaften

Wolfgang Höchtl Sieger und Stadtmeister

Marathon-Staatsmeisterschaften in Klagenfurt im K2

Teilnehmer Wolfgang Höchtl - Markus Janisch erreichenden dritten Rang.

 

Oktober

Marathon in Thüringen

Teilnehmer Daniel Janisch erringt den vierten Gesamtrang.

Vernissage von Walter Ofner

Walter Ofner zeigt in seiner Ausstellung eine Hommage an den Donaustrom.

Abpaddeln

WSV Vereinsmeisterschaft

1.

Helga Krenn - Wolfgang Wimmer

2.

Gerda - Dietmar Schlöglmann

3.

Dagmar Proyer - Markus Janisch

4.

Michi Schlöglmann - Christian Hörletzeder

5.

Petra Proyer - Wolfgang Hartl

6.

Andrea Schlöglmann - Werner Proyer

 

November

Lichtbildervortrag

Traumhafte Aufnahmen von Korsika konnte man im Lichtbildervortrag von Helmut Gasser erleben.

 

Kilometerleistung 1995

1

Riedl Martin (Vereinsmeister)

4404

17

Proyer Petra

139

2

Höchtl Wolfgang

4038

18

Schlöglmann Michaela

129

3

Janisch Daniel

3245

19

Füreder Martin

124

4

Janisch Markus

3235

20

Füreder Hilde

121

5

Hörletzeder Christian

3022

 

Füreder Josef

121

6

Hartl Wolfgang

2218

22

Ofner Walter

108

7

Schmäl Thomas

2066

23

Schlöglmann Andrea

99

8

Lauß Jürgen (Juniorenmeister)

1510

24

Pichler Helmut

93

9

Pollak Peter

1002

25

Schlöglmann Gerda

92

10

Pfeiffer Astrid (Juniorinnenmeisterin)

997

26

Proyer Dagmar

74

11

Proyer Werner

920

27

Gschwendtner Christoph

65

12

Madlmayr Albert

658

28

Hofer Katja

55

13

Erlinger Robert

520

29

Starmayr Manfred

50

14

Reiter Christian

251

30

Voglmayr Sandra

32

15

Kneidinger Sabine

156

31

Voglmayr Karin

28

16

Schlöglmann Dietmar

146

32

Wundsam Helwig

27

Gäste und Vereinsmitglieder mit weniger als 20 km - insgesamt 2426 km

Gesamtkilometer

32.171 km

 

Wieder ist eine erfolgreiche Saison vorüber. Die Mitglieder lassen die Saison Revue passieren und freuen sich über erfolgreich Bestandenes, weniger Geglücktes und denken mit Freude daran was das nächste Jahr bringen wird.

 

Jänner

Hallentraining

Unter der Leitung von Wolfgang Hartl und Werner Proyer. Zweimal die Woche halten sich jung und alt fit.

 

Februar

WSV Gschnas

Mit zwei Bands: "Liaponov" und "Heiligenblut", einer Diskothek, feinen Speisen und vor allem gepflegten Getränken konnte ein Fest von der Rennmannschaft "Paddeln" für den Gesamtverein, ja sogar für ganz Ottensheim und die nähere Umgebung organisiert werden.

 

März

Training

Basistraining und Kraftkammer. Jetzt werden die Sieger gemacht.

 

April

Trainingslager in Grado

Unter der Leitung von Werner Proyer. Teilnehmer: Schmäl Thomas, Wolfgang Höchtl, Martin Riedl, Christian Hörletzeder;

Dass auch der Boottransport Tücken haben kann, stellte sich heraus als sich bei dichtem Verkehr auf der Autobahn um Udine zwei Boote selbstständig machten. Zum Glück wurden "nur" die Boote zerstört.

Omnium des ÖKV

Diese Formüberprüfung brachte nur für die B-Mannschaft Ergebnisse. Denn als Boote, die um eine Olympiaqualifikation kämpfen konnten, kamen nur Roman Stütz/Wolfgang Wimmer im K2, 1000m und Rudolf Heriszt, K1, 500m, alle Donau Linz, in Frage. Martin Riedl konnte sich für den Österreich Vierer qualifizieren.

 

Mai

18. Internationale Regatta in Ottensheim

12 Nationen und 36 Auswahlmannschaften kämpften um die Siege. Martin Riedl, Meisterklasse, hielt sich mit Platz 2 über 1000 m im Österreich Vierer gut. Junior Jürgen Lauß belegte im Einer über 500 m den fünften und über 1000 m den achten Rang. Der WSV- Vierer mit Daniel und Markus Janisch, Christian Hörletzeder und Wolfgang Höchtl belegte über 1000 m den vierten Rang.

 

Juni

Internationale Junioren Regatta in Bochum

Jürgen Lauß der bei der Internationalen Ottensheim aufzeigte, startete im Zweier und Vierer und qualifiziert sich mit einem dritten Rang im Kajak-Vierer hinter Deutschland und Polen für den Junioren-Weltcup in Posen / Polen.

Internationale Regatta in Racice / Polen

Meisterklassefahrer Martin Riedl im Kajak-Vierer zeigte gute Leistungen.

Atterseeregatta

Markus Janisch und Albert Madlmayr, Meisterklasse, und unsere Jungküken Petra Proyer, Andrea und Michaela Schlöglmann vertraten unsere Farben. Ein erster, zweiter, vierter und zwei fünfte Plätze waren das Wellenabenteuer wert.

 

Juli

Marathon Weltcup in Györ / Ungarn

 

Wolfgang Höchtl und Kurt Lindlgruber belegten den sensationellen fünften Rang. Das beste Abschneiden eines österreichischen Bootes seit es den Marathon-Weltcup gibt. Sie qualifizierten sich mit dieser Leistung für die Marathon WM in Vaxholm, Schweden.

Österreichische Meisterschaften über 500/1000m

Trotz bester Motivation durch den neuen Vierer, ein Prachtstück aus der Brandenburger Bootswerft, konnten sich Martin Riedl, MArkus Janisch, Christian Hörletzeder und Wolfgang Höchtl nur über Ehrenplätze freuen. Im EIner über 1000 m belegte Wolfgang Höchtl den zweiten, Martin Riedl den dritten Rang. Unsere Kleinsten im Kinderboot, PEtra Proyer und Michaela Schlöglmann freuten sich über dritte Plätze.

Junioren Weltcup in Posen / Polen

Jürgen Lauß scheidet im Zweier und Vierer in den Hoffnungsläufen aus.

Marathon-WM in Vaxholm / Schweden

Wolfgang Höchtl, der mit Kurt Lindlgruber, ATSV Steyr, ein erfolgreiches Boot bildet, scheidet an elfter Stelle liegend mit Steuerschaden aus.

 

August

Internationale Regatta in Riesa bei Dresden

Daniel Janisch lässt mit einem 500 m Sieg erstmals aufhorchen.

Internationale Regatta in Rogätz bei Magdeburg

Daniel Janisch siegt über 500 und 200 m Rennen mit Streckenrekord. Junior Jürgen Lauß siegt ebenfalls.

K2-Marathon-Staatsmeisterschaft am Faaker See

Die WM Teilnehmer Wolfgang Höchtl / Kurt Lindlgruber stellen sich der Konkurrenz. Nach langer Führung müssen sie sich jedoch dem Boot aus Steyr, Steinwendtner / Haiberger, im Zielsprint geschlagen geben.

Wanderfahrten

Auf der Donau u. a. von Melk nach Krems und in Tschechien von den Familien Füreder, Madlmayr, Proyer, Schlöglmann und Stelzmüller.

 

September

Landesmeisterschaften in Ottensheim

Daniel Janisch, der bereits bei zwei selbstorganisierten Auslandsstarts mit tollen Leistungen aufhorchen ließ, lässt den großen Favoriten Rudolf Heriszt, Donau Linz, hinter sich und wird über 200 m Landesmeister. Junior Jürgen Lauß siegt über 200, 500 und 1000 m. Albert Madlmayr startet im Canadier und wird auf Anhieb über 200, 500 und 1000 m Vizemeister.

Sprint-Staatsmeisterschaft in Wien

Daniel Janisch holt sich sensationell den Staatsmeistertitel. Dabei musste er von Betreuer Werner Proyer zum Start verpflichtet werden. Vielleicht hat Daniel nun das Selbstvertrauen gefunden, um ein absoluter Top-Paddler zu werden.

 

Oktober

Vereinsmeisterschaft

Die Vereinsmeisterschaft wurde wiederum als Triathlon (Laufen, Radfahren, Kanufahren) durchgeführt. Sieger: Dietmar und Gerda Schlöglmann vor Andrea Schlöglmann und Albert Madlmayr, Dagmar Proyer und Peter Schöppl. Ein kleines Fest bildete den Abschluss dieser Traditionsveranstaltung.

 

November

Vernissage

Unter dem Motto "Kunst net kuma - zur Kunst im Bootshaus", zeigten Künstler des WSV Ottensheim Arbeiten aus Klang und Farbe.

 

Team 1996:

Meisterklasse

Martin Riedl, Daniel und Markus Janisch, Christian Hörletzeder, Wolfgang Höchtl, Thomas Schmäl, Albert Madlmayr (auch im Canadier)

Junioren / Jugend

Robert Erlinger, Jürgen Lauß, Peter Schöppl, Jürgen Pichler, Peter Sandhöfner, Harald Mülleder

Juniorin

Astrid Pfeiffer

Schüler

Andrea und Michaela Schlöglmann, Carina und Barbara Lackner, Stephanie Graf, Petra Proyer, Verena Reitinger

DANKE

Bei den vielen sportlichen Erfolgen darf man jedoch nie vergessen, dass alle Veranstaltungen nur dann reibungslos funktionieren, wenn ein Heer ehrenamtlicher Funktionäre Stunden, Tage, ja sogar Wochen ihrer Freizeit opfern. Besonders bedanken wollen wir uns bei den Familien Füreder, Janisch, Hartl, Lackner, Madlmayr, Proyer, Schlöglmann, Stelzmüller, Weidinger sowie Karin und Sandra Voglmayr. Auch den Freiwilligen Feuerwehren und dem Roten Kreuz schulden wir Dank und Anerkennung.

 

Kilometerleistung 1996

1

Riedl Martin (Vereinsmeister)

3704

 

Kaffenda Birgit

115

2

Höchtl Wolfgang

3482

 

Kaffenda Otto

115

3

Janisch Markus

2294

 

Kaffenda Veronika

115

4

Hörletzeder Christian

2276

28

Schöppl Johannes

114

5

Janisch Daniel

1703

29

Schlöglmann Dietmar

99

6

Schmäl Thomas

1573

30

Schlöglmann Andrea

98

7

Hartl Wolfgang

1317

31

Füreder Josef

97

8

Lauß Jürgen

1246

32

Stelzmüller Werner

87

9

Erlinger Robert

1002

33

Füreder Hilde

75

10

Pichler Jürgen

922

34

Lackner Barbara

60

11

Dr. Roithinger Gerald

850

35

Füreder Martin

59

12

Pollak Peter

720

 

Stelzmüller Katrin

59

13

Schöppl Peter

691

37

Schlöglmann Gerda

57

14

Werner Proyer

480

38

Lackner Carina

56

15

Madlmayr Albert jun.

471

39

Madlmayr Julian

49

16

Pfeiffer Astrid

425

40

Stelzmüller Karin

47

17

Sandhöfner Peter

344

41

Madlmayr Albert sen.

40

18

Reiter Christian

286

42

Gratt Christian

34

19

Harald Mülleder

264

43

Broser Roland

29

20

Mario Pühringer

212

 

Graf Stephanie

29

21

Proyer Petra

136

 

Ofner Walter

29

22

Schlöglmann Michaela

131

 

Pichler Simone

29

23

Proyer Dagmar

116

 

 

 

24

Huemer August

115

 

 

 

Gäste und Vereinsmitglieder mit weniger als 25 km - insgesamt 2269 km

Gesamtkilometer

27.821 km

 

Wieder ist eine erfolgreiche Saison vorübergegangen. Sie brachte uns viele Erfolge, und so ist es eine Freude, zurückzublicken. Der Rennsport war erfolgreich wie selten und auch der Wandersport wurde eifrig gepflegt. Wenn wir nun das Wassersportjahr 1997 an uns vorüberfließen lassen, werden wir feststellen, dass unser Wassersportverein in seinem 25. Bestandsjahr nicht als geworden ist, sondern eher jünger. Mehr denn je wird der Nachwuchs gefördert, mehr denn je werden Leistungen - sowohl sportlich als auch gesellschaftlich - erbracht. Und so nimmt es nicht wunder, dass wir mit Freude auf Geleistetes zurückblicken und ohne Angst in die Zukunft schauen dürfen. Mit einem herrlichen "Patsch nass!" auf in die nächste Saison.

 

 

Jänner

Wie jedes Jahr blieb auch der Winter nicht ungenützt. Zweimal die Woche schwitzten wir, schon traditionell , in der Schulturnhalle. Wolfgang Hartl und Werner Proyer ließen es sich nicht nehmen, das Fleisch zu peinigen. Die Rennsportler trainierten zusätzlich noch in der Hantelkammer.

 

Februar

Im Jänner konnten wir auch einen erfreulichen Neuzugang verzeichnen. Wolfgang Wimmer, eigentlich schon länger Wahlottensheimer, verstärkt die Rennmannschaft.

Das traditionelle WSV-Gschnas, bei dem Wassersportler aus allen Teilen des Bundeslandes die Vorzüge der Mühlviertler Gastfreundschaft und des Ottensheimer Bootshauses genossen, wurde von der Sektion unter der Leitung von Markus Janisch, Christian Hörletzeder, Thomas Schmäl und Albert Madlmayr veranstaltet. "Gott sei Dank!", das Bootshaus steht noch.

Der Kinderfasching wurde von Wolfgang Hartl organisiert und von Karin und Sandra Voglmayr spielerisch betreut und begeisterte nicht nur die Kinder. Auch die Eltern durften, mussten, konnten bei den vielen Spielen ihr bestes zeigen.

 

März

Basistraining am Wasser, Schwitzen in der Kraftkammer. Die Saison rückt merkbar näher, man merkt direkt, wie das Wasser am Altarm schon nach den ersten Regatten schreit. Unsere Sportler wollen wieder vorne dabei sein, doch es wird immer schwieriger, denn die Leistungsdichte ist enorm.

 

April

Trainingslager in Grado. Grado, das schon seit mehreren Jahren Ziel unserer Rennmannschaft ist, zog neben Betreuer Werner Proyer auch Christian Hörletzeder, Wolfgang Höchtl, Martin Riedl und Daniel und Markus Janisch an. Im Hinblick auf die kommenden Regatten konnte bei "guten" Temperaturen das Mannschaftsbootstraining aufgenommen werden. "In den lagunenartigen Gewässern rund um Grado schwimmen jetzt noch die Fische mit dem Bauch nach oben", hört man aus gutinformierten Kreisen. Alles in allem wieder ein gelungenes Trainingslager, das erfreulicherweise ohne Mannschafts-, Boots- und sonstige Schäden ablief.

 

Mai

Das Großereignis und auch die alles entscheidende Qualifikationsregatta für die österreichische Nationalmannschaft, die internationale Kurz- und Mittelstreckenregatta, wieder mustergültig von Schnecke Linz und dem Wassersportverein durchgeführt, zeigte einmal mehr, dass Amateure nicht mehr die Möglichkeit haben, vorne mitzumischen. Einzig und allein Neuzugang Wolfgang Wimmer, HSNS Sportler, konnte die in ihm gesetzten Erwartungen erfüllen. Mit seinem Zweierpartner Roman Stütz, Donau Linz, siegte er über die 500- und 1000-m-Distanz. Damit qualifizierte er sich für die Europameisterschaft in Plovdiv, Bulgarien.

 

Juni

Bei der Regatta in Szeged, Ungarn, der letzten Regatta vor der EM in Plovdiv, sehen Wolfgang Wimmer und Roman Stütz sehr schlecht aus.

Besser ergeht es unseren "Jungküken" bei der Atterseeregatta. Unter Betreuer Thomas Schmäl können durch Andrea und Michaela Schlöglmann jeweils zweite Plätze erreicht werden. Michaela Schlöglmann, Carina und Babara Lackner erringen dritte Plätze. Wolfgang Wimmer und Markus Janisch siegen im Kajak-Zweier.

Bei der Europameisterschaft in Plovdiv setzt sich der Kajak-Zweier Wolfgang Wimmer/Roman Stütz nicht durch. Im Einer kann Wolfgang Wimmer über die 200-m-Distanz den 12. Rang erkämpfen und qualifiziert sich als einziger männlicher Österreicher für die Weltmeisterschaften in Dartmouth, Kanada. Uschi Profanter wird zweimal Vizeeuropameisterin und einmal Dritte. Sie ist damit die Aufsteigerin des Jahres im Kanusport. Schade, dass sie nicht für den Wassersportverein Ottensheim startet.

 

Juli

Bei den Landesmeisterschaften auf der Regattabahn, die Durchführung lag wieder in unseren bewährten Händen, schlugen wir in der Meisterklasse auch bei den Schülern ordentlich zu. Wolfgang Wimmer war im Einer, im Zweier mit Daniel Janisch und im Vierer mit Daniel Janisch, Christian Hörletzeder und Wolfgang Höchtl erfolgreich. Albert Madlmayr, der sich gezielt auf den Kanadierbewerb vorbereitet hatte, musste sich auf allen Strecken mit dem Ehrenplatz zufrieden geben.

Die Schüler und Schülerinnen zeigten mit zwei ersten, vier zweiten und fünf dritten Plätzen auf. Zum jungen Team gehören Jürgen und Simone Pichler, Andrea und Michaela Schlöglmann, Carina und Barbara Lackner, Petra Proyer, Carmen Gerdenitsch, Verena Reitinger, Stefanie Graf und Susanne Mahringer.

Anschließend an die Meisterschaften fand das Jugendlager statt. Unter den Teilnehmern auch 12 Ottensheimer/innen, die vom Betreuerteam Thomas Schmäl, Wolfgang Hartl, Anna Jamnig, Dagmar Proyer und Gerhard Pichler bestens versorgt wurden. Es wurde auch ein abwechslungsreiches Programm geboten, denn außer Bootfahren standen noch Musik, Spiel, Spaß, eine Nachtwanderung mit Fackelzug und ein Jugendrennen auf dem Programm.

Die Marathon-Staatsmeisterschaften im Kajak und Kanadier am Garstener Stausee bei Steyr hatten es in sich. Durch pausenlose Regenfälle führte die Enns Hochwasser und der Stausee wurde zum reißenden Fluss. Die Akteure Wolfgang Höchtl, Meisterklasse, Albert Madlmayr, Kanadier, und Werner Proyer, Altersklasse, ließen es sich aber nicht nehmen, die Herausforderung anzunehmen. Schon vor der zweiten Wende mussten die Veranstalter prompt reagieren. Die Wendeboje wurde durch die Strömung weggerissen. Wolfgang Hartl rettete mit einer Blitzumleitung die Regatta.

Pech hatte Wolfgang Höchtl, der seinen stärksten Konkurrenten, Kurt Lindlgruber, ziehen lassen musste, nachdem Treibholz sein Steuer beschädigt hatte. "Höchti" konnte das Rennen aber dennoch als Zweiter beenden. Albert Madlmayr, der im Kanadier mehr mit den Wellen als mit der Strecke und den Konkurrenten kämpfte, siegte. Auch Werner Proyer ließ seine Konkurrenten hinter sich.

 

August

Nun geht es für Wolfgang Wimmer um die Wurst. Bei den Weltmeisterschaften im kanadischen Dartmouth muss er seinen Mann stellen. Mit einem 16. und 25. Platz kann er sich aber nicht behaupten. Dafür drückt er Uschi Profanter die Daumen. Sie wird zweimal Dritte und bringt damit den österreichischen Kanusport wieder an die Weltspitze.

So ganz zwischendurch wieder etwas Lustiges: Beim Faustball Ortsturnier wird mit der Mannschaft Martin Kerschner, Gerhard Hemmelmayer, Thomas Schmäl, Peter Deutschbauer und Peter Sommerlechner von 18 Mannschaften der dritte Rang erkämpft.

Für die Rennmannschaft geht es mit den österreichischen Staatsmeisterschaften weiter. Das Team schlägt sich ausgezeichnet. Wolfgang Wimmer siegt im Einer über 200 m und mit Partner Daniel Janisch im Zweier über 200 und 500 m. Im Vierer werden Wolfgang Wimmer, Daniel Janisch, Christian Hörletzeder und Wolfgang Höchtl über 200 und 1000 m Zweite und über 500 m Dritte. Die Schüler und Schülerinnen erkämpfen vier zweite und drei dritte Plätze. Die Kanadierfahrer Albert Madlmayr und Thomas Schmäl müssen sich mit vier zweiten und zwei dritten Plätzen zufrieden geben.

Auch das kleine Wanderteam ließ es sich nicht nehmen, die alljährliche Wachaupartie durchzuführen. Mit Kindern, Sack und Pack, den Zelten und mit einem gehörigen Schuss an Vorfreude gingen Albert sen., Albert jun., Elke und Julian Madlmayr, Werner, Karin und Kathrin Stelzmüller und Josef, Hilde und Martin Füreder auf die Reise. Von Spitz nach Krems, mit Übernachtung in Spitz. Der Heurigenbesuch sollte nicht ohne Folgen bleiben, nein, nicht wegen des getrunkenen Alkohols, sondern wegen der aufgestellten Zelte. Ein ganz besonders lieber Zeitgenosse zeigte uns an, da er glaubte, wir würden ohne Zustimmung des Grundeigentümers zelten. Betreffender konnte natürlich nicht wissen, dass der Grundeigentümer Bescheid wusste und obendrein selbst Polizeiinspektor ist. So ging dieses Abenteuer für uns noch gut aus. "Das nächste Mal werden wir eine Polizeiplakette auf unsere Zelte hängen", so der einhellige Tenor.

 

September

Ein weiterer EM-Starter ist Wolfgang Höchtl. Er steigt mit Partner Kurt Lindlgruber, Steyr, in Padua, Italien gemeinsam ins Boot. Die beiden sind aber nicht gerade vom Glück begünstigt. Bei starkem Gegenwind(sturm) versinken sie im Fluss, beißen sich aber durch und beende die Regatta als Vorletzte. Außer Spesen nichts gewesen!

Wolfgang Wimmer vertritt Ottensheims Fahnen auch bei der internationalen Regatta in Rapperswil, Schweiz, und kann sich hervorragend schlagen.

Bei der traditionellen Alpentrophäe, die diesmal in Ottensheim ausgetragen wird, bestätigt Wolfgang Wimmer seine tolle Form und kann mit der Nationalmannschaft den Gesamtsieg um die Alpentrophäe vor der Schweiz, Würtemberg und Bayern erringen.

Beim in diesem Rahmen durchgeführten Kinderrennen setzen sich die jungen Recken gewaltig durch. Carina und Barbara Lackner, Andrea und Michaela Schlöglmann, Carmen Gerdenitsch, Verena Reitinger, Katrin Stelzmüller und Martin Satzinger erkämpfen drei erste, vier zweite und zwei dritte Plätze. Dieses junge Team lässt für die Zukunft hoffen.

Noch ein Wolfgang trägt sich in die Siegerlisten ein. Wolfgang Höchtl gewinnt mit Zweierpartner Kurt Lindlgruber die Kajak-Marathonstaatsmeisterschaft.

Beim Ruderer-Fußballturnier, das von Donau Linz organisiert wurde, belegte unsere Mannschaft mit Wolfgang Wimmer, Christian Hörletzeder, Roman Stütz und Holger Weißböck den dritten Platz.

 

Oktober

Die letzte Meisterschaft, die wir Paddler veranstalteten, rundete das Jahresgeschehen wunderbar ab. Die Vereinsmeisterschaft. Wie jedes Jahr wird sie als Triathlon durchgeführt. In der Gesamtwertung Lauf, Rad, Boot setzte sich das Duo Doris Lackner/Christian Hörletzeder vor Verena Reitinger/Thomas Schmäl und Stefan Pichler/Gerald Reitinger durch.

Bei der anschließenden gemütlichen Siegerehrung ließ man die Saison noch einmal Revue passieren und fand noch so manch Lustiges, erinnerte sich an dies und jenes, kurzum 1997 war ein gutes Jahr.

 

Vorschau

Eine Vorschau birgt viel Brisanz. Doch gerade der Rennsport verlangt ein hohes Maß an Planung und Organisation. Bei den Meisterklassefahrern müssen wir leider den Abgang von Markus Janisch und Martin Riedl beklagen. Sie stehen aus beruflichen Gründen der Rennmannschaft nicht mehr in dem Maß zur Verfügung, wie wir es in den letzten Jahren von ihnen gewohnt waren. Wir können aber dennoch mit Zuversicht in die Saison 1998 sehen, denn mit Roman Stütz trat ein absoluter Spitzensportler dem Verein bei.

In der Jugendarbeit bemüht sich das Projektteam Thomas Schmäl, Wolfgang Hartl und die Familien Proyer und Schlöglmann um unsere Kleinsten. Mit dem Wintercup, der die Bewerbe Schwimmen, Lauf, Langlauf, Ergometerfahren, Zirkeltraining und Kraft beinhaltet, wird versucht, ein schlagkräftiges Team für die Zukunft aufzubauen.

 

Kilometerleistung 1997

1

Höchtl Wolfgang (Vereinsmeister)

3453

29

Mahringer Susanne

98

2

Wimmer Wolfgang

3451

30

Schlöglmann Gerda

91

3

Hörletzeder Christian

2654

31

Gratt Christian

90

4

Janisch Markus

1732

32

Jamnig Anna

87

5

Hartl Wolfgang

1530

 

Voglmayr Sandra

87

6

Janisch Daniel

1403

34

Windsteiger Lisa

83

7

Dr. Roitinger Gerald

1346

 

Satzinger Martin

83

8

Riedl Martin

1119

36

Pichler Stefan

81

9

Schmäl Thomas

1000

37

Salzer Sascha

79

10

Proyer Werner

900

38

Schöppl Johannes

78

11

Pollak Peter

646

39

Hofer Silke

65

12

Pichler Jürgen

603

40

Gerdenitsch Tobias

64

13

Madlmayr Albert

545

41

Ofner Walter

32

14

Proyer Petra

388

42

Füreder Hilde

30

15

Schlöglmann Michaela

358

 

Füreder Josef

30

16

Lackner Barbara

328

 

Füreder Martin

30

17

Reitinger Verena

321

 

Stelzmüller Karin

30

18

Pichler Simone

254

 

Stelzmüller Werner

30

19

Graf Stefanie

244

 

Madlmayr Albert sen.

30

20

Lauß Jürgen

219

 

Madlmayr Elke

30

21

Lackner Carina

189

49

Broucek Julia

27

22

Schlöglmann Dietmar

167

50

Schöppl Peter

18

23

Schlöglmann Andrea

166

51

Huemer August

15

24

Erlinger Robert

164

 

Kaffenda Birgit

15

25

Gerdenitsch Carmen

129

53

Hofer Katja

14

26

Proyer Dagmar

128

54

Stadlbauer Alfred

10

27

Reitinger Gerald

126

 

Wundsam Helwig

10

28

Stelzmüller Katrin

125

 

 

 

Gäste und Vereinsmitglieder - insgesamt 2005 km

Gesamtkilometer

27.030 km

Auch heuer ist es mir eine besondere Freude, über das vergangene Sportjahr zu berichten. Viele Ereignisse - ich werde nicht alle aufzählen können - bereicherten unser Vereinsleben.

Dass so manches nicht gelang, wie es der Plan vorsah, zeigt nur, dass wir ein lebendiger und von Individualisten geprägter Verein sind. Das ist durchaus nicht negativ zu sehen.

Sollten wir nicht froh sein, ob der Fülle an Ideen und Aktionen, die unsere Sportler, Betreuer, Freunde und vor allem auch die Eltern setzen? Ja sicher! Denn nur so wird die Sektion Paddeln ihren Höhenflug fortsetzen. Sicher, wird so mancher einwerfen, es könnte einfacher gehen - aber...- und hier erinnere ich mich an ein Zitat von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer: "... die Jugend und die jungen Individualisten müssen in ihrer eigenen Art revolutionär sein, denn hätten sie keine Visionen, so würde das keinen Fortschritt bringen ...".

So gesehen dürfen sich die gestandenen Funktionäre nur freuen und müssen versuchen, die besten (revolutionärsten) jungen Freunde des Sports auch für eine Funktionärslaufbahn zu begeistern.

 

 

Jänner

So wie jeden Winter bevölkerten wir auch diesmal die Turnhallen der Marktgemeinde, um uns das nötige Rüstzeug für die kommenden Ereignisse zu holen. Doris Lackner - sie wollte uns Stepaerobic beibringen - Christian Hörletzeder, Wolfgang Hartl, Albert Madlmayr, Thomas Schmäl und Werner Proyer sorgten dafür, dass niemandem kalt wurde. Die angebotenen Trainingseinheiten wurden auch von allen Altersschichten rege in Anspruch genommen.

Unsere Aushängeschilder Wolfgang Wimmer und Roman Stütz mit Betreuer Werner Proyer, alle drei begeisterte Langläufer, beschnupperten bei ihren Trainingsaufenthalten in der Ramsau die WM-Langlaufstrecken. Werner Proyer: "Weil ich halt doch nicht mehr so spritzig bin, musste ich durch Risiko bergab das MAnko ausgleichen. Nicht immer mit Erfolg. Über die gefürchtete Schanze ging's nur mit Augen zu und durch, aber leider auch schief.

 

Februar

Wenn bei der Bevölkerung noch Winter ist, ist für den sportlich ambitionierten Wassersportler bereits Trainingssaison. Zwischen Hantelkammer und Altarm herrschte reger Betrieb, denn es waren schon wieder große Ziele in Vorbereitung.

Ging es für Christian Hörletzeder, Daniel Janisch, Wolfgang Höchtl und auch den talentierten Jungsportlern eher darum, die heimische Paddelsportszene zu beleben, so ging es für unsere Heeressportler darum, sich das Rüstzeug für die internationalen Herausforderungen zu holen. Sevilla in Spanien war zweimal das Ziel. In der Altstadt in einer Dachterrassenwohnung und herrlichem Ausblick auf ... - die reizvolle Unterwäsche der glutäugigen Spanierinnen oder auf die Regattastrecke. Was eben gesehen werden wollte. Bei zweimal Wassertraining, Lauf- und Gewichttraining sah man ersteres lieber.

 

März

Nun ist die Aufbausaison schon voll im Gang. Christian Hörletzeder, Wolfgang Höchtl, Daniel Janisch und auch die großen Buben- und Mädchenschar, betreut von Thomas Schmäl, sind optimistisch, den einen oder anderen Titel an ihr Banner heften zu können. Roman und Jack (Toni) sehen größeren Herausforderungen entgegen. Sie sind gestärkt durch die Spanienaufenthalte und sehen der kommenden Sichtung mit Freude entgegen.

 

April

Mitte April, wenn die Sonnenstrahlen schon stärker und die Wassertemperaturen auch für den Nicht-Leistungssportler schon erträglich sind, fand das Anpaddeln statt. Diesmal mit unseren Freunden von der Sektion Rudern, mit denen ein feiner Abschluss im Bootshaus stattfand.

Eigentlich sollte der Verband eine Sichtungsregatta durchführen, um auch allen nicht HSNS-Sportlern die Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren. Die passierte auch. Doch schien es so, als ob bereits viele Entscheidungen vorher getroffen waren. Sehr zum Unwillen der Sportler, die sich ihre Trainingszeit hart von der Arbeitszeit abringen müssen. So sollte es nicht sein, denn nur eine Breite fördert die Spitze!

Die Ergebnisse zeigten, dass Roman und Jack (Toni) eindeutig das Maß der Dinge sind, doch die Abstände zum Rest der Meute waren nicht groß.

 

Mai

In raschen Schritten schreitet das Jahr voran. Besonders bei der Jugendarbeit hatten die Betreuer viel vor. Schon im Herbst 1997 kam Werner Proyer auf die Idee, ein Trainingslager beim KVK Klagenfurt am Wörther See durchzuführen. Er organisierte Quartier, Bus und Betreuerteam und mit der Hilfe unseres Freundes H. Steindl vom KVK Klagenfurt, der uns die Räumlichkeiten seines Vereins zur Verfügung stellte. Auch die Bootsreparaturen wurden unter Werners Federführung durchgeführt.

Nun galt es die Jugendlichen zu motivieren, um ein zweimaliges Training am Tag durchführen zu können. Dies gelang uns mit einem gestaffelten Kilometerlimit. Auch einige Eltern nützten die Möglichkeit dabeizusein. Elf Mädchen und ein junger Mann waren eifrig bei der Sache. Obwohl es nicht ohne Gejammere abging. Besonders die Strecke von Velden nach Klagenfurt wird so mancher lange in Erinnerung bleiben. - Und ja nicht vergessen darf man die Laufstrecke entlang des Lendkanals ... .

Ein besonderer Dank an Gerhard Pichler, der die Jugend das ganze Jahr über tatkräftig unterstützt. Kiste beim Hänger, Startnummern, Jugendbetreuung, PSV Regatta, um nur einige Aktivitäten zu erwähnen.

Roman Stütz und Wolfgang Wimmer kommen in Form. Nicht zu bald, denn schon steht das erste Großereignis auf dem Programm. Die vom KRV Schnecke Linz und dem WSV Ottensheim organisierte "Kurzstreckenregatta". 400 Sportler aus 12 Nationen werden den österreichischen Kanusport ins rechte Licht rücken. Roman Stütz und Wolfgang Wimmer können nur über 1000m mit Rang zwei überzeugen. Steckt das Aufbautrainingslager noch in den Knochen?

Die beiden können die in sie gesteckten Erwartungen erst beim Weltcup in Posen, Polen, erfüllen. Sie erreichen das Finale über 1000m und erkämpfen Rang 7, die beste Platzierung eines österreichischen Bootes seit vielen Jahren.

Beim Marathon stand schon die Meisterschaft im Einer auf dem Programm. Wolfgang Höchtl konnte sich vor Kurt Lindlgruber (ATSV Steyr) und Josef Feichtinger (Donau Linz) durchsetzen. Albert Madlmayr startete im Canadier, konnte aber nicht gewertet werden, da keine Gegenmeldung eingelangt war. Er litt alleine.

 

Juni

Im Juni kann man von unseren Nachwuchssportlern und der Atterseeregatta berichten. Unser junges Team mit Großaufgebot von Mädchen und Buben konnte sich ordentlich in Szene setzen.

Einiges lässt sich auch über Roman und Jack berichten. Duisburg war die letzte Formüberprüfung, nachdem der Weltcup in Kopenhagen durch eine hartnäckige Verkühlung von Wolfgang Wimmer nicht gefahren werden konnte. Betreuer Werner Proyer nach der Leistung seiner Schützlinge befragt: "Einmal gut, einmal schlecht, doch der Formaufbau stimmt".

 

Juli

Gleich zwei Meisterschaften und der Weltcup in Mailand beleben dieses Monat.

Zum Ersten: die 200-m-Staatsmeisterschaften. Alle Titel für Stütz, Wimmer, Janisch, Höchtl. Aber auch die Nachwuchsfahrer/innen schlagen sich hervorragend.

Zum Zweiten: die Landesmeisterschaften über die Kurz- und Mittelstrecke. Diese Landesmeisterschaften wurden vom WSV Ottensheim zur besten Zufriedenheit aller abgehalten. Wieder alle Titel, ausser der Kajak-Vierer über 200 und 500 Meter, gehen nach Ottensheim. Der Nachwuchs steigert sich, doch leider wird der Aufwand für Schüler- und Jugendbetreuer Thomas Schmäl fast unerträglich.

Zum Dritten: der Weltcup in Mailand. Er stand unter keinem guten Stern, denn unseren Sportlern wurde der Verbandsbus mit allen Utensilien vom Hotelparkplatz gestohlen. An eine erfolgreiche Regatta war daher nicht zu denken, leider!

Auch der Wandersport kommt nicht zu kurz. Ein Team mit Walter, Wilma und Elisabeth Wurz, Albert und Julian Madlmayr nehmen die Strecke Linz-Abwinden/Asten, mit Übertragstelle in Plesching in den dortigen Fluter, in Angriff. Die "Wurzis", allesamt noch Anfänger, lernten das Steuern des Kanus auf sehr einprägsame Weise. Jeder Strauchund Busch, der mehr als einen Meter in die Fahrtrinne ragte wurde touchiert. Am Ende dieses lehrreichen ersten Tages waren die "Wurzis" aber schon wahre Steuerprofis. Was sie dann auch am nächsten Tag unter Beweis stellten. Bei der Weiterfahrt nach Oberarnsdorf, hier bekam die Vorhut Verstärkung durch Josef, Martin und Hildegard Füreder, Albert Madlmayr sen., Karin Stelzmüller, Peter und Daniel Ertl, vorbei an Sehenswürdigkeiten wie Melk und dem Beginn der Wachau, stellten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis. In Oberarnsdorf, gegenüber von Spitz, wurde der Heurige besucht, Marillen gekauft, im Zelt geschlafen und ... . Der dritte Tag von Spitz nach Krems diente der Entspannung.

 

August

Die Staatsmeisterschaften über 500 und 1000 Meter stehen auf dem Programm. Mit Zuversicht wird in die Rennen gegangen, und gewonnen was gewonnen werden kann. Alle Kajak-Meisterklasse-Titel werden erobert.

Auch bei den Marathon-Staatsmeisterschaften in Wien, Kuchelau, trägt sich Wolfgang Höchtl mit Partner Kurt Lindlgruber in die Siegerliste ein. Die beiden, die bei ihrem vierten Antreten bei der diesjährigen WM in Kapstadt, Südafrika, endlich eine Platzierung erreichen wollen, sind guten Mutes.

 

September

Die Großereignisse der Saison stehen auf dem Programm. Die Kurz- und Mittelstrecken WM in Szeged, Ungarn und die Marathon WM in Kapstadt, Südafrika.

Bei beiden Großereignissen stehen Ottensheimer am Start. Roman Stütz und Wolfgang Wimmer kämpfen im benachbarten Ungarn unter Hilfe zahlreicher Schlachtenbummler, Bgm. Konrad Hofer, Michi und Dietmar Schlöglmann, Helga Krenn und Freunden von Donau und Schnecke Linz.

Roman und Jack liefern ihre besten Rennen in der Saison. Kommen aber über den dritten Semifinalrang über 1000 m und dem fünften Semifinalrang über 500 m nicht hinaus. Sie sind aber dennoch "zufrieden":  "Nur Sekunden hinter den Siegerbooten - darauf lässt sich aufbauen", sind alle überzeugt.

Sie sind von der Begeisterung der Ungarn am Wassersport fasziniert. Die Tribünen sind randvoll, es wird geschrien, gewunken und angefeuert. Ein tolles Erlebnis.

Wolfgang Höchtl und Kurt Lindlgruber kommen auch in Kapstadt unter die Räder. Sie müssen mit Krämpfen nach zwei Drittel der Strecke der WM ade sagen. Es war dennoch ein großes Erlebnis. Wolfgang Höchtl wird dem Marathonsport weiterhin die Treue halten und in den kommenden Jahren im Einer an den Start gehen.

 

Oktober

Der Abschluss einer so erfolgreichen Saison wurde auch heuer wieder mit dem Abpaddeln von Aschach nach Ottensheim begangen. Rege Teilnahme und viel Spaß - mancher Paddler war auch "Patsch nass"!

Der Oktober steht traditioneller Weise im Zeichen des Bootshauses. Die aufreibende Saison geht auch an unserer Heimstätte nicht spurlos vorüber. Heuer steht die Erneuerung der Pflastersteine rund um das Bootshaus auf dem Programm. Auch eine Wärmedämmung an der Unterseite der Kajakhalle, um die Heizkosten zu senken, wird in Angriff genommen.

 

Vorschau

Nach einer so erfolgreichen Saison ist es nicht leicht, eine noch optimistischere Vorschau zu halten. Fakt ist, dass die nächste Saison wieder viel Einsatz und Kraft verlangen wird. Wir werden aber auch 1999 mit Optimismus angehen, um das Beste aus unseren Möglichkeiten zu holen.

 

Kilometerleistung 1998

1

Stütz Roman (Vereinsmeister)

4492

24

Mahringer Susanne

311

2

Wimmer Wolfgang

4444

25

Riedl Martin

309

3

Höchtl Wolfgang

4089

26

Holzer Ernst

300

4

Hörletzeder Christian

2222

27

Gerdenitsch Carmen

278

5

Janisch Daniel

1827

28

Wieland Magdalena

258

6

Pichler Jürgen

1668

29

Proyer Dagmar

197

7

Hartl Wolfgang

1212

30

Satzinger Martin

158

8

Lackner Barbara

1001

31

Peherstorfer Regina

123

9

Schlöglmann Michaela

971

32

Wurz Walter

68

10

Madlmayr Albert

751

33

Ofner Walter

64

11

Roithinger Gerald

729

34

Schöppl Peter

63

12

Reitinger Verena

626

35

Angermayr Peter

60

13

Reitinger Gerald

614

36

Schlöglmann Gerda

57

14

Proyer Werner

554

37

Janisch Markus

53

15

Schmäl Thomas

550

38

Schöppl Johannes

50

16

Proyer Petra

549

39

Zechmeister Alfred

49

17

Lackner Carina

448

40

Stelzmüller Katrin

47

18

Lauß Jürgen

439

41

Füreder Hildegard

40

 

Schlöglmann Dietmar

439

 

Füreder Josef

40

20

Schlöglmann Andrea

421

43

Stelzmüller Karin

36

21

Holzer Gerald

394

 

Madlmayr Albert sen.

36

22

Pichler Simone

373

45

Windsteiger Lisa

29

23

Graf Stephanie

372

 

 

 

Gäste und Vereinsmitglieder - insgesamt 1994 km

Gesamtkilometer

33.802 km

 

Liebe Freunde!

Auch heuer ist es dem Wassersportverein Ottensheim geglückt, eine sehr erfolgreiche und auch für die vielen helfenden Hände der Sektion Paddeln motivierende Saison zu einem schönen Abschluss zu bringen.

Die Jahreshauptversammlung ist jedes Jahr ein Gradmesser. Sie ist Bestätigung für alle, die in der Saison 1999 etwas geleistet haben. Zum Einen sehen wir zurück und freuen uns über so manche Anekdote, zum Anderen ist der Blick auch schon wieder auf die nächste Saison gerichtet. Sportlich konnten wir viele Erfolge erringen. Unser größtes Ziel, die Olympiaqualifikation konnte von Wolfgang Wimmer und Roman Stütz nicht erreicht werden. Am Beginn aber ein paar mahnende Zeilen über das Zusammenleben am Wasser.

Nicht alles, was für das Auge schön ist, muss zweckmäßig sein - und wie man Gast im eigenen Ort wird.

In diesem Jahr hat sich Gewaltiges auf der Regattastrecke getan. Die Anlagen auf der Regattastrecke wurden für das Auge sehr attraktiv verbessert. Die Tribünen verdreifacht, so dass diese einmal in 3 Jahren sicher randvoll sein werden. Der Sattelplatz wurde durch Bäume verschönert, Gras wurde angebaut. Was jedoch ein Problem bei der Aufstellung von den Bootsständern für die Boote bei Großveranstaltungen ergeben wird. Die Möglichkeit, dass Busse auf der Strecke umkehren können, wurde durch Absperrungen vereitelt. Die Parkplatzkapazität auf der Strecke um ein vielfaches eingeschränkt. Nationen, die im Bus Schutz vor Sonne oder Regen suchen, werden, man weiß noch nicht wo, unterschlüpfen können. Vielleicht in einem eigens aufgestellten und für den Veranstalter teuren Zelt!? Oder indem die Sportler um ein vielfaches weiter gehen müssen, weil die Busse zukünftig in der Nähe der Rodlbrücke parken werden müssen. Ist das im Sinne der Sportler, Funktionäre und Zuseher?

Die Gastronomie wurde vergeben. Wurden dabei wirklich alle Punkte erfüllt? Wir behaupten ja...

Die Kajakfahrer haben in diesem Jahr sowie die Jahre zuvor, die Strecke für zwei Veranstaltungen benützt. Fünf Tage Benützung im Jahr als Gast im eigenen Ort. Kein Ottensheim wird mehr gebraucht. Niemand - von der jetzigen Führung - erinnert sich mehr zurück, dass Ing. Rudolf Mair, Ing. Günter Augustyn, Gerhard Hemmelmair, Ernst Steiner und Egon Anselm sen. - letzterer wurde nicht einmal offiziell zur Eröffnung des neuen Regattagebäudes eingeladen - federführend dafür waren, dass die Regattastrecke überhaupt entstehen konnte.

Jetzt wird die Regattastrecke von einer Lobby, einer bestimmten Gruppe, geführt. Sogar unser Bürgermeister wird noch für ihre Zwecke missbraucht.

Was für die Trainingsgruppen der anderen Vereine selbstverständlich ist - der Ordnung halber muss noch gesagt werden, manchmal darf auch die Ottensheimer Rudercrew unter der Aufsicht des noch im Amt befindlichen Dr. Antony das Motorboot des OÖ. Ruderverbandes benützen, wurde den Kajakfahrern verwehrt. Dagegen gearbeitet wird sogar! Dass der "Sprudler" - wie das selbstgebaute Begleitboot der Paddler von einigen Ruderern genannt wird - zum Einsatz kommen darf, um erstens Ottensheimer Athleten den Weg nach Sydney zu erleichtern, und Zweitens um Ottensheimer Jugendlichen eine ähnliche Sicherheit, wie den jungen Ruderern zu geben, wenn das Wasser kalt und eine Kenterung gefährlich ist. Hier einen Streitpunkt entstehen zu lassen, der so weite Kreise zog, dass sogar Strommeister Faber eine beträchtliche Strafe für den "Sprudler" aussprechen musste, lässt den wassersportbegeisterten Insidern das Wasser in die Augen schießen. Seit zehn Jahren darf eine Gruppe etwas benützen, was den anderen verboten wird. Im Regattaverband, der ebenfalls von obengenannter Lobby regiert wird, herrschen ähnliche Probleme. Als ordentliches Mitglied ist der WSV nicht mehr erwünscht, auch wenn er den erforderlichen Beitrag zahlen würde. Als außerordentliches Mitglied - das sind welche, die nicht mitreden und mitentscheiden dürfen, schon, denn der Mitgliedsbeitrag wird anscheinend doch benötigt - und wenn daraus eine Zwangsverpflichtung werden sollte.

Die Androhung eines Trainingsverbotes - nein, alleine der ausgesprochene Gedanke, dies in Erwägung zu ziehen - für Vereine, die den Mitgliedsbeitrag nicht bezahlen, schlägt dem Fass den Boden aus. Man sollte es sogar darauf ankommen lassen, denn zu reden haben die Ottensheimer im eigenen Ort ohnehin nichts mehr.

Der Wassersport sollte das Vergnügen möglichst vieler Sportler sein und nicht der Spielball für eine Gruppe werden, die sich ein Denkmal setzen will. Und vor allem aus Selbstzweck andere benutzen und anderen das Leben schwer machen. Scheinbar ist es Leuten ein Dorn im Auge, dass der Wassersportverein Ottensheim einfach aber gut arbeitet, damit Erfolg hat und es scheinbar wichtig ist, dagegen etwas zu unternehmen.

 

 

November, Dezember

Es ist doch ganz verwunderlich, dass eine neue Saison nicht mit dem 1. Jänner, sondern mit dem November anfängt. Auch ich frage mich, was denn das soll!? Es wird wohl so sein, dass das mit der Basisarbeit, die im Winter geleistet wird, zusammenhängt. Die Grundlagenausdauer ist ein wichtiger Grundstein für die Saison am Wasser. So wie alle Jahre schwitzen wir dreimal in der Halle, ebenso oft in der Kraftkammer im Bootshaus und so mancher Unentwegte fuhr auch noch auf ein Langlauftrainingslager.

 

Jänner

Die Ramsau war hier der Tummelplatz von unseren Olympiakandidaten Roman Stütz und Wolfgang Wimmer mit Betreuer Werner Proyer. Bertl Madlmayr skatete die WM-Strecken nach dem Motto "Wer rastet, der rostet."

 

Februar

Roman Stütz und Wolfgang "Jack" Wimmer konnten sich heuer mit Betreuer Werner Proyer in Südafrika vorbereiten. Die angenehmen Temperaturen und das sportgerechte Umfeld ist ein absolutes Muss - will man in die Weltspitze vordringen.

 

März

Roman Stütz und "Jack" Wimmer blicken mit einem Trainingslager im spanischen Sevilla optimistisch den kommenden Herausforderungen entgegen. Die Saison beginnt für sie mit dem ersten Weltcup in Sevilla.

 

April

In Sevilla beginnt die Weltcupsaison für unsere Olympiakandidaten Roman Stütz und Wolfgang "Jack" Wimmer. Mit den Plätzen 6 und 8 über 1000 m bzw. 500 m erreichen sie das seit langem beste Ergebnis eines österreichischen Bootes bei einem Weltcup. Aber auch für Daniel Janisch, Andreas Kroiß und Jürgen Pichler geht es um die Wurst.

Bei der Qualifikationsregatta auf der heimischen Retattastrecke wird nichts verschenkt. Roman und Jack brillieren, Daniel und Andi können sich in Szene setzen, werden aber durch verbandsinterne Koordinationsschwierigkeiten ihrer weit höheren Möglichkeiten beraubt. Junior "Billi" Pichler kann sich gegen die Konkurrenten durchsetzen und ist somit erster Anwärter auf einen Platz für die Junioren-WM in Zagreb (Kroatien) vom 25. bis 26. Juli.

 

Mai

Der Wonnemonat Mai bringt nachdem sich das neue Führungsteam der Sektion bestens eingearbeitet hat und sich enorme Fortschritte in Organisation, Engagement und den finanziellen Möglichkeiten gegeben haben gleich vier Regatten.

Zum ersten steht Weltcup Nummer zwei im belgischen Mechelen an. Roman und Jack kommen über 200, 500 und 1000 m nicht über das Semifinale hinaus. Betreuer Werner Proyer und auch die Sportler sehen, dass die Luft in der Weltklasse sehr dünn ist. Das zweite Antreten, diesmal der gesamten Ottensheimer Elite, ist die traditionelle Internationale Regatta in Ottensheim. Nicht weniger als 20 Nationen mit zirka 500 Sportlern kämpfen um die Siege. Jack Wimmer, Roman Stütz, Andi Kroiß, Daniel Janisch, Billi Pichler, Barbara Lackner und Michaela Schlöglmann platzieren sich im Spitzenfeld

 

Juni

Sechs Regatten im Juni! - Wie geht denn das? Es ist damit zu erklären, dass die Mannschaften sich gesplittet haben.

Meisterklasse Nationalteam Roman Stütz und Jack Wimmer, Meisterklasse Marathon-Nationalmannschaft Wolfgang Höchtl, Junioren-Nationalteam Billi Pichler und die gesamte Ottensheimer Mannschaft mit den Meisterklassefahrern Daniel Janisch, Andi Kroiß, den Jugendlichen Gerald Holzer und Gerald Reitinger, der Jugendlichen Barbara Lackner und den Schülerinnen Andrea und Michaela Schlöglmann, Carmen Gerdenitsch, Simone Pichler, Petra Proyer, Steffi Graf und Carina Lackner.

Besonders freut das Führungsteam um Wolfgang Hartl die Tatsache, dass die Jugendbetreuung durch Christian Hörletzeder hervorragend funktioniert.

So manches nette Ereignis kann man berichten, so zum Beispiel die Aufforderung, sich zurückfallen zu lassen (gemeint war alle Boote sollten auf einer Linie fahren), ließ sich besagte Sportlerin im Boot zurückfallen. - Eine Kenterung war das Ergebnis! "Liebes und lustiges", wäre das nicht ein Titel für ein kleines Büchlein rund um den WSV.

Die Ergebnisse der Regatten entnehmen die Interessierten dem Anhang.

 

Juli

Wieder sechs Regatten in diesem Monat. Wichtige Entscheidungen stehen auf dem Programm: Zum ersten die Landesmeisterschaften in Ottensheim. Erfreuliche Nachwuchsbilanz.

Unser Nachwuchs konnte bei den Landesmeisterschaften bereits die ersten Früchte für das regelmäßige Training ernten. Eine besondere Freude für die Betreuer, vor allem für Christian Hörletzeder! Vier Schülertitel geben Anlass zur Freude. Auch Jürgen Lauß und mit ihm sein Schützling Jürgen Pichler bei den Junioren können zufrieden sein: 2 Titel.

Die Meisterklassefahrer Daniel Janisch, Andreas Kroiß, Wolfgang Höchtl und als Verstärkung Jürgen Pichler konnten auch ohne die Aushängeschilder Roman Stütz und Wolfgang Wimmer brillieren: Titel im Renommierboot, dem Kajak-Vierer.

Zum Zweiten dei Europameisterschaften in Zagreb. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Roman Stütz und Wolfgang Wimmer mit Betreuer Werner Proyer könne in Zagreb (Kroatien) ihr gestecktes Ziel, das Erreichen des Finales, nicht erreichen. Roman und "Jack" können über 200, 500 und 1000 m die Ränge 12, 16 und 17 erreichen. Zum Dritten die Junioren-WM in Zagreb.

Jürgen Pichler kann sich mit seinem Zweierpartner David Königshofer im Mittelfeld platzieren.

Zum Vierten die Marathon-WM in Györ. Marathon-Weltmeisterschaften im ungarischen Györ unter schlechtem Stern.

Wolfgang Höchtl, der mit einem 15. und 17. Rang in den Weltcup-Vorbereitungsrennen auf sich aufmerksam gemacht hatte, konnte der Erfolgserwartung nicht gerecht werden und musste sich mit dem für ihn enttäuschenden 33. Rang von 64 Startern zufrieden geben.

Zum Fünften die Staatsmeisterschaften. Heimvorteil zu fast 100 % genützt! Von den beschickten Rennen konnten die Ottensheimer Athleten von den Schülern B bis zu den Meisterklassefahrern bis auf zwei Titel (Junioren Kajak-Einer 500 m und Meisterklasse Kajak-Einer 200 m) alle Titel erringen. Ein sensationelles Ergebnis, das nicht nur die Sportler Schlöglmann, Lackner Carina, Schlöglmann Michaela, Pichler Simone, Gerdenitsch Carmen, Petra Proyer, Barbara Lackner, Jürgen Lauß, Daniel Janisch, Andreas Kroiß, Wolfgang Höchtl, Wolfgang Wimmer und Roman Stütz in den Mittelpunkt stellt, sondern auch die Betreuer.

Und zu guter letzt die Jugendregatta, die nach dem OKV-Jugendkurs in Ottensheim stattfand. Dabei wurde ein Projekt präsentiert. Das Damen-Nachwuchsprojekt. Eigentlich von Wolfgang Hartl angeregt, griff Julia Votter vom österreichischen Kanuverband diese Idee auf. So konnte ein Projekt mit Hand und Fuß aus der Taufe gehoben werden.

Ersten Rahmen bildete das Jugendlager in Ottensheim. Das Projekt sieht vor, jugendliche Mädchen in zwei bzw. vier Jahren an die internationale Spitze heranzuführen. Geplant sind Trainingszusammenkünfte (auch im Winter) und gemeinsame Warmwassertrainingslager unter Leitung qualifizierter Trainer.

 

August

Letzter Test vor der WM in Mailand ist für Roman Stütz und Jack Wimmer die Militär-Weltmeisterschaft in Zagreb.

Endlich ein Erfolgserlebnis für unsere Olympiakandidaten Roman Stütz und Wolfgang Wimmer. Bei den Militär-Weltmeisterschaften konnten sie über 500 m den 3. und über 1000 m den 2. Rang erkämpfen. Nicht zu bald, denn die beiden wollen sich bei der Weltmeisterschaft in Mailand für Olympia 2000 Sydney (Australien) qualifizieren.

Bei der Weltmeisterschaft in Mailand müssen Roman Stütz und Wolfgang Wimmer eine schmerzliche Niederlage einstecken. Mit der Hoffnung auf einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele 2000 in Sydney gingen beide an den Start. Jeder wusste, dass es schwer werden würde. Und es wurde leider nicht der Österreichertag. Mit einer passablen, für die Qualifikation aber um eine Sekunde zu langsamen Zeit für das A-Finale, mussten Roman und Jack die sportliche Übermacht anerkennen. Mit Platz 20 über 1000 m und fehlenden 3 Zehntel auf das B-Finale wurde die Qualifikation nicht geschafft. Beide werden aber weiterhin für Olympia trainieren, um die Chance auf eine Wild-Card zu wahren. Da können auch die Staatsmeistertitel im Marathon durch Wolfgang Höchtl und Albert Madlmayr in Braunau nicht darüber hinwegtäuschen, dass beide Ausnahmeathleten das Ziel ihres Sportlebens nicht erreicht haben.

 

September

Die letzten Regatten stehen ins Haus. International stehen noch zwei Bewerbe aus. Die Marathon-WM im Kajak-Zweier. Wolfgang Höchtl und Markus Stollnberger von Schnecke Linz gehen in Gorzow an den Start. Magenkrämpfe zwingen den Zweier in die Knie.

Der traditionelle internationale Abschluss ist auch heuer wieder die Alpentrophäe. Diese Veranstaltung fand bereits zum 28. Mal statt. Bayern, Baden Würthemberg, Schweiz und Österreich kämpfen um einen großen Bergkristall. Die österreichische Mannschaft mit Daniel Janisch, Andreas Kroiß konnte den Ehrenplatz hinter der Schweiz erkämpfen. Die mitgereisten besten Jugendlichen Barbara Lackner, Michaela Schlöglmann und Simone Pichler konnten im internationalen Feld ganz vorne mitmischen. Der Stress ist vorbei und die Geselligkeit rückt wieder mehr in den Vordergrund. Konnten wir auch in den Sommermonaten so manches Bierchen auf unsere Sportler und Geburtstagskinder trinken so gingen die Gesundheitssportler jetzt des öfteren auf Tour. Die Traun wurde von mehreren Mitglieder erkundet. Bertl Madlmayr hat dabei, als er den "Wilden Lauffen" unbedingt befahren musste, ein Kanu beinahe zerstört usw.

Wien: PSV-Regatta rund ums Gänsehäufel. Diese Regatta hat Tradition und Stil. In der Heimat der Schoitls und Kneißers, ein Ambiente das seinesgleichen sucht. Das PSV-Gelände bietet dem Sportler alles was das Herz begehrt. Darum, oder vor allem deswegen, auch die große Motivation und das Engagement der Ottensheimer Kanuten. Es wurde gefahren und gesiegt. Wobei der dritte Rang im 10er-Canadier der WSV-Jugend besonders herausgestrichen gehört.

Der letzte Titel des Jahres wurde eine Beute für die Renngemeinschaft Wolfgang Höchtl/Markus Stollnberger (Schnecke Linz). Am Attersee wurde der Titel im Kajak-Zweier über die Marathondistanz erworben.

 

Oktober

Vereinsmeisterschaft am heimischen Altarm. Wie jedes Jahr auch heuer wieder ohne Beteiligung der Sektion Rudern, wurde sie durchgeführt. Diesmal als Duathlon. Laufen und Kanufahren. Die Laufstrecke vom Regattagebäude zur Rodlbrücke und zurück - die nicht minder selektive Kanustrecke (zweimal rund um das schwimmende Bootshaus) - konnten Obmann Wolfgang Hartl und Daniel Janisch am schnellsten bewältigen.

 

Planung 2000

Wimmer Wolfgang

Meisterklasse

K1, K2, K4

Stütz Roman

Meisterklasse

K1, K2, K4

Madlmayr Albert

Meisterklasse

C1, C2

Schmäl Thomas

Meisterklasse

C1, C2

Kroiß Andreas

Meisterklasse

K1, K2, K4

Janisch Daniel

Meisterklasse

K1, K2, K4

Lauß Jürgen

Meisterklasse

K1, K2, K4

Pichler Jürgen

Meisterklasse

K1, K2, K4

Höchtl Wolfgang

Meisterklasse

K1, K2, K4

 

 

 

Sandgruber Christoph

Jugend

K1

Schlöglmann Michaela

Jugend

K1, K2

Lackner Barbara

Jugend

K1, K2

Hödelsberger Daniel

Jugend

K1, K2

Reitinger Gerald

Jugend

K1, K2

 

 

 

Lackner Carina

Schüler

K1, K2, K4

Schlöglmann Andrea

Schüler

K1, K2, K4

Proyer Petra

Schüler

K1, K2, K4

Gerdenitsch Carmen

Schüler

K1, K2, K4

Graf Steffi

Schüler

K4

Leitner Bianca

Schüler

K4

Hackl Jürgen

Schüler

K1

Schaberl Fabian

Schüler

K1

Madlmayr Julian

Schüler B

Kinderboot, K1

Luczyinski Maja

Schüler B

Kinderboot, K1

Luczyinski Sebastian

Schüler B

Kinderboot, K1

 

Kilometerleistung 1999

1

Wimmer Wolfgang (Vereinsmeister)

4505

34

Reiter Christian

120

2

Höchtl Wolfgang

4163

35

Ofner Walter

90

3

Stütz Roman

4121

 

Füreder Martin

90

4

Janisch Daniel

2301

37

Madlmayr Julian

88

5

Pichler Jürgen

2283

38

Lackner Hans

71

6

Kroiß Andreas

2065

39

Holzer Gerald

65

7

Lauß Jürgen

1719

 

Proyer Dagmar

65

8

Lackner Barbara

1652

41

Madlmayr Elke

60

9

Hartl Wolfgang

1543

 

Madlmayr Albert sen.

60

10

Schlöglmann Michaela

1506

43

Reitinger Verena

58

11

Lackner Carina

807

44

Kneidinger Roman

55

12

Hörletzeder Christian

798

 

Bartl Gero

55

13

Proyer Petra

765

46

Füreder Josef

50

14

Hödlsberger Daniel

752

 

Füreder Hildegard

50

15

Pichler Simone

744

 

Schöppl Johannes

50

16

Schmäl Thomas

742

49

Pichler Margarete

49

17

Madlmayr Albert

669

50

Haberl Martina

45

18

Schlöglmann Andrea

653

51

Angermayr Peter

43

19

Pollak Peter

493

52

Leitner Bianca

41

20

Proyer Werner

480

53

Salzer Sascha

40

21

Gerdenitsch Carmen

358

 

Peherstorfer Michael

40

22

Schlöglmann Dieter

340

 

Haudum Peter

40

23

Hofer Silke

297

 

Hackl Jürgen

40

24

Jamnig Anna

284

57

Gratt Christian

37

25

Riedl Martin

262

58

Schlöglmann Gerda

32

26

Reitinger Gerald

237

59

Luczinsky Maja

20

27

Graf Stefanie

187

 

Luczinsky Sebastian

20

28

Sandgruber Christoph

180

61

Kolb Michael

19

29

Zechmeister Alfred

174

62

Pichler Helmut

18

30

Schaberl Fabian

169

 

Schnedt Alex

18

31

Janisch Markus

139

64

Schöppl Peter

16

32

Grem Daniela

129

65

Holzer Ernst

15

33

Wurz Walter

122

 

 

 

Gäste und Vereinsmitglieder unter 10 km - insgesamt 1772 km

Gesamtkilometer

38.947 km

 

Liebe Freunde!

Das Sektionsjahr 2000 war ein spannendes, aber auch national erfolgreiches Sportjahr. National gute Erfolge, international mittelmäßige Erfolge zeigten den Gefühlswechsel zwischen Freude, aber auch Frust.

Das Sektionsteam war sehr engagiert und motiviert in diese Saison gegangen, galt es doch die nationalen Erfolge aus den letzten beiden Jahren zu wiederholen. Die gesteckten Ziele konnten mit wenigen Ausnahmen erreicht werden. National war die Sparte Kajak sowohl bei den Meisterklassepaddlern, as auch beim österreichischen Jugendcup die Nummer eins in Österreich.

Die Jugend brachte beachtliche Leistungen und es ist zu hoffen, dass sich auch in Zukunft Betreuer finden, die die Jugendlichen bei Training und Wettkampf begleiten.

Durch die sehr gute Organisation von drei Sportveranstaltungen und der Fotoausstellung "Ottensheim lebt am Wasser" ist es gelungen, einen beachtlichen Ruf auf nationaler und internationaler Ebene zu erreichen.

Ein großer Dank gebührt an dieser Stelle allen Mitarbeitern der Sektion, den Sponsoren, der Marktgemeinde Ottensheim, dem Fotoklub Ottensheim, dem Land OÖ., unserem Dachverband ASVÖ und den Institutionen, die für die Sicherheit bei unseren Veranstaltungen sorgen (der Freiwilligen Feuerwehr Höflein und den beiden Rettungen - dem Roten Kreuz Walding und dem Samariterbund Feldkirchen). Die guten Zusammenarbeit zwischen Paddlern und Ruderern soll weiter intensiviert werden, so dass der WSV Ottensheim auch weiterhin ein gewichtiges Wort im nationalen und internationalen Wassersportgeschehen mitreden kann.

Der Kanusport wird sicherlich durch die neue Bundestrainerin und dem Sportkoordinator neuen Aufwind zu bekommen und es ist zu hoffen, dass die Sportlerinnen und Sportler des WSF Ottensheim die Gelegenheit beim Schopf packen und von den Neuerungen profitieren.

Leider war es auf kommunikativer Ebene innerhalb der Sektion nicht immer so, wie ich es mir für den Kanusport und für die Gemeinschaft gewünscht hätte. Es ist daher zu hoffen, dass das neue Sektionsteam diese Problematik in den Griff bekommt.

Ein herzliches Dankeschön an unseren scheidenden Gesamtobmann Ing. Egon Anselm, der trotz großer beruflichen und familiärer Aufgaben den WSV Ottensheim nicht im Stich ließ.

Alles Gute dem neuen Präsidenten Wolfgang Schuster und dem neuen Team.

Eine sportlich erfolgreiche und zufriedene Saison 2001 wünscht

Hartl Wolfgang

 

Der Neue!

Der Neue! Albert Madlmayr. Ich könnte auch schreiben, der, der schon immer da war. In meiner Person bin ich den meisten engagierten Vereinsmitgliedern bekannt.

War es der Sportler, der lange Jahre mehr oder weniger erfolgreich Ottensheims Fahnen national und international in die Höhe hielt, war es später der Funktionär in der zweiten Ebene - eines ist gewiss: Der Wassersport hat mein Leben geprägt, mein "Herzblut" hängt daran. Darum ist es eine besondere Freude, dass Wolfgang Hartl, der die Geschicke der Sektion die letzten zwei Jahre erfolgreich leitete, mir dieses Amt anvertraute.

Dass die Funktion eines Sektionsleiters den Einsatz eines einzelnen übersteigt, ist kein Geheimnis. Ich bin sehr froh, dass sich um mich ein engagiertes Team gebildet hat, dass den gestiegenen Anforderungen der Zeit gelassen entgegenblicken kann.

Mit gemeinsamen Einsatz und dem richtigen "Zug" wird die Sektion versuchen, den Nachwuchs, die Kadersportler und vor allem die Genuss- und Hobbypaddler so zu führen, dass es für jedes Mitglied eine Freude sein wird zum Bootshaus zu kommen.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern, Freunden und Wassersportfreunden ein herzliches "Patsch nass"

 

Albert Madlmayr

 

November, Dezember

Wie jedermann bekannt, beginnt die neue Wassersportsaison immer mit der Basisarbeit im Herbst. Technikkilometer werden heruntergespult. Beim einen freiwillig, beim anderen - weil es eben sein muss.

Die Ziele sollte sich jeder Sportler selbst stecken. Die Saison versucht das Umfeld zu schaffen, dass hohe sportliche Ziele erreicht werden können.

Ziel unserer Meisterklassefahrer Wolfgang Wimmer, Roman Stütz, Daniel Janisch und Andreas Kroiß war es, die Qualifikation zu den Europameisterschaften im polnischen Posen zu schaffen. Ein weiteres Ziel, auch national die Vorherrschaft zu festigen, schien unter den bestehenden Voraussetzungen erreichbar.

Die Olympia-Teilnahme von Wolfgang Wimmer und Roman Stütz stand nicht mehr zur Debatte. Doch war es bewundernswert, wie die beiden doch noch Engagement an den Tag legten, um der "Sache" Kanusport zu dienen.

Unsere Nachwuchssportler hatten wie jedes Jahr das Vergnügen in der Halle zu schwitzen. Es sollte in sportlicher Hinsicht kein Nachteil sein.

 

Jänner, Februar

Sobald Schnee vorhanden, weiß man auch schon, wo die Kanuten zu finden sind - nicht am Wasser sondern auf der Loipe. Wie jees Jahr werden hier viele Basiskilometer heruntergespult. So mancher Spezialist könnte neidig werden.

 

März

Wer auf sich hält, fährt auf ein Warmwassertrainingslager. So auch unsere Sportler. Das ist nun nicht so einfach dahingesagt, denn bei der Leistungsdichte, die auch in Österreich herrscht, ist es von entscheidender Wichtigkeit, bestens und mit genügend Basis in die Wettkampfsaison zu gehen. Unter Sportkoordinator Sascha Salzer konnte in Italien optimal trainiert werden. Als besonderer Pluspunkt neben dem Training wurde die tolle kameradschaftliche Atmosphäre empfunden.

 

April

Die Qualifikationsregatta Anfang April für die Internationale wirft ihre Schatten voraus. Geht es dabei um Zweierlei: Erstens Bootszusammensetzung, zweitens welches Boot hat die meisten Chancen, um eine gute Platzierung in Polen zu erreichen.

Die Regatta verläuft für die Ottensheimer Leistungsklasse sehr zufriedenstellend.

Im Einer über 500 m siegt Wolfgang Wimmer und über 200 m Daniel Janisch. Auch Roman Stütz und Andreas Kroiß können sich für den Kajak-Vierer, der bei der Internationalen in Ottensheim gefahren wird, qualifizieren.

Beim Nachwuchs zeichnet sich leider ein betrüblicher Abgang ab. Barbara Lackner wechselt vom Leistungssport zu den Genießern. Doch auf der anderen Seite, den Burschen, zeichnet sich mit Daniel Hödelsberger und Gerald Reitinger ein ausbaufähiges Boot ab.

 

Mai

Die von allen mit Spannung erwartete Internationale Regatta am 13. und 14. Mai 2000 lockt wieder 20 Nationen an den Start. Besonders die Sportler aus Australien mit den Weltmeistern im Kajak-Zweier bei den Herren, Andrew Trimm/Daniel Collins, und bei den Damen Katrin Borchert/Anna Wood begeisterten die Zuschauer. Aber auch die Österreicher bzw. die Ottensheimer, die einen Großteil der Nationalmannschaft bildeten, ließen sich nicht lumpen. Im Kajak-Vierer über 500 m wurde in der Besetzung Janisch/Wimmer/Kroiß/Heriszt der 2. Rang erkämpft, ebenso über 1000 m in der Besetzung Stütz/Kroiß/Stollnberger/Heriszt. Im Einer erreichte Wolfgang Wimmer das Finale und wurde mit der blechernen belohnt.

Eine weitere Hürde mussten unsere Sportler als Qualifikation nehmen. Den Weltcup im ungarischen Szeged. Bei der traditionell gut besetzten Regatta konnten unsere Sportler mit zwei 10. Plätzen endlich die Fahrkarte zur Europameisterschaft in Polen, Posen, lösen.

 

Juni

Gleich fünf Regatten im Juni! Wie geht den das!? Ganz einfach, Senioren und Junioren bestreiten Regatten an verschiedenen Orten.

Der Attersee, traditionell am ersten Juni-Wochenende, versammelt alle Speedfreaks. 200 m die 150 m sind, begeistern die Sprinter. Bei gelöster Atmosphäre präsentierte sich eine große Ottensheimer Mannschaft, noch dazu sehr erfolgreich.

Bei der Linzer Stadtmeisterschaft konnte sich erstmals der Nachwuchs erfolgreich präsentieren. Hier wurde sichtbar, dass die Basisarbeit über den Winter von Christian Hörletzeder Früchte trug.

Die nächste Station war für die Junioren die Regatta in Bochum. Hier wurde vor allem für das aufstrebende Talent Michaela Schlöglmann und ihre Mitstreiterinnen, gezeigt, wo der Bartl den Most holt. Der fünfte Turn fiel leider einer Fehlinformation zum Opfer. Sehr schade, denn die Sportler freuten sich schon immens auf die Reise nach Auronza in Italien. Die Sektionsleitung hofft, dass das in Zukunft nicht mehr passieren wird.

 

Juli

Die oö. Landesmeisterschaften hatten besonderen Stellenwert, da der Termin, eine Woche vor der EM in Posen, eine echte Standortbestimmung unserer Sportler bringen musste. Dem war auch so: Unsere Meisterklasse-Team mit Wolfgang Wimmer, Daniel Janisch, Roman Stütz, Wolfgang Höchtl und Jürgen Pichler konnte sich im Einer und Zweier über 500 m, im Einer und Vierer über 1000 m durchsetzen. Drei Landesmeister mehr als im Vorjahr. Es wurde gut gearbeitet.

Unser Nachwuchs setzt den positiven Trend fort. Bei den Schülerinnen B waren dies Andrea Schlöglmann, bei den Schülerinnen A Simone Pichler und Petra Proyer. In der Jugendklasse kämpfte Michaela Schlöglmann um ihren ersten Sieg. Das heurige Ziel unserer Sportler, die Europameisterschaften im polnischen Posen, sollte jetzigen, dass der Weg zur internationalen Spitze ein steiniger ist. Wolfgang Wimmer, Roman Stütz, Daniel Janisch und Andreas Kroiß kamen bei ihren Einsätzen nicht über das hintere Drittel hinaus. Resümee: Die Sportler müssen konsequenter, härter, mehr, gezielter - alles in allem mit mehr Engagement - trainieren. Positiv kann vermerkt werden, dass trotz großer Schwierigkeiten im Vorfeld Sportkoordinator Sacher Salzer das Helft gut in der Hand hielt.

Die Staatsmeisterschaften auf heimischen Wasser, zeigten einmal mehr, dass der Wassersportverein Ottensheim das Top-Team in Österreich ist. Sieben von 11 zu erreichenden Titel. Das bedarf fast keiner Worte. Die Namen sollte man aber nicht vergessen. Wolfgang Wimmer, Daniel Janisch, Andreas Kroiß und Wolfgang Höchtl.

Die Schülerinnnen B Carina Lackner und Andrea Schlöglmann kämpften miteinander, den Gegnerinnen ließen sie aber keine Chance. Die weibliche Jugend wird immer mehr von Michaela Schlöglmann beherrscht und in der männlichen Jugend treten Daniel Hödelsberger und Gerald Reitinger immer mehr in den Vordergrund. Mit etwas mehr Einsatz im Winter und Frühjahr könnten die beiden Spitzenfahrer werden.

 

August

Der Regattastress ist vorbei, das Gesellige beginnt zu dominieren. So werden einige kleinere Wanderfahrten organisiert und durchgeführt. Besonderen Anklang bei den Kleinsten, das sind die acht- bis zwölfjährigen, findet natürlich die Abenteuerfahrt von der Staumauer Aschach mit Überheber in Brandstatt und Weiterfahrt im Fluter bis Ottensheim, Seegrasschlacht, Picknick am "wilden" Ufer. Dies alles macht Freude und Spass am Wassersport.

Über einen besonderen Besuchkönnen wir uns freuen. Das Aushängeschild des österreichischen Wintersports, Hermann Maier, besuchte. Es war wohl der Zufall, dass unsere Mädchen im Vierer trainierten und Hermann Maier mit Rad und Freundin die Seele baumeln ließ. Mit "kann ich das einmal probieren" ließ er jung und alt sprachlos werden. Er hat probiert, ist hineingefallen, hat gelacht und Autogramme gegeben. Es war ein absolut positives Ereignis, mit diesem spontanen und sympathischen Sportler einige Sätze zu sprechen.

 

September

Einen rennsportlich-gesellschaftlichen Abschluss gaben sich unsere Sportler bei der Regatta im bayerischen Hof. Es wurde zwar in der Staffel gesiegt, doch das Gesellschaftliche stand im Vordergrund.

Für die Sektion stand aber noch ein gehöriger Brocken vor der Tür. Erstmals wurde die Marathon-Staatsmeisterschaft im Einer organisiert. Die Vorgaben wurden vom Team um Wolfgang Hartl gewohnt hoch gesteckt. Das Starterfeld sollte zumindest verdoppelt werden, und auch das Rahmenprogramm einer Meisterschaft gerecht sein.

Beides konnte erreicht werden. 80 Starter in allen Klassen. Das Fernsehen vor Ort. Ein Grillfest als Abschluss. Verlosung eines Skoda für ein Wochenende mit Hotelgutschein. Super. Diesen Preis, der vom Autohaus Skoda in Ottensheim gesponsert wurde, konnte von Frau Christa Himmelsböck, SPARDA Bank Linz gewonnen werden. Den Preis übereichte Herr Gerhard Kirchberger vom Autohaus in Ottensheim. Herzlichen Glückwunsch und viel Glück. Leider konnte Wolfgang Höchtl Markus Stollnberger nicht biegen. Wir hätten dann auf allen Ebenen gesiegt, denn auch bei der Siegerehrung des Jugendcupss konnten Simone Pichler, Michaela Schlöglmann, Gerald Reitinger und Daniel Hödelsberger Preise entgegennehmen. Für die Sektion bedeutete dies, dass die Jugendcup-Gesamtwertung, die mit 15.000,-- Schilling dotiert ist, nach Ottensheim ging. Ein besonderer Dank an die Sportler und vor allem die Betreuer.

Der Rennabschluss fand diesmal beim ATSV Lenzing statt. Bei der Kajak-Zweier-Marathon-Staatsmeisterschaft gab kein Ottensheimer Boot auf. Bei der Elite siegte Wolfgang Höchtl, Markus Stollnberger, bei den Damen wurden Michaela Schlöglmann, Theresa Jamnig Zweite, die männliche Jugend wurde von Gerald Reitinger, Daniel Hödelsberger gewonnen und die weiblichen Schülerinnen Carina Lackner, Carmen Gerdenitsch siegten ebenfalls. Ein schöner Abschluss für eine sehr erfolgreiche Saison.

 

Oktober

Vereinsmeisterschaft am heimischen Altarm. Wie jedes Jahr als Duathlon - Laufen und Kanufahren - und wie fast jedes Jahr fast ohne Beteiligung der Sektion Rudern. Die Laufstrecke vom Regattagebäude zur Rodlbrücke und über den Damm wieder zurück, das Kanurennen, zwei Runden um das schwimmende Bootshaus, konnten Carina Lackner und Albert Madlmayr am schnellsten bewältigen. Eine lustige Veranstaltung, die sicher mehr Interesse wecken sollte.

 

Dank

Der besondre Dank der Sektion richtet sich an alle die gedanklich, materiell und auch manuell dem WSV Ottensheim, Sektion Kajak, geholfen haben, eine erfolgreiche Saison zu bestreiten. Im Besonderen sind das alle Sponsoren, die öffentlichen Institutionen Feuerwehr Höflein und Ottensheim, die Rettungen Rotes Kreuz Walding und der Samariterbund Feldkirchen, dem Dachverband ASVÖ sowie der Marktgemeinde Ottensheim und der Schifffahrtspolizei.

 

Planung 2000

Wimmer Wolfgang

Meisterklasse

K1, K2, K4

Stütz Roman

Meisterklasse

K1, K2, K4

Madlmayr Albert

Meisterklasse

C1, C2

Schmäl Thomas

Meisterklasse

C1, C2

Kroiß Andreas

Meisterklasse

K1, K2, K4

Janisch Daniel

Meisterklasse

K1, K2, K4

Lauß Jürgen

Meisterklasse

K1, K2, K4

Pichler Jürgen

Meisterklasse

K1, K2, K4

Höchtl Wolfgang

Meisterklasse

K1, K2, K4

 

Kilometerleistung 2000

1

Höchtl Wolfgang (Vereinsmeister)

4280

34

Steidl Monika

92

2

Janisch Daniel

3194

35

Zajicek Thomas

82

3

Wimmer Wolfgang

2994

36

Hofer Silke

78

4

Kroiß Andreas

2476

37

Mühlböck Rudolf

74

5

Hödelsberger Daniel (Jugendmeister)

2283

38

Richtsfeld Felix

67

6

Stütz Roman

2096

39

Lackner Johann

58

7

Schlöglmann Michaela (Jugendmeisterin

1948

 

Proyer Dagmar

58

8

Reitinger Gerald

1803

41

Nigl Moritz

57

9

Pichler Jürgen

1682

42

Pichler Gerhard

54

10

Jamnig Theresa

1486

43

Reiter Christian

52

11

Hartl Wolfgang

1402

44

Hackl Jürgen

47

12

Madlmayr Albert

1102

45

Mühlböck Alexander

45

13

Pichler Simone (Schülermeisterin)

969

46

Huber Dominik

42

14

Lackner Carina

898

 

Trummer Erwin

42

15

Schmäl Thomas

812

48

Schöppl Johannes

35

16

Sandgruber Christoph

720

49

Mitterböck Jonas

34

17

Pollak Peter

716

 

Mitterböck Yuko-Nico

34

18

Hörletzeder Christian

648

51

Wieland Magdalena

32

19

Gerdenitsch Carmen

563

 

Janisch Markus

32

20

Proyer Werner

416

53

Weissenböck Daniel

31

21

Proyer Petra

374

54

Jamnig Anna

30

22

Ofner Walter

346

55

Karl Gerhard

28

23

Schlöglmann Andrea

289

56

Schmalzer Harald

23

24

Angermayr Peter

256

57

Karner Stefanie

21

25

Lackner Barbara

243

58

Wundsam Helwig

18

26

Schlöglmann Dietmar

191

 

Schütz Petra

18

27

Füreder Martin

156

60

Weissenböck Johannes

16

28

Schaberl Fabian

145

61

Pichler Margarete

14

29

Riedl Martin

125

62

Starmayr Manfred

12

30

Grem Daniela

122

 

Gattringer Andrea

10

31

Erlinger Robert

117

64

Bartl Gero

5

32

Madlmayr Julian

99

 

Zechmeister Alfred

5

33

Schlöglmann Gerda

97

 

Pichler Helmut

5

Gäste  - insgesamt 2395 km

Gesamtkilometer

38.649 km