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Einleitung
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Drei gestandene Ottensheimer waren es, die sich seit jeher dem Wassersport verschrieben haben: die beiden Paddler Egon Anselm sen. und Ernst Steiner, sowie der Ruderer Ing. Rudolf Mair. Sie unternahmen Anfang der 70iger Jahre auf der damals noch ungebändigten Donau Ausfahrten in ihren Falt- und Klinkerbooten und erlebten die Urgewalt und den Zauber unseres Stromes hautnah. Der Bau des Donaukraftwerkes Ottensheim – Wilhering in den Jahren 1969 – 1974 veränderte die Flusslandschaft stark und ließ den Altarm entstehen, der den Wassersportbetrieb beträchtlich veränderte.
Die 3 Wassersportbegeisterten erkannten die neuen Möglichkeiten und zögerten nicht lange.
Sie beriefen am 7.Dezember 1971 die Gründungsversammlung des Wassersportvereines Ottensheim ein,
in der Egon Anselm zum Obmann gewählt wurde.
Von Anfang an sollten die beiden Disziplinen Rudern und Paddeln gleichberechtigt nebeneinander stehen,
daher wurden Ing. Rudolf Mair und Ernst Steiner mit der Leitung der jeweiligen Sektion betraut.
Und so ging es mit der Sektion Rudern weiter:
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1972
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Die wenigen Vereinsboote waren Geschenke bzw. Billigankäufe von anderen Vereinen. So konnte der WSV z.B. den Vierer „Puchenau" und den Dreier „Inn“ vor dem Verbrennen bei der Sonnwendfeier des LRV Ister retten und sie als ersten „Vereinsbesitz“ in die Bootshütte legen. Gleich im ersten Vereinsjahr wird fleißig am Strom gerudert und Ziele wie Brandstatt, Aschach, Schlögen und sogar Niederranna werden erreicht.
Die erste Anerkennung für den Wassersportverein erfolgt durch den Landesverband, in dem er diesem eben erst gegründeten Verein die Organisation der OÖ. Landesmeisterschaften überträgt. Diese finden auf der rechten Stromseite bei Wilhering im Unterwasser des Kraftwerkes statt. Die Bewährungsprobe als Veranstalter einer Regatta ist bestanden und die ersten RennrudererInnen, die für den WSV auf dem Stockerl stehen, sind Lotte Schachner (damals noch Anselm), Wolfgang Wagner, Gert Kerschner und Dr. Rudolf Schachner.
Brandstatt wurde von 25 Ruderern insgesamt 122 mal erreicht. Gesamtkilometerleistung: 10 176,5 km
Die Umleitung der Rodl hatte für den Wassersportverein auch den Verlust der ersten Bootshütte zur Folge. Kurze Zeit wurden die Boote in Wilhering im sogenannten Peilhumer-Stadl untergebracht. Doch dann konnte mit dem damaligen Schlossherrn Mr. Wightman ein Vertrag geschlossen werden, der den Bau der ersten Bootshütte am Fuße des Friedhofberges ermöglichte.
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1973
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Der Verein blickt stolz auf seine 100 Mitglieder. Die Donau wird von den WanderruderInnen weiter erkundet. Dieses Mal geht es stromaufwärts bis nach Krämpelstein (KM 2215). Brandstatt wird von 17 RuderInnen 126 mal und Aschach von 12 RuderInnen insgesamt 51 mal erreicht. Außerdem beteiligt sich der WSV erstmals am Ruderleistungstag des ÖRV und erreicht mit insgesamt 250 Mannschaftskilometern den 22. Platz von 28 Vereinen.
Gesamtkilometerleistung: 7 473 km
Ein junger Schüler kann in diesem Jahr den ersten Erfolg für den Wassersportverein bei der Jugendregatta am Traunsee errudern: Rudi Mair gewinnt den Schüler Einer.
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1974
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Die OÖ. Landesmeisterschaften werden zum 2. Mal en suite vom Wassersportverein organisiert, dieses Mal schon auf der neuen Regattastrecke im Donaualtarm. Die Ziele der WanderruderInnen: Passau, Regensburg und Krems. Die Strecke nach Passau wird in einer Fahrzeit von 14 Stunden von Gerhard Hemmelmair und Wolfgang Wagner gerudert.
Gesamtkilometerleistung: 11 195,5 km
Von der ersten Ruderhochzeit
in der Vereinsgeschichte wird berichtet:
Charlotte Anselm rudert am Nationalfeiertag mit Dr. Rudolf Schachner
in den Hafen der Ehe.
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1975
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Die 1. Ottensheimer Jugendregatta findet mit 24 Vereinen aus Österreich und der damaligen Bundesrepublik Deutschland statt und behauptet seitdem einen fixen Platz im jährlichen Regattakalender als „Pfingstregatta“. Den 1. Mannschaftssieg für den Wassersportverein im C-Vierer errudern in Wien die Schüler Rudi Mair, Meinhard Reisinger, Christian Leitner, Horst Anselm und Steuermann Andi Pöchtrager. Die Rennmannschaft wird von Kurt Kaczirek betreut.
Bei der 1. Bootstaufe des Wassersportverein wird ein C-Vierer von Margarethe Eidlhuber auf den Namen „Ottensheim“ getauft. Dieses Boot bewährt sich heute noch beim Kinderruderlager oder auch beim „Firmenrudern“.
Gerhard Hemmelmair, Wolfgang Wagner und Gert Kerschner rudern in nur 1 Tag nach Krems!
Gesamtkilometerleistung: 15 043 km
Dr. Wolfgang Sittenberger löst Egon Anselm sen. als Vereinsobmann ab,
der kurz darauf Präsident des OÖ. Kajakverbandes und auch
Vizepräsident des Österreichischen Kajakverbandes wird.
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1976
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Im Herbst 1976 kommt es zum großen „Zuwachs“ in der Sektion Rudern.Das junge Paar Renate und Wolfgang Sigl wird Mitglied und bringt Schwung in die Sektion.
Renate, selbst noch aktive Leistungssportlerin und gerade zurückgekehrt von den Olympischen Spielen in Montreal holt die halbe Volksschulklasse auf das Wasser
und versucht, eine junge SchülerInnenmannschaft aufzubauen. Nichts scheint unmöglich für die dynamische Renate, denn sie verbringt nicht nur Stunden
beim eigenen Training und der Betreuung der kleinen AnfängerInnen, sondern erreicht durch großes persönliches Engagement
die „Geldtaschen“ der OttensheimerInnen und somit genug Budget für den Ankauf von 2 Plastikeinern – Asterix und Obelix.
Somit konnten von den SchulruderInnen die ersten Ruderversuche im Einer mit Schwimmflügerl an den Armen durchgeführt werden.
Nebenbei bemerkt war sie damals auch schon Mutter von Klein-Luggi, aus dem - wie wir alle wissen – ein mehrfacher Ruderweltmeister geworden ist.
Zuwachs gibt es auch bei den Wanderruderbooten. Der Dreier „Oberösterreich“ wird von LH Stv. Possart getauft und gerudert wird stromaufwärts bis nach Vilshofen.
Gesamtkilometerleistung: 22 465 km
Weiter voran schreiten die Verbesserungen an der Regattastrecke. Der Verein erkennt, dass die Entwicklung dieser Strecke die finanziellen Möglichkeiten weit übersteigt. Somit wird eine Dachorganisation zum Ausbau der Regattastrecke gegründet, der Regattaverein Ottensheim mit folgenden Mitgliedern: Marktgemeinde Ottensheim, oö. Landesverbände für Kajak und Rudern sowie der Wassersportverein Ottensheim. Schon in diesem Jahr beginnen Baggerungen, ein Zielturm wird am Gelände des heutigen „Rennruderbootshauses“ errichtet und die Strecke verfügt über 6 Bahnen zu 1000m und 4 Bahnen zu 1500m – mit großer Unterstützung seitens der Gemeinde und dem damaligen Bürgermeister, Reg.Rat Steiner.
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1977
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Dieses Jahr steht im Zeichen „30 Jahre Landessportorganisation“ und „30 Jahre ASVÖ“. Auch der Turn- und Sportverein Ottensheim feiert ein Jubiläum: 70 Jahre Bestand – zu diesen Feierlichkeiten trägt der WSV mit einer gelungenen Lampionfahrt auf der Donau bei.
Die Sektion Rudern verbreitert sich in diesem Jahr nicht nur bei den „Kleinsten“, sondern auch beim Wanderrudern. Erstmals wird die Donau bis Deggendorf gerudert.
Gesamtkilometerleistung: 56 506 km
Nach dem ersten Trainingswinter mit Renate Sigl gibt es die ersten Erfolge bei den Regatten, den Sieg im „Schülercup“ , das 1. Kinderruderlager in der Exlau sowie den 1. Auslandsstart in Landshut.
Rennsportstatistik: 12 Regatten - 41 Siege 3 Staatsmeistertitel durch Renate Sigl in der Frauen Elite Klasse 8 Landesmeistertitel
Der damalige Vereinsobmann Dr. Wolfgang Sittenberger legt in seinen Geleitworten im Jahresbericht 1977 folgenden Kurs vor: „...in guter Kameradschaft volle Kraft voraus zu neuen Erfolgen in glückhafter Fahrt, wohin das Wasser unsere Boote tragen mag!“
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1978
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Wieder gibt es ein Jubiläum zu feiern: „750 Jahre Marktgemeinde Ottensheim“.
Der WSV Ottensheim nimmt am Umzug teil, Gert Kerschner strahlt neben der
WSV - Flagge und wird auf der Zille von der legendären "Moser-Miaz" begleitet.
Zu diesem Anlass finden mehrere Höhepunkte des Sportjahres in Ottensheim statt:
die Österreichischen Meisterschaften im Kajak und Canadier,
die jährliche Pfingstregatta mit einem Junioren-Ländervergleichskampf Bayern, Kärnten, NÖ/Wien und OÖ,
erstmals eine Ottensheimer Spätsommerregatta
sowie zum Abschluss der Saison eine große Feier mit 10 Bootstaufen.
Renate Sigl vertritt Österreichs Fahnen bei den Weltmeisterschaften in Neuseeland und erreicht im Frauen Einer den 10.Platz.
Meinhard Reisinger strebt in der Leichtgewichtsklasse zur Spitze. Er nimmt als Ersatzmann erstmals an einer Leichtgewichtsweltmeisterschaft (LGW – WM) teil.

3 mutige Sportler rudern auf der Donau in 12 Tagen 1007 km nach Belgrad: Gert Kerschner, Gerhard Hemmelmair und Wolfgang Wagner können von dieser abenteuerlichen Wanderfahrt sicher spannende Geschichten erzählen.
31 Wassersportvereinsmitglieder beteiligen sich am Ruderleistungstag und rudern als bester österreichischer Verein 1 350 km.
Gesamtkilometerleistung: 57 757 km
Rennsportstatistik: 15 Regatten – 63 Siege 3 Staatsmeistertitel 7 Landesmeistertitel
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1979
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Erwähnenswert ist in diesem Jahr der Besuch des damaligen Landeshauptmannes Dr. Josef Ratzenböck bei der Spätsommerregatta. Dort kann er sich persönlich von den sportlichen und organisatorischen Leistungen des Wassersportvereins überzeugen.
Wolfgang Wagner und Horst Anselm rudern bei Hochwasser in 2 Tagen nach Wien.
Gesamtkilometerleistung: 49 196 km
Durch den Familienzuwachs im Hause Sigl (Eveline) gibt es bei der SchülerInnenmannschaft einen Trainerwechsel:
Gerhard Lehner übernimmt den Trainingsbetrieb.
Rennsportstatistik: 8 Regatten – 51 Siege 4 Staatsmeistertitel 7 Landesmeistertitel
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1980
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Große internationale Erfolge prägen dieses Jahr. Stolz ist der gesamte Verein auf den ersten Olympioniken: der Kanute Wolfgang Hartl qualifiziert sich für die Olympischen Spiele in Moskau. Meinhard Reisinger wird Studentenweltmeister im 2x und erreicht bei der WM in Hazewinkel den 7.Platz im LGW Einer.
Einen Erfolg ganz anderer Art verbuchen Horst Anselm und Wolfgang Wagner, die mit Ruderkollegen von Ister Linz den Inn bezwingen und rund 800 km stromauf bis Innsbruck und wieder zurück rudern. Was ein Hochwasser führender Inn für das Rudern bedeutet, beschreibt Horst in seinem Bericht (vgl. Jahresbericht WSV 1980) wie folgt: „In nur 5 Stunden z.B. wurde jene Strecke bewältigt, zu der wir stromauf ganze 3 Tage gebraucht haben.....Die Tagesetappen schmolzen auf 20 bis 25 km zusammen.“ Gesamtkilometerleistung: 46 740 km
Rennsportstatistik: 40 Siege 3 Staatsmeistertitel 9 Landesmeistertitel = bester oö. Verein
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1981
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Dieses Jahr steht im Zeichen der Feierlichkeiten „10 Jahre Wassersportverein“. In der Festschrift ist zu lesen, dass die Ehrenmitgliedschaft des Vereines an die Gründungsmitglieder Egon Anselm sen., Ing. Rudolf Mair und Ernst Steiner in einem Festakt verliehen wird.
Dr. Wolfgang Sittenberger, der langjährige Obmann berichtet stolz über die Erfolge dieses kleinen Vereines und tritt als 78-jähriger von seinem Amt zurück. Er bleibt allen, die ihn gekannt haben, als Wegbereiter, herzlicher Kamerad und vorbildlicher Mensch in Erinnerung.
Meinhard Reisinger wird zum zweiten Mal Studentenweltmeister und erreicht bei der WM in München wiederum den 7.Platz im LGW Einer.
Unter den vielen Wanderfahrten ist eine besonders hervorzuheben: von Ottensheim nach Budapest von Stromkilometer 2145 bis 1648 unter der Leitung von Günther Augustyn. Gesamtkilometerleistung: 43 974 km
Rennsportstatistik: 40 Siege 3 Staatsmeistertitel 8 Landesmeistertitel
Die Rennsportbilanz nach 10 Jahren auf nationaler Ebene durch die damalige Rennmannschaft mit
Doris Lackner, Maria Casagrande, Christine Hausknotz, Helga Krenn, Birgit Augustyn, Angelika Mack,
Ignaz Haider, Günther Kerschbaummair, Wolfgang Weidinger, Oliver Wiesenegger, Michael Plakolm,
Klaus Heller, Dieter Kneidinger, Reinhard Koll, Serafin Campestrini kann sich sehen lassen:
7 österr. Staatsmeistertitel
10 österr.Schülermeistertitel
23 oö. Landesmeistertitel
3 oö. Juniorenlandesmeistertitel
17 oö. Schülerlandesmeistertitel
192 Siege bei internationalen Regatten

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1982
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Mit dem neuen Obmann Dr. Rudolf Schachner beginnt auch der Bau des neuen Bootshauses in der Rodlstraße (Architekt Adalbert Böker). Viele Mitglieder zeichnen sich in diesem Jahr durch Arbeitseifer und Fleiß aus, was den Aufbau rasch vorantreibt und Lob verdient, den der Obmann in seinen Worten im Jahresbericht 1982 auch zollt.
Wie jedes Jahr werden schöne Wanderfahrten gerudert, u.a. von Ulm nach Ottensheim.
Gesamtkilometerleistung: 43 537 km
Erstmals in der Vereinsgeschichte kann ein österreichischer Junioren – Meistertitel errungen werden, und zwar im Juniorinnen-Doppelvierer m. Stfr. durch Doris Lackner, Maria Casagrande, Christine Hausknotz, Helga Krenn, Stfr. Angelika Mack. Auch der vom ÖRV neu eingeführte Junioren Cup wird vom WSV gewonnen. Zum 5. Mal en suite heißt der siegreiche Verein im Schüler Cup WSV Ottensheim.
Rennsportstatistik: 1 Staatsmeistertitel 6 Landesmeistertitel
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1983
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Diese Saison hat wieder ein Novum in der Vereinsgeschichte zu bieten. Erstmals können sich 2 Ruderer des WSV für eine Junioren – Weltmeisterschaft qualifizieren. Ignaz Haider und Günther Kerschbaummair erreichen mit ihren Partnern aus Wien und Linz den 9.Platz im Doppelvierer in Vichy. Gerhard Lehner hat mittlerweile seine Trainertätigkeit an den Niederösterreicher Edwin Mickler abgegeben, der die gesamte Rennmannschaft zu tollen Erfolgen treibt – siehe Rennsportergebnisse. Leider war unserem Trainer kein langes Leben hier auf Erden beschieden. 1999 stirbt Edwin völlig unerwartet im 45. Lebensjahr.
Beim Wanderrudern gibt es in diesem Jahr ein kleines Tief. Gesamtkilometerleistung: 33 528 km
Einen großen Erfolg meldet die Sektion Paddeln: Wolfgang Hartl gewinnt bei der WM in Tampere die Bronzemedaille im K2 mit Partner Werner Bachmayer. Gratulation auch an den Trainer Werner Proyer!
Rennsportstatistik: 18 Siege 3 Staatsmeistertitel 6 Landesmeistertitel
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1984
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Meinhard Reisinger kann bei der Ruder –WM in Montreal den scheinbar abonnierten 7.Platz im LGW Einer erreichen.
Wolfgang Hartl nimmt zum 2.Mal bei Olympischen Spielen teil und erkämpft in Los Angeles mit Partner Bachmayer den 9.Platz im K2.
Der Bootshausbau schreitet weiter voran, viele freiwillige Helfer packen mit an. Schöne Wanderfahrten werden durchgeführt, die Gesamtkilometerleistung beträgt 38 399 km.
Rennsportstatistik: 11 Siege 4 Staatsmeistertitel
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1985
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Der neue/alte Fahrwart Gert Kerschner berichtet von vielen Wanderfahrten in diesem Jahr,
u.a. von Salzburg/Urstein nach Ottensheim, von Ottensheim nach Budapest, oder von Weltenburg nach Ottensheim.
Erwähnenswert ist die Teilnahme einiger RudererInnen beim Brucknerfest – die Klänge Bruckners im Rahmen der Ars Electronica
lassen nicht nur die Herzen höher schlagen.
Dank gilt dem Ehrenmitglied Ing. Rudolf Mair, der durch eine technische Meisterkonstruktion die Unterbringung der Boote im neuen Bootshaus ermöglicht.
Gesamtkilometerleistung: 46 042 km
Rennsportstatistik: 11 Regatten - 36 Siege
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1986
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Horst Anselm hat die Trainertätigkeit übernommen und betreut eine große Mannschaft (18 Mädchen und Burschen), die schöne Erfolge für den Wassersportverein errudern kann – siehe Rennsportstatistik.
Hervorzuheben ist unter den vielen geselligen Wanderfahrten in diesem Jahr die Erstbefahrung auf der Mosel – ein genauer Bericht von Walter Ofner ist im Jahresbericht 1986 nachzulesen. Gesamtkilometerleistung: 46 852 km
Rennsportstatistik: 8 Regatten - 38 Siege 2 Staatsmeistertitel 5 Landesmeistertitel
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1987
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Nach dem Rücktritt von Rudolf Schachner wird der langjährige Fahrwart der Sektion Rudern Gert Kerschner neuer Obmann.
Die Erfolgsserie der Rennmannschaft wird aufgrund des Sprunges von der Schüler- in die Juniorenklasse unterbrochen. Trotzdem können einige Siege errungen werden.

Lückenlos findet bisher jedes Jahr das Kinderruderlager statt,
nach wie vor unter der Leitung der Kerschners.
Auch heuer nehmen wieder mehr als 20 Kinder daran teil.
Gesamtkilometerleistung: 35 821 km
Rennsportstatistik: 6 Regatten - 12 Siege
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1988
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In diesem Jahr wird von 3 Idealisten des WSV eine sektionsübergreifende Vereinsmeisterschaft durchgeführt. Doris Lackner, Horst Anselm und Wolfgang Hartl lassen sich vom Jahr davor nicht abschrecken (keine Meldungen) und haben Erfolg. 3 Bewerbe gilt es in Zweierteams zu absolvieren: Laufen, Rad fahren und Kanu fahren und die ersten Vereinsmeister heißen Horst Anselm und Wolfgang Sigl jun. Die zweite sektionsverbindende Aktion ist der Start eines Ruderachters bei der Regatta in Miltenberg/Bayern. In diesem Achter sitzen 4 Ruderer und 4 Paddler, die nach kurzer Vorbereitungszeit dieses Langstreckenrennen für den WSV bravourös meistern. Die kurzzeitigen „Rückwärtsfahrer“ der Sektion Paddeln sind Martin Riedl, Wolfgang Wimmer, Markus Janisch und Christian Hörletzeder.
Neben den zahlreichen Wanderfahrten u.a. wieder nach Budapest sticht heuer eine Fahrt besonders hervor: die 1. Wanderfahrt eines österreichischen Rudervereines auf der Themse in England, organisiert von Günther Augustyn.
Gesamtkilometerleistung: 41 718 km
Rennsportstatistik: 8 Regatten
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1989
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In diesem Jahr wird das neue Bootshaus in der Rodlstraße offiziell eröffnet. Renate Sigl übernimmt wieder die Rennmannschaft, unterstützt von Doris Lackner und Helga Krenn.
Von Wanderfahrten wird in diesem Jahr nicht berichtet. Es werden schon Vorbereitungen für das „Match 90“ getroffen. Die U-23-WM wird erstmals auf der Regattastrecke in Ottensheim stattfinden.
Gesamtkilometerleistung: 38 608 km
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1990
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Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der Ausrichtung des „Match des Seniors“ – heute besser bekannt als U-23–WM! Günther Augustyn, Horst Anselm, Ing. Rudolf Mair, Dr. Fridolin Deschka und Gerhard Hemmelmair sind als verantwortliche Mitglieder des Organisationskomitees hervorzuheben und können sich über einen großen Erfolg freuen.
In der Sektion gibt es „Nachwuchsschwierigkeiten“ bei der Vorstandsbesetzung und so teilen sich in diesem Jahr die Funktion des Fahrwartes 3 seit Jahren engagierte Mitglieder: Horst Anselm, Gerhard Hemmelmair und Wolfgang Wagner.
Die Trainerinnen Renate Sigl und Doris Lackner können auf eine kleine, aber feine Rennmannschaft stolz sein: Birgit Kaffenda, Martin Kerschner, Alexander Schnedt und Luggi Sigl. Davon schafft die 1. Juniorin unseres Vereines die Teilnahme an der Junioren – WM in Frankreich: Birgit Kaffenda startet im Doppelvierer.
Die Vereinsmeister heißen in diesem Jahr Luggi Sigl und Wolfgang Wimmer.
1990 trauert der Wassersportverein um einen sehr jungen Ruderer. Reinhard Koll, Mitglied der Rennmannschaft in den späten 70iger und frühen 80iger Jahren stirbt nach langem Leiden an Leukämie im 24. Lebensjahr.
Gesamtkilometerleistung: 35 727 km
Rennsportstatistik: 15 Regatten - 17 Siege 1 Staatsmeistertitel Landesmeisterschaft: jedes gestartete Rennen wird gewonnen
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1991
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Ein allgemeiner Aufwärtstrend ist zu verzeichnen. Es werden wieder mehr Wanderfahrten durchgeführt. U.a. nehmen 14 RuderInnen bei der Jubiläums-Wanderfahrt „100 Jahre Österreichischer Ruderverband“ von Wien nach Bratislava teil.
Sektionsobmann Günther Augustyn wird Vizepräsident im OÖ. Landesruderverband und Koordinator der Regattastrecke Linz – Ottensheim.
Im Bootshaus wird eine Kraftkammer gebaut. Damit stehen den SportlerInnen nun auch ideale Bedingungen für das „Trockentraining“ zur Verfügung.
Die Rennmannschaft sorgt wieder für internationale Erfolge. Luggi Sigl qualifiziert sich in seinem ersten Seniorjahr für das Match des Seniors in Sizilien und errudert im 2x mit seinem Partner von Wiking Linz einen 6. Platz. Alexander Schnedt nimmt als Ersatzmann bei der Junioren WM in Spanien teil.
Die Schulaktion Rudern wird erstmals durchgeführt. Doris Lackner aktiviert SchülerInnen der HS Ottensheim und kann mit einem Boot den Landesentscheid gewinnen.
Der Titel Vereinsmeister geht 1991 an Wolfgang Höchtl und Alois Schramm.
Gesamtkilometerleistung: 46 684 km
Rennsportstatistik: 7 Regatten - 5 Siege 2 Landesmeistertitel
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1992
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Unter dem Motto „20 Jahre Wassersportverein “ findet im März erstmals der Rudertag in Ottensheim statt. Die Delegierten des ÖRV und der österreichischen Vereine sind begeistert von der guten Organisation, für die Günther Augustyn, Rudolf Kürner und Gert Kerschner verantwortlich zeichnen.
Im Rahmen einer Sonnwendfeier werden 2 Boote getauft.
Weiter bergauf geht es mit der Rennmannschaft auch in diesem Jahr. Durch den unermüdlichen Einsatz der Trainerin Renate Sigl mit ihren helfenden Händen Helga Krenn, Martin Kerschner, Birgit Kaffenda, Alex Schnedt und Dagmar Kuttelwascher kommt neuer Schwung in den Rennsport und der Verein kann sich über viele Siege freuen.
Aushängeschild ist auch heuer Luggi Sigl, der mittlerweile als Zeitsoldat bei der HSNS ideale Trainingsbedingungen findet und sich wiederholt für das Match des Seniors in Glasgow qualifiziert. Dort holt er mit seinem Partner Harald Hofmann von Ister Linz die Silbermedaille im LGW 2x.

Kräftig unterstützt werden die beiden von einer Abordnung der „Adventuretours Augustyn“
mit Gert Kerschner, den Kürners, Wolfgang Hosiner und dem Reiseleiter Günther Augustyn,
die zu dieser Zeit eine Wanderfahrt in Schottland veranstaltet.
Dieses reiselustige Team möchte offenbar möglichst viele Flüsse der Welt berudern,
denn im gleichen Jahr fliegt es nach Kairo, um dort bei einer Ruderfahrt auf dem Nil teilzunehmen.
Die Vereinsmeisterschaft wird umorganisiert zu einem „Er und Sie – Triathlon“. Es gilt Geländelauf, Mountainbiking und eine Kanufahrt rund um die Ökoinsel zu absolvieren. Das schafft Elisabeth Schöppl mit Harald Hofmann am schnellsten.
Gesamtkilometerleistung: 53 201 km
Rennsportstatistik: 11 Regatten - 14 Siege 1 Staatsmeistertitel 4 Landesmeistertitel + Sieg in der Gesamtwertung
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1993
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Ottensheim hat einen Weltmeister!
So lautet der erfreuliche Titel in diesem Jahr.
Luggi Sigl kann bei der WM in Roudnice mit seinen Partnern im LGW Doppelvierer die Goldmedaille erringen.
Sein Heimatort empfängt ihn einige Tage später stolz am Marktplatz.
Außerdem wird Luggi heuer zum 1. Mal Österreichischer Meister und OÖ.Landesmeister im LGW-Einer.
Doch auch die Erfolge der Schüler- und Juniorenmannschaft können sich sehen lassen – siehe Rennsportstatistik: Eveline Sigl, Theresa Jamnig, Krista Kaczirek, Doris Hofer, Daniela Steidl, Regina Pfaller, Julia Kerschner, Stefan Pfaller, Monika Steidl, Katja Hofer, Monika Klug, Angelika Schnürzler, Ingrid Lichtenberger und Greti Mair gehören dem erfolgreichen Jugendteam an.

Zu einem außergewöhnlichen Erlebnis wird für 3 Wanderruderer die Teilnahme an der Vogalonga in Venedig,
bei der 883 muskelbetriebene Boote aller Art durch die Lagune schippern.
Wolfgang Wagner stellt nach 15 – jähriger Tätigkeit seine Funktion als Zeugwart zur Verfügung.
Gesamtkilometerleistung: 45 808 km
Rennsportstatistik: 7 Regatten – 36 Siege 4 Staatsmeistertitel 6 Landesmeistertitel + Sieg in der Gesamtwertung
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1994
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Luggi Sigl wiederholt mit seiner Mannschaft den Vorjahreserfolg und wird zum
2. Mal Weltmeister im LGW 4x in Indianapolis, USA.
Die junge ausschließlich weibliche Rennmannschaft hamstert viele Erfolge:
Eveline Sigl, Krista Kaczirek, Theresa Jamnig, Doris Hofer, Daniela Steidl, Regina Pfaller und Monika Steidl tragen sich wiederholt in die Siegerlisten ein.
Grund zur Freude gibt es auch im Breitensport. Beim fast täglichen Bootsmännerdienst beteiligen sich die Mitglieder sehr zahlreich und so kann die Gesamtkilometerleistung wieder gesteigert werden auf 53 818 km.
Günther Augustyn organisiert eine Ruderfahrt auf der Saone.
Rennsportstatistik: 12 Regatten – 38 Siege 5 Staatsmeistertitel 2 Landesmeistertitel
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1995
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Egon Anselm jun. wird neuer Vereinsobmann.

Alle Jahre wieder – so könnten wir singen, denn Luggi Sigl hat es zum 3. Mal en suite geschafft, Weltmeister im LGW 4x zu werden.
Doch damit nicht genug! Er startet dieses Jahr bei der WM in Tampere auch im Doppelzweier mit seinem Partner Gernot Faderbauer
und errudert im Finale den großartigen 4.Platz.
Damit ist auch der Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Atlanta 1996 gesichert.
Beim Weltmeisterempfang für Luggi ist der Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer persönlich anwesend
und tauft einen neuen Doppelzweier auf den Namen „Sigl Luggi“.
Auch bei den Juniorinnen gibt es eine Topmeldung: Monika Steidl qualifiziert sich für die Junioren – WM in Posen und erreicht mit ihren Kolleginnen den 10.Platz im Doppelvierer.
Bei den Staatsmeisterschaften holt sich Luggi Sigl nicht nur den Titel im LGW 1x, sondern auch den ehemaligen Meister Meinhard Reisinger – Hausleitner ins Boot, um mit ihm den LGW 2x zu gewinnen.
Neben den schon zur Tradition gewordenen Wanderfahrten auf der Donau wird von Günther Augustyn und Fam. Deschka erstmals die Charente berudert. Gesamtkilometerleistung: 50 219 km
Die Vereinsmeisterschaft geht in diesem Jahr an Helga Krenn und Wolfgang Wimmer.
Rennsportstatistik: 13 Regatten – 21 Siege 6 Staatsmeistertitel 4 Landesmeistertitel
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1996
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Das Jahr der Olympischen Spiele in Atlanta. Welcher Sportler träumt nicht von der Teilnahme? Luggi Sigl schafft es! 20 Jahre nach seiner Mutter, die 1976 in Montreal bei den Spielen teilgenommen hatte, vertritt er im LGW 2x gemeinsam mit seinem Partner Walter Rantasa Österreich und erreicht den 5.Platz!
Der ÖRV veranstaltet eine Wanderfahrt unter dem Motto „1000 Jahre Österreich“, bei der sich RuderInnen vom WSV beteiligen. Es vergeht auch kein Jahr ohne Ruderkulturreise – Günther Augustyn fährt mit 4 Teilnehmern an die Seine.
Das Bootshaus bietet nicht nur Räumlichkeiten für gesellige Stunden nach dem Training, sondern ist mittlerweile auch Ausstellungsraum für Künstler geworden. Walter Ofner, langjähriges Vereinsmitglied und aktiver Sportler in beiden Sektionen hat das Malen für sich entdeckt und zeigt Bilder mit dem Titel: „Hommage an den Strom“. Unter dem Motto „Kunst net kumma – zur Kunst im Bootshaus“ laden Künstler des Wassersportvereins zu Arbeiten aus Klang und Farbe.
Die Kerschners sind unermüdlich bei der Durchführung des Kinderruderlagers. Schon zum 20.Mal leiten sie mit Unterstützung vieler HelferInnen diese Woche in den Ferien und jeder Teilnehmer erinnert sich noch lange an die vielen Späßchen von Gert.
Vereinsmeister werden Gerda und Dietmar Schlöglmann.
Gesamtkilometerleistung: 55 573 km
Rennsportstatistik: 12 Regatten – 10 Siege 2 Staatsmeistertitel 2 Landesmeistertitel
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1997
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Stolz berichtet Fahrwart Gerhard Hemmelmair vom 7.Mai. An diesem Tag wird der Millionste Vereinskilometer von Gründungsmitglied Ing. Rudolf Mair gerudert. Dafür bekommt er bei der Jahreshauptversammlung den „1. BÜh“ überreicht.
Nicht minder stolz kann die Sektion auf ihre Rennmannschaft und auf 2 WM – Teilnahmen sein. Luggi Sigl versucht sich in diesem Jahr im LGW 1x und errudert bei der WM in Frankreich den 5. Platz. Theresa Jamnig und Daniela Lötsch qualifizieren sich im 4x für die Junioren – WM in Hazewinkel und überraschen mit einem 4. Platz. Wir gratulieren auch den Trainern Doris Lackner und Elmar Antony.
7 größere Wanderfahrten werden durchgeführt und das Kinderruderlager ist trotz Regenwetter wie immer ein Hit unter den kleinen und „großen“ Kindern.
Die Vereinsmeisterschaft gewinnen Doris Lackner und Christian Hörletzeder.
Zwei begeisterte neue Mitglieder entschließen sich, eine Sektionszeitung zu gestalten. Siegfried Scheuringer, der spätere Obmann und Günther Linecker geben den „BÜh“ heraus, in dem die Mitglieder aktuell vom Rennsport, den Wanderfahrten und vom Vereinsleben informiert werden. Der Name „BÜh“ ist der traditionelle Gruß unter Ruderern bei einer Begegnung auf dem Wasser. Der gleichnamige Vereinspreis wird seit diesem Jahr an verdiente Personen verliehen.
Gesamtkilometerleistung: 56 211 km Rennsportstatistik: 20 Siege 3 Staatsmeistertitel
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1998
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Gleich zu Beginn des Jahres wird von LH D. Josef Pühringer die schwimmende Bootshalle auf der Regattastrecke feierlich eröffnet. Das nächste Großereignis findet im August auf der Regattastrecke in Ottensheim statt: die Junioren Weltmeisterschaft. Im Organisationskomitee dabei: Günther Augustyn und Horst Anselm.
Auch sportlich gibt es Erfreuliches zu berichten. Theresa Jamnig und Daniela Lötsch errudern mit ihren Partnerinnen Martina Miesgang und Kathi Kurat vor heimischem Publikum die Bronzemedaille im Doppelvierer und werden großartig bejubelt.
Die langjährige Trainerin Doris Lackner legt ihre Funktion zurück. Ihr Nachfolger wird Martin Kerschner.
Luggi Sigl startet bei der WM in Köln im LGW Vierer ohne und erreicht den 5. Platz. Bei den Staatsmeisterschaften gewinnt er erstmals den schweren Einer.
Es hat sich herumgesprochen, dass die Voga Longa in Venedig ein unvergessliches Erlebnis ist und so nehmen heuer wieder 15 RuderInnen vom WSV an diesem Ereignis inmitten von ca. 1000 Booten teil.

Ende des Jahres trauert der Wassersportverein um ein verdientes Mitglied:
Günther Augustyn erliegt im 53. Lebensjahr einer Krebskrankheit.
Durch sein langjähriges Wirken als Funktionär prägte er die Sektion nachhaltig.
Während seiner Tätigkeit als Sektionsobmann (1979 – 1991) veranstaltete er zahlreiche Wanderfahrten,
organisierte die Fertigstellung des Bootshauses und war auch als Regattasprecher tätig.
Danach übernahm er Funktionen im Landesruderverband und im Regattaverein und wurde 1994 Landesfachwart für Rudern beim ASVÖ.
Für seine langjährigen Verdienste um den Rudersport wird ihm posthum der „BÜh“ verliehen.
Gesamtkilometerleistung: 47 166 km
Rennsportstatistik: 7 Regatten 5 Staatsmeistertitel 3 Landesmeistertitel
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1999
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Internationale Erfolge verzeichnen Theresa Jamnig und Luggi Sigl. Theresa gewinnt bei der U 23 – WM in Hamburg die Bronzemedaille im Frauen Doppelzweier mit ihrer Partnerin Martina Miesgang. Luggi Sigl wird bei der WM in Kanada im LGW Vierer ohne wieder 5.
Martin Kerschner betreut mit Landestrainer Dr. Elmar Antony folgende Mannschaft: Julia Schubert, Esther Mayr, Monika Haselmayr, Stefan Scheiblmair, Niki Sigl, Bernhard Pfaller, Thomas Pfaller, Thomas Gundendorfer, Stefan Mayr; Außerdem besteht Martin gemeinsam mit Doris Lackner die staatliche Trainerprüfung.
Eva König erringt zum 6. Mal den Vereinskilometerpreis und mit 5 321 km wird sie sogar österreichische Kilometerpreisträgerin. Dafür wird ihr bei der Jahreshauptversammlung der „BÜh“ überreicht. Einige Wanderruderer nehmen erstmals mit dem Ruderverein Aussee am Narzissenfest am Grundlsee teil.
Die Vereinszeitung „BÜh“ wird durch Berichte der Sektion Paddeln verstärkt.
Die Vereinsmeisterschaft wird ohne Beteiligung der Sektion Rudern durchgeführt und als Duathlon ausgetragen. Das Laufen und Kanufahren bewältigen Wolfgang Hartl und Daniel Janisch am schnellsten.
Bei einem Verkehrsunfall verunglückt in der Neujahrsnacht die junge Kathrin Stelzmüller, Mitglied der Sektion Kajak.
Gesamtkilometerleistung: 49 218 km
Rennsportstatistik: 10 Regatten – 22 Siege 2 Staatsmeistertitel 2 Landesmeistertitel
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2000
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Das 2. Mal nimmt Luggi Sigl bei Olympischen Spielen teil. Er rudert in Sydney mit seinen Kollegen Martin Kobau, Bernd Wakolbinger und Helfried Jurtschitsch im LGW Vierer ohne und belegt den 9.Platz. Den Weltcup – Gesamtsieg sichert sich diese Mannschaft mit über 20 Punkten Vorsprung.
Ein Jahr der Investitionen: neben einem neuen Vereinsfloß werden ein gebrauchter Rennachter samt Riemen, ein neuer Renneiner, ein Rennzweier, ein Ruderergometer sowie 3 Paar Skulls und 20 Rennanzüge angekauft.
Neue Namen tragen sich in die Erfolgsliste der Rennmannschaft ein: Paul Ruttmann, Tobias Gebetsberger, Valentin Parzer, Bernhard Huber, Thomas Pfaller, Bernhard Pfaller;
Der „BÜh“ geht in diesem Jahr an Günther Sturm.
Gesamtkilometerleistung: 52 480 km
Rennsportstatistik: 9 Regatten 3 Staatsmeistertitel 5 Landesmeistertitel
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2001
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Nach dem Rücktritt von Egon Anselm jun. wird Dr. Wolfgang Schuster Obmann. Er übernimmt einen Verein, dessen Sektion Rudern das erfolgreichste Jahr der 30 - jährigen Vereinsgeschichte aufweisen kann: Weltmeistertitel Nummer 4 für Luggi Sigl im LGW Vierer ohne! 2 Teilnehmer bei der Junioren WM in Duisburg: Julia Schubert wird 14. im Juniorinnen Doppelvierer und Bernhard Pfaller 7. Im Doppelzweier. Erstmals in der Vereinsgeschichte kann der Junioren Achter bei der Österreichischen Meisterschaft gewonnen werden: Paul Ruttmann, Bernhard Pfaller, Valentin Parzer, Niki Sigl, Bernhard Huber, Tobias Gebetsberger, Thomas Gundendorfer, Thomas Pfaller, Stm. Lukas Gebetsberger. Zweitbester Verein bei den Österreichischen Meisterschaften mit 7 Siegen! 11 OÖ. Landesmeistertitel. Sieg im Finale des Schulruderbewerbes.
Gratulation auch an das Betreuerteam: Elmar Antony, Martin Kerschner, Thomas Gebetsberger.
Auch beim Wanderrudern gibt es zahlreiche Aktivitäten. Falls es die Witterungsverhältnisse zulassen, beteiligen sich kälteunempfindliche RuderInnen beim Silvesterrudern. Dr. Fridolin Deschka organisiert im April die „Günther Augustyn - Gedächtnis Wanderfahrt“ von Schärding nach Ottensheim. Bei der Marktplatzeröffnung veranstaltet der WSV ein Ergometerrudern für die Bevölkerung. Und das Kinderruderlager findet erstmals in Traunkirchen am Traunsee statt.
An den langjährigen Fahrwart und Obmann Gert Kerschner wird die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
Gesamtkilometerleistung: 61 066 km
Rennsportstatistik: 15 Regatten – 21 Siege 7 Staatsmeistertitel 11 Landesmeistertitel
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2002
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Nach dem großartigen Weltmeistertitel des Vorjahres durch Luggi Sigl erreicht er mit seiner Mannschaft heuer bei der WM in Sevilla den 9. Platz im LGW Vierer ohne. Bernhard Pfaller nimmt an den Junioren Weltmeisterschaften in Litauen teil und erringt den 12. Platz.
Der Junioren Meistertitel im Achter kann in einem spannenden Rennen erfolgreich verteidigt werden und die Bundesschulmeisterschaften werden gewonnen.
Zahlreiche Aktivitäten werden im Breitensport gesetzt. Bei der „Gesunden Messe“ in der Donauhalle wird das Rudern am Ergometer vorgestellt. Daraufhin melden sich 18 Personen zum Anfängerkurs an. Wanderfahrten auf der Donau nach Grein, von Schärding oder Salzburg nach Ottensheim gehören zum jährlichen Programm.
Eva König erreicht in diesem Jahr eine persönliche Gesamtkilometerleistung von 220 000 km! Den Vereinspreis „BÜh“ erhält in diesem Jahr Dr. Elmar Antony.
Gesamtkilometerleistung: 57 945 km
Rennsportstatistik: 22 Regatten 5 Staatsmeistertitel 14 Landesmeistertitel 3. Platz bei der Österreichischen Vereins-Mannschafts-Staatsmeisterschaft
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2003
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Höhepunkt in diesem Jahr ist die Eröffnung des Rennbootshauses auf der Regattastrecke samt Taufe von 10 Booten. Dem Architekten Florian Gollner wird daraufhin der „BÜh“ verliehen.
Erstmals wird ein Kurs für WanderruderInnen angeboten, bei dem sich 14 Personen in 4 Modulen zu Steuerleuten ausbilden lassen. Zahlreiche Wanderfahrten u.a. von Straubing nach Ottensheim sowie die wiederholte Teilnahme an der Voga Longa runden die Aktivitäten ab.
Internationale Erfolge gibt es auch heuer: Luggi Sigl rudert mit Bernhard Pfaller bei der WM in Mailand im Männer Doppelvierer zu Platz 16. Bernhard Pfaller nimmt mit seinen Wiener Partnern auch an der U 23 –WM in Belgrad teil und erringt den 9. Platz. Bei der Junioren WM in Griechenland stellt der WSV 3 Teilnehmer: Paul Ruttmann erkämpft mit seinem Partner Günther Schetelig den 5.Platz im Doppelzweier. Niki Sigl und Valentin Parzer rudern im Vierer ohne auf den 14.Platz.
Gesamtkilometerleistung: 74 033 km
Rennsportstatistik: 25 Regatten 6 Staatsmeistertitel 8 Landesmeistertitel
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2004
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Gleich zu Beginn des Jahres 2004 erreicht uns eine traurige Meldung aus der Sektion Kajak: Ernst Steiner, einer der 3 Gründerväter unseres Vereines stirbt am 26. Jänner. Er war langjähriger Sektionsobmann und Ehrenmitglied.
Zum 3.Mal in seiner Karriere nimmt Luggi Sigl bei Olympischen Spielen teil. In Athen rudert er im LGW Vierer ohne mit seinen Partnern Bernd Wakolbinger, Sebastian Sageder und Julius Madetzky an die 10. Stelle und beendet danach seine so erfolgreiche Laufbahn. Dafür bekommt Luggi den Vereinspreis „BÜh“ überreicht. Paul Ruttmann qualifiziert sich für die U 23 – WM in Poznan im LGW Vierer ohne und erreicht den 11. Platz. Niki Sigl und Valentin Parzer rudern wie im Vorjahr im Vierer ohne bei der Junioren WM in Spanien und kommen auf den 9.Platz.
Aber auch die nationalen Erfolge können sich sehen lassen – siehe Rennsportstatisik! Grundstein dafür legt das Betreuerteam mit Thomas Gebetsberger, Martin Kerschner, und Elmar Antony.
Hervorzuheben bei den zahlreichen Wanderfahrten sind die Befahrung des Donaukanals in Wien und eine Fahrt auf der Moldau. Auch Mondscheinfahrten erfreuen sich mittlerweile in der Breitensportabteilung großer Beliebtheit. Neu ist der „Brandstatt - Preis“: wer 10x nach Brandstatt rudert, bekommt einen Bierkrug. Unter den Preisträgern 2004 sind Kurt Kaczirek (27x), Eva König (24x), Klaus Kaczirek (19x) und Wolfgang Sigl (12x). Der Wassersportverein geht „online“ und präsentiert im Internet seine Homepage www.wsv.ottensheim.at mit aktuellen Informationen durch Webmaster Franz Plötzl.

Eine sektionsübergreifende Verbindung rudert/paddelt nach
langjähriger Zweisamkeit in den Hafen der Ehe:
Olympiakanute Wolfgang Hartl heiratet die erfolgreiche Ruderin und Trainerin Doris Lackner.
Gesamtkilometerleistung: 78 476 km
Rennsportstatistik: 20 Regatten 10 Staatsmeistertitel 9 Landesmeistertitel – Sieg in der Männer- und Jugendwertung 2. Platz bei der Österreichischen Vereins-Mannschafts-Staatsmeisterschaft 3. Platz bei der Österreichischen Vereinsmeisterschaft
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2005
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Eine sensationelle Meldung kommt aus der Sektion Kajak: Viktoria Schwarz gewinnt mit ihrer Partnerin Petra Schlitzer bei der WM in Zagreb die Silbermedaille im K2 über 500m und erreicht über 200m den 4. Platz.
6 Sportler der Sektion Rudern vertreten Österreich bei Weltmeisterschaften: Paul Ruttmann und Niki Sigl erreichen bei U 23 – WM in Amsterdam im LGW Zweier ohne den 4. Platz. Im LGW Vierer ohne starten Tobias Gebetsberger und Valentin Parzer und errudern den 11. Platz. Max und Philipp Reininger qualifizieren sich überraschend im Doppelvierer für die Junioren WM in Brandenburg und kommen an die 21. Stelle.
Auch im Junioren B Bereich kristallisiert sich eine erfolgreiche Mannschaft heraus mit Lukas Kramler, Max Perndorfer, Wolfgang Pichler und Martin Somasgutner.
Der Breitensport „verbreitert“ sich im wahrsten Sinne des Wortes, da durch viele engagierte Mitglieder zahlreiche Aktivitäten gesetzt werden, wie z. B. ein Ruderperfektionskurs, ein „Ganslspü“, ein Männerbackabend oder eine Schitour.
Leider fällt in diesem Jahr das „Flaggschiff“ des Wassersportvereins, der Doppelachter „Wilhering“ einer Grundwelle zum Opfer. Das Boot bricht bei der „Günther Augustyn – Gedächnisfahrt“ unterhalb von Passau in der Mitte entzwei und kann nur mehr von der Strompolizei gerettet werden. Die Insassen schwimmen in der 8°C kalten Donau ans Ufer und kommen alle unverletzt an.
Gesamtkilometerleistung: 72 206 km Rennsportstatistik: 8 Staatsmeistertitel 9 Landesmeistertitel – Sieg in der Gesamtwertung 2. Platz bei der Österreichischen Vereins-Mannschafts-Staatsmeisterschaft 3. Platz bei der Österreichischen Vereinsmeisterschaft
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2006
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Weiter geht es in diesem Sportjahr mit den großartigen Erfolgen der Rennmannschaft. Der Wassersportverein ist der erfolgreichste Ruderverein Österreichs! Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kann der Männer – Achter Staatsmeistertitel eingefahren werden! Die erfolgreiche Crew besteht aus Luggi Sigl, Dominik Sigl, Bernhard Pfaller, Thomas Pfaller, Tobias Gebetsberger, Valentin Parzer, Paul Ruttmann, Robert Hofmann und Stm. Oliver Schramböck.
9 Sportler vertreten Österreich bei internationalen Großereignissen: Paul Ruttmann und Dominik Sigl erreichen wie im Vorjahr im LGW 4- den 4. Platz bei der U 23 - WM in Hazewinkel. Ebendort gewinnt Tobias Gebetsberger mit seinen Kollegen aus Wien und NÖ im LGW - Doppelvierer das kleine Finale, was den Gesamtrang 7 bedeutet. Im Männer Doppelvierer errudert Bernhard Pfaller mit seinen Partnern den 8.Platz – außerdem wird er in diesem Jahr Vater: herzliche Gratulation zum kleinen Erik! Paul Ruttmann wird vom ÖRV zusätzlich in den LGW Vierer ohne für die WM in Eton nominiert und erreicht bei diesem 2. Saisonhöhepunkt mit seiner Mannschaft den 19. Platz.
Bei den Junioren sorgen Dietmar Kolar, Max und Philipp Reiniger, Wolfgang Pichler und Max Perndorfer für gute Plätze beim Coup de la Jeunesse in Groningen.
Verantwortlich für diese Erfolgsserie zeichnet nach wie vor das seit Jahren eingespielte Trainerteam Dr. Elmar Antony, Thomas Gebetsberger und Martin Kerschner. Ergänzt wird es seit Beginn des Jahres durch Herbert Edthofer als neuen Nachwuchstrainer. Doris Hartl, Sarah Gebetsberger und Stefanie Wollinger sorgen für den SchülerInnenbereich.
Im Breitensport werden an 4 Tagen Ruderdienste angeboten, Mondscheinfahrten und Frühschoppenrudern erfreuen sich seit langem großer Beliebtheit. Ein kurioses Erlebnis von Kurt und Klaus Kaczirek geht heuer in die Vereinsgeschichte ein: ein 7 kg schwerer Amurkarpfen durchbohrt die Bugwand ihres Zweiers und versenkt das Boot innerhalb von Sekunden. Der Fisch selbst bleibt im Bugkasten gefangen und landet schließlich in der Pfanne der Küche Kaczirek.
Für seine permanente Aktualisierung der Homepage bekommt Webmaster Franz Plötzl den „BÜh“ 2006 überreicht.
Gesamtkilometerleistung: 83 720 km
Rennsportstatistik: 8 Staatsmeistertitel – bester Ruderverein Österreichs 10 Landesmeistertitel – Sieg in der Gesamtwertung 3. Platz bei der Österreichischen Vereins-Mannschafts-Staatsmeisterschaft 2. Platz bei der Österreichischen Vereinsmeisterschaft
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. Juli 2010 um 13:56 Uhr
Anfängerrudern
Der WSV freut sich über jeden Neuzugang und führt Anfängerinnen und Anfänger gerne in den Rudersport ein. Spezielle Einschullungen sind jederzeit möglich. Da Rudern ein Teamsport ist, ist eine Absprache notwendig. Kontaktaufnahme mit Mag.Wolfgang Wagner unter: 069911342211 oder e-mail: Wsv
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